{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20121077,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20121077,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.1077","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Stickstoff\u00fcberschuss in der Landwirtschaft. Forschungsl\u00fccken schliessen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Stickstoff ist der wichtigste Treiber in der landwirtschaftlichen Produktion und relevant in verschiedenen Umweltbereichen.</p><p>Viele Konflikte zwischen der Landwirtschaft und der \u00d6kologie k\u00f6nnen am Stickstoff exemplarisch abgehandelt werden. Stickstoffverbindungen sind klimawirksam (N2O), biodiversit\u00e4tswirksam (NH3, NOx), gew\u00e4sserwirksam (NO3, NH4) und zudem ertrags- und intensit\u00e4tsbestimmend. Die Wissensl\u00fccken sind gross, wie im Bericht Infras vom 21. Oktober 2010, \"Stickstoff-Fl\u00fcsse der schweizerischen Landwirtschaft. Evaluation von Wissensl\u00fccken in der Forschung\", aufgezeigt wurde.</p><p>Neben den Forschungsl\u00fccken gibt es im Bereich Stickstoff auch beim Schliessen der \u00f6kologischen Ziell\u00fccken erhebliche Defizite. So sind die Ziell\u00fccken bei den Umweltzielen Landwirtschaft im Bereich Stickstoff in den letzten zehn Jahren unver\u00e4ndert gross geblieben. Ohne Verminderung der Ziell\u00fccken wird es auch schwierig, z. B. die Ziele der Biodiversit\u00e4tsstrategie oder Klimaziele zu erreichen.</p><p>Der Erfolg einer zukunftsf\u00e4higen Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft Schweiz, der Erfolg in der Biodiversit\u00e4tsstrategie und Klimaschutzmassnahmen sind in erheblichem Masse auf eine Reduktion der Stickstoffverluste angewiesen. Die \u00f6kologisch und \u00f6konomisch relevanten Fragestellungen m\u00fcssten im Rahmen eines nationalen Forschungsprogramms Stickstoff vertiefter untersucht werden.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, der Frage des gesamten Stickstoffkreislaufes und darin der Ammoniakreduktion in der Landwirtschaft in einem nationalen Forschungsprogramm eine hohe Priorit\u00e4t einzur\u00e4umen? Dies im Sinne der im Auftrag der Bundes\u00e4mter f\u00fcr Landwirtschaft und Umwelt evaluierten und aufgezeigten Wissensl\u00fccken im Bericht \"Stickstoff-Fl\u00fcsse der schweizerischen Landwirtschaft. Evaluation von Wissensl\u00fccken in der Forschung\".</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die in der Anfrage ge\u00e4usserte Auffassung, wonach der Stickstoff ein Schl\u00fcsselelement in der Landwirtschaft ist: Stickstoff steht an der Schnittstelle zwischen \u00d6kologie (Klima, Biodiversit\u00e4t, Boden, Gew\u00e4sserschutz), \u00d6konomie (landwirtschaftliches Einkommen, Nahrungsmittelpreise) und Gesellschaft (Konsumverhalten, Selbstversorgungsgrad).</p><p>Die in der Anfrage erw\u00e4hnte Problematik der Stickstoffemissionen aus der Landwirtschaft in die Umwelt, insbesondere in Form von Ammoniak, ist dem Bundesrat bewusst. Aus diesem Grund hat der Bundesrat in seiner Botschaft zur Agrarpolitik 2014-2017 im Bereich \u00d6kologie anspruchsvolle Ziele f\u00fcr 2017 formuliert und entsprechende Vorschl\u00e4ge zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik gemacht.</p><p>Aktuell forscht Agroscope im Rahmen ihres Leistungsauftrags sowie in drittmittelfinanzierten Projekten zu verschiedenen Fragen rund um den Stickstoffkreislauf in der Landwirtschaft. Derzeit werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern Ammoniakemissionen und m\u00f6gliche Minderungsmassnahmen in mehreren Projekten untersucht.</p><p>Es sind bereits heute solide Grundlagen zur Thematik vorhanden, welche durch die verschiedenen landwirtschaftlichen Akteure umgesetzt werden k\u00f6nnen. Auf dieser Basis werden im Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft \u00dcberlegungen angestellt, mit welchen Rahmenbedingungen sich die Schweizer Landwirtschaft in Richtung tieferer Stickstoff\u00fcbersch\u00fcsse entwickeln kann. Diese \u00dcberlegungen finden im Rahmen des Projekts \"Politikoptionen Stickstoff\" statt.</p><p>Ein nationales Forschungsprogramm (NFP) zu Stickstoff\u00fcbersch\u00fcssen in der Landwirtschaft k\u00f6nnte die Politik im Sinne eines mehrgleisigen Vorgehens - angewandte und strategische Forschung sowie Politikentwicklung - darin unterst\u00fctzen, zielf\u00fchrende Instrumente zu entwickeln und umzusetzen. In einem NFP zu diesem Thema m\u00fcsste angesichts der eingangs erw\u00e4hnten vielf\u00e4ltigen Bedeutung des Stickstoffs ein multidisziplin\u00e4rer Ansatz verfolgt werden: Einerseits m\u00fcssten naturwissenschaftliche Fragen zu den Wechselwirkungen zwischen Stickstoffkreislauf und Klimaver\u00e4nderung sowie Biodiversit\u00e4t bearbeitet werden. Andererseits m\u00fcssten auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen rund um den Einsatz von Stickstoff in der landwirtschaftlichen Produktion Teil eines solchen Programms sein.</p><p>Der Bundesrat wird eine Eingabe f\u00fcr ein NFP zum Thema Stickstoff wie alle NFP-Eingaben im Rahmen einer Gesamtschau \u00fcber den aktuellen schweizerischen Forschungsbedarf beurteilen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1351641600000)\/","SubmittedBy":"Riklin Kathy","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1351641600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779233250737)\/","SubmissionDate":"\/Date(1347494400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4905,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}