{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20115063,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20115063,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.5063","BusinessType":14,"BusinessTypeName":"Fragestunde. Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"W\u00e4hrungsspekulation der SNB","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Kampf gegen den starken Schweizerfranken hat die SNB am Devisenmarkt spekuliert. Die Folge ist ein Defizit von \u00fcber zwanzig Milliarden Schweizerfranken.</p><p>1. Wie viel hat die SNB im Jahr 2010 auf dem Devisenmarkt generell investiert und wie viel insbesondere auf dem Euromarkt?</p><p>2. Wie hoch ist die Prozentzahl der Schweizer Unternehmen, welche die Auswirkungen des starken Schweizerfrankens zu sp\u00fcren bekommen?</p><p>3. Wie viel investieren Schweizer Unternehmen in Finanzinstrumente zur Absicherung vor Wechselkursrisiken? </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Allgemeine Bemerkung: Zun\u00e4chst darf festgehalten werden, dass es sich bei den Devisenmarktinterventionen der Schweizerischen Nationalbank nicht um Spekulation handelt, sondern um Massnahmen zur Erf\u00fcllung des Mandats der Preisstabilit\u00e4t unter Ber\u00fccksichtigung der Konjunktur. Die Devisenmarktinterventionen erfolgten vor dem Hintergrund von Deflationsgefahren und in einem Umfeld, in dem die Zinss\u00e4tze bereits auf nahe null reduziert wurden. Weiter ist zu beachten, dass es sich bei den ausgewiesenen Verlusten um Buchverluste und nicht um realisierte Verluste handelt.</p><p>1. Die SNB hat zur Abwendung der Deflationsgefahr haupts\u00e4chlich Euro gekauft und sp\u00e4ter einen Teil davon im Sinne einer Diversifikation ihrer Devisenreserven auch in andere W\u00e4hrungen umgeschichtet. Bestand und W\u00e4hrungsaufteilung der Devisenreserven werden von der SNB regelm\u00e4ssig publiziert. Aktuelle Angaben werden u. a. erst dem am 10. M\u00e4rz 2011 publizierten Rechenschaftsbericht der SNB zu entnehmen sein.</p><p>2. In der Schweiz als kleine und offene Volkswirtschaft kommt dem Exportsektor eine tragende Rolle zu. So betr\u00e4gt der Exportanteil am BIP auch gut 50 Prozent. Extreme Wechselkursbewegungen wirken sich direkt auf die Exportindustrie und indirekt auch auf die Binnenwirtschaft aus. Die Folgen sind nicht f\u00fcr alle Unternehmen gleich. Eine Quantifizierung der Wirkungen ist schwierig. F\u00fcr die Volkswirtschaft insgesamt ist aber eine Frankenaufwertung im seit 2008 beobachteten Ausmass eine Belastung. Eine von der SNB publizierte Umfrage bei Unternehmen zeigt folgendes Bild. Ihr zufolge gaben insgesamt 45 Prozent der im vierten Quartal 2010 befragten Unternehmen negative Auswirkungen an: 1,8 Prozent deutlich und 27 Prozent leicht negativ. Dies entspricht einer bedeutenden Verschlechterung im Vergleich zu den Vorquartalsergebnissen. Im dritten Quartal hatten die negativ beeinflussten Unternehmen 28 Prozent der gesamten Stichprobe ausgemacht.</p><p>Allgemein zur Umfrage: Die Konjunkturumfrage der Delegierten f\u00fcr regionale Wirtschaftskontakte wurde im vierten Quartal 2010 zum zweiten Mal um die systematische Befragung zu den Wechselkurseffekten erweitert. Die Befragungen fanden zwischen Oktober und November 2010 statt. 244 Unternehmen nahmen an dieser Umfrage teil. Die Unternehmensauswahl erfolgt nach einem Muster, das die Produktionsstruktur der Schweiz widerspiegelt, wobei die ausgew\u00e4hlten Unternehmen von Quartal zu Quartal \u00e4ndern. Die Bezugsgr\u00f6sse ist das BIP ohne Landwirtschaft und ohne \u00f6ffentliche Dienstleistungen.</p><p>3. \u00dcber die \"Hedging-Aktivit\u00e4t\" der Unternehmungen gibt es keine zuverl\u00e4ssigen Angaben. Die obenerw\u00e4hnte Umfrage l\u00e4sst gewisse qualitative R\u00fcckschl\u00fcsse zu. Die Firmen wurden nach den Massnahmen befragt, die sie schon umgesetzt haben, um der Wechselkursaufwertung entgegenzuwirken. Sehr stark verbreitet ist der Einsatz von Absicherungsstrategien, vor allem mittels \"Natural Hedging\" (Kosten und Ertr\u00e4ge in derselben W\u00e4hrung). Der Anteil der Unternehmen, die negativ von der Frankenaufwertung betroffen sind und die finanzielles \"Hedging\" einsetzen, ist mit rund 20 Prozent dagegen relativ klein. Allerdings sagt der Anteil nichts \u00fcber das Ausmass und die damit verbundenen Kosten aus. Die ganze Studie ist im Quartalsheft der SNB Q4/2010 publiziert.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1299456000000)\/","SubmittedBy":"Lumengo Ricardo","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1299506400000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24","Category":null,"Modified":"\/Date(1721761338950)\/","SubmissionDate":"\/Date(1299456000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4817,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":null,"FirstCouncil1Name":null,"FirstCouncil1Abbreviation":null,"FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen"}}