{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121059,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20121059,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.1059","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"P\u00fcnktlich wie die Schweizer Eisenbahn. Gilt das noch f\u00fcr das Tessin?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Laut SBB sind 2011 90 Prozent der Z\u00fcge, die in der Schweiz verkehrten, p\u00fcnktlich angekommen (Medienmitteilung vom M\u00e4rz 2012). Diese sehr erfreuliche Quote gilt jedoch nicht f\u00fcr alle Kantone. Eine Karte auf der Website der SBB zeigt z. B., dass seit Anfang 2012 in den beiden Grenzgebieten Basel und Genf 87 Prozent der Z\u00fcge p\u00fcnktlich sind, im Tessin aber nur 76 Prozent. Das ist ein Unterschied von mehr als 10 Prozentpunkten zu den beiden Grenzkantonen, die ebenfalls mit einem internationalen Eisenbahnnetz konfrontiert sind, analog zu demjenigen im Tessin. Der Vergleich mit dem nationalen Durchschnitt ist noch ern\u00fcchternder: minus 15 Prozent!</p><p>Diese Daten scheinen also den allgemeinen Eindruck zu best\u00e4tigen, dass die Qualit\u00e4t des Zugverkehrs im Tessin, insbesondere die P\u00fcnktlichkeit der internationalen Z\u00fcge auf der Strecke Z\u00fcrich-Italien, stetig abnimmt.</p><p>Um die Lage beobachten und einen Jahres- und Regionenvergleich anstellen zu k\u00f6nnen, w\u00e4re es n\u00fctzlich, die Statistiken zu den Versp\u00e4tungen und Ausf\u00e4llen der Z\u00fcge, die im Tessin verkehren, im Detail zu kennen.</p><p>Ich bitte den Bundesrat deshalb um eine Antwort auf die folgenden Fragen:</p><p>1. Wie erkl\u00e4rt er sich den prozentualen Unterschied bei den Versp\u00e4tungen zwischen dem Tessin und den beiden Grenzgebieten Basel und Genf, der aus den Daten der SBB hervorgeht?</p><p>2. Wie sieht die Entwicklung bei der H\u00e4ufigkeit der Versp\u00e4tungen und Ausf\u00e4lle von Z\u00fcgen, die vom Tessin nach Z\u00fcrich und Mailand fahren, in den letzten zehn Jahren aus?</p><p>3. Falls diese Angaben belegt sind: Welches sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Verschlechterung der Qualit\u00e4t des Eisenbahnbetriebs (P\u00fcnktlichkeit und Zugausf\u00e4lle)?</p><p>4. Ist es m\u00f6glich, f\u00fcr das Tessin (und f\u00fcr 2011) folgende \"Ranglisten\" zu erhalten:</p><p>a. Z\u00fcge mit der gr\u00f6ssten Versp\u00e4tungsh\u00e4ufigkeit;</p><p>b. Z\u00fcge mit der gr\u00f6ssten Ausfallh\u00e4ufigkeit;</p><p>c. die l\u00e4ngsten Versp\u00e4tungen;</p><p>d. Bahnh\u00f6fe mit den meisten durchschnittlichen Versp\u00e4tungen;</p><p>e. Anzahl Zugausf\u00e4lle nach Kantonen?</p><p>Quelle: http://www.sbb.ch/sbb-konzern/verantwortung-fuer-gesellschaft-und-umwelt/puenktlichkeit.html</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Anfrage basiert auf den P\u00fcnktlichkeitsmessungen der SBB-Z\u00fcge in verschiedenen Bahnh\u00f6fen. Konkret werden in der Anfrage die von den SBB kommunizierten Werte f\u00fcr die Bahnh\u00f6fe Basel, Genf und Bellinzona verglichen.</p><p>An den Grenzbahnh\u00f6fen Basel, Genf und Chiasso eintreffende Z\u00fcge aus dem Ausland sind in dieser Statistik nicht enthalten. Versp\u00e4tete Z\u00fcge aus dem Ausland fliessen dann in die Statistik ein, wenn sie versp\u00e4tet in der Schweiz weiterfahren. In Basel werden stark versp\u00e4tete internationale Z\u00fcge oft vorzeitig gewendet, und in der Schweiz wird mit Ersatzkompositionen gefahren, um die Auswirkungen der Versp\u00e4tungen auf das nationale Netz der SBB gering zu halten. In Genf enden die meisten internationalen Z\u00fcge und haben demzufolge keine Auswirkungen auf die P\u00fcnktlichkeit im nationalen Netz. Anders pr\u00e4sentiert sich die Situation in Chiasso, wo versp\u00e4tete Z\u00fcge aus Mailand meist bis Z\u00fcrich bzw. Basel weiterfahren und sich demzufolge auf die Versp\u00e4tungsstatistiken in den Tessiner Bahnh\u00f6fen auswirken.</p><p>Der Bundesrat teilt die Unzufriedenheit mit der P\u00fcnktlichkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit bestimmter Verbindungen im Nord-S\u00fcd-Verkehr, namentlich mit den Eurocityz\u00fcgen (EC) via Gotthard von und nach Mailand.</p><p>2. Die Auswertungen der SBB zeigen, dass die P\u00fcnktlichkeitsprobleme im Tessin einzig beim EC-Verkehr zwischen Z\u00fcrich/Basel und Mailand liegen. Die dort registrierten schlechten Werte ziehen die durchschnittliche P\u00fcnktlichkeit massiv nach unten. Die Werte im nationalen Verkehr (Fernverkehr und S-Bahn-Verkehr) sind gut bis sehr gut und absolut vergleichbar mit anderen Regionen. Sie bewegen sich seit Jahren konstant auf einem hohen P\u00fcnktlichkeitsniveau. Die P\u00fcnktlichkeit beim EC-Verkehr zwischen Z\u00fcrich/Basel und Mailand liegt hingegen seit Jahren deutlich unter den Werten des nationalen Verkehrs. Eine signifikante Verschlechterung konnte in letzter Zeit indes nicht festgestellt werden.</p><p>3. Unterdurchschnittliche P\u00fcnktlichkeitswerte werden im Kanton Tessin beim internationalen EC-Verkehr gemessen. Die Probleme beim internationalen Verkehr nach Mailand sind gem\u00e4ss Auskunft der SBB im Wesentlichen auf folgende Ursachen zur\u00fcckzuf\u00fchren:</p><p>- ungen\u00fcgende Fahrzeit Z\u00fcrich-Mailand;</p><p>- zu knappe Wendezeiten in Z\u00fcrich und Mailand;</p><p>- zu knapper Grenzaufenthalt in Chiasso;</p><p>- ungen\u00fcgende Verf\u00fcgbarkeit der Zugskomposition ETR 470 (Cisalpino der ersten Generation und fehlendes italienisches Rollmaterial).</p><p>Insbesondere der letzte Punkt ist mitverantwortlich, dass sich die P\u00fcnktlichkeit im internationalen Verkehr nicht verbessert hat. Die Verf\u00fcgbarkeit der ETR 470 (Ausf\u00e4lle, Revisionen) nahm tendenziell ab. Die SBB erachten diese Situation als unbefriedigend und arbeiten intensiv an Verbesserungsmassnahmen. Die L\u00f6sungsans\u00e4tze umfassen kurzfristige sowie mittel- und langfristige Komponenten. Die Probleme lassen sich erst abschliessend beheben, wenn:</p><p>a. ein neues Fahrplankonzept umgesetzt werden kann und </p><p>b. die st\u00f6rungsanf\u00e4lligen ETR 470 ausrangiert sind. </p><p>Die SBB arbeiten derzeit mit den beteiligten Partnern an einem neuen Fahrplankonzept mit dem Ziel, dieses in den Jahren 2014 und 2015 umsetzen zu k\u00f6nnen und die st\u00f6rungsanf\u00e4lligen ETR 470 2014/15 aus dem Betrieb zu nehmen.</p><p>4. Die gew\u00fcnschten Listen und Parameter werden in dieser Form nicht spezifisch erhoben. Die vorliegenden Werte ergeben aber in der Summe ein gleiches Bild wie in Antwort 2 dargelegt.</p><p>Die SBB sind sich des Problems des unp\u00fcnktlichen EC-Verkehrs zwischen Z\u00fcrich/Basel und Mailand bewusst und streben laufend Verbesserungen an, um den berechtigten Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu entsprechen. Dazu werden seit einiger Zeit mit einigem Aufwand ICN-Z\u00fcge im Abschnitt Lugano-Z\u00fcrich doppelt gef\u00fchrt. Dies hat sich bereits markant auf die Stabilit\u00e4t des Fahrplans ausgewirkt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1344988800000)\/","SubmittedBy":"Regazzi Fabio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1344988800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1750804814230)\/","SubmissionDate":"\/Date(1339545600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4904,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}