{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123111,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123111,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3111","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Diabetikerinnen und Diabetiker. Kosten\u00fcbernahme f\u00fcr die Fusspflege durch Podologinnen und Podologen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr Fusspflegeleistungen, die aufgrund einer \u00e4rztlichen Anordnung bei Diabetikerinnen und Diabetikern durch Podologinnen oder Podologen erbracht werden, in den Leistungskatalog gem\u00e4ss KVG aufzunehmen.</p>","ReasonText":"<p>Probleme mit den F\u00fcssen stehen f\u00fcr Diabetikerinnen und Diabetiker leider zuoberst auf der Liste der klassischen Komplikationen, die diese Krankheit mit sich bringt. Aufgrund von neuropathischen St\u00f6rungen und damit einer verminderten Sensibilit\u00e4t der Extremit\u00e4ten sowie einer Arteriopathie, die die Blutzirkulation beeintr\u00e4chtigt, sind die F\u00fcsse der Diabetikerinnen und Diabetiker mit den Jahren eine st\u00e4ndige Gefahrenquelle: Die Patientin oder der Patient sp\u00fcrt Verletzungen nicht, und diese infizieren sich oft und verheilen nur schwer.</p><p>Diabetes ist ein schwerwiegendes Problem f\u00fcr die Volksgesundheit. Seine Verbreitung nimmt drastisch zu, vor allem bei \u00e4lteren Menschen. Aufgrund ihres verminderten Sehverm\u00f6gens, sei es durch Diabetes bedingt oder durch andere Gr\u00fcnde, sind diese in ihrer F\u00e4higkeit der Selbstuntersuchung zus\u00e4tzlich behindert.</p><p>Werden die F\u00fcsse nicht regelm\u00e4ssig kontrolliert und angemessen gepflegt, kann eine einfache Wunde sich zu einem Geschw\u00fcr entwickeln und in einer Katastrophe enden. Jede zweite Amputation im Bereich der unteren Extremit\u00e4ten ist durch Diabetes bedingt. Die Folgen f\u00fcr die betroffene Person sind dramatisch und die finanziellen Auswirkungen gewaltig. </p><p>F\u00fcr die medizinisch-soziale Betreuung der Diabetikerinnen und Diabetiker ist eine vernetzte interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit unabdingbar. Dank ihr k\u00f6nnen H\u00e4ufigkeit und Schwere der mit dieser Krankheit verbundenen Komplikationen vermindert werden, allen voran die Komplikationen, die die F\u00fcsse befallen. In einem solchen Netzwerk hat die Podologin oder der Podologe eine wichtige Funktion: Sie oder er pflegt und untersucht die F\u00fcsse, erkennt Verletzungen fr\u00fchzeitig und behandelt sie so, wie es die Umst\u00e4nde erfordern. Auf eine solche Pflege m\u00fcssen zu viele Patientinnen und Patienten verzichten, weil sie keine Zusatzversicherung haben. Sie k\u00f6nnen nicht von allen Teilen des Versorgungsnetzwerkes profitieren, die sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes br\u00e4uchten. Folge davon sind mit Sicherheit gr\u00f6ssere Komplikationen und h\u00f6here Kosten.</p><p>Eine Anerkennung der Leistungen der Podologinnen und Podologen bei dieser Indikation w\u00e4re eine nachhaltige Investition, kann doch mit der Verhinderung von zahlreichen Amputationen viel Geld gespart werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Einsch\u00e4tzung des Motion\u00e4rs, dass eine regelm\u00e4ssige Fusspflege bei Patienten und Patientinnen mit Diabetes durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen von gr\u00f6sster Bedeutung ist, um invalidisierende chronische Wunden, die sogar Amputationen n\u00f6tig machen k\u00f6nnen, zu verhindern.</p><p>Bereits heute geh\u00f6rt die Fusspflege bei Patienten und Patientinnen mit Diabetes zu den Leistungen der Krankenpflege, welche Pflegefachpersonen, Organisationen der Krankenpflege und Hilfe zu Hause oder Pflegeheime zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) durchf\u00fchren k\u00f6nnen (Art. 7 Abs. 2 Bst. b Ziff. 10 Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV; SR 832.112.31). Patienten und Patientinnen mit Diabetes haben somit bereits heute die M\u00f6glichkeit, Fusspflege zulasten der OKP durchf\u00fchren zu lassen.</p><p>Die KLV macht allerdings keine Vorgaben bez\u00fcglich der Qualifikationen, die die Pflegefachpersonen bzw. Mitarbeitenden der Organisationen der Krankenpflege und Pflegeheime erf\u00fcllen m\u00fcssen, um Fusspflege bei Patienten und Patientinnen mit Diabetes vornehmen zu k\u00f6nnen. Zudem sind die auf Fusspflege spezialisierten und entsprechend qualifizierten Podologen und Podologinnen nicht in der Liste der Leistungserbringer, die auf \u00e4rztliche Anordnung hin Leistungen zulasten der OKP erbringen k\u00f6nnen, aufgef\u00fchrt (Art. 46ff. der Verordnung \u00fcber die Krankenversicherung, KVV; SR 832.102). </p><p>Der Bundesrat ist bereit, dem Anliegen des Motion\u00e4rs zu entsprechen. Das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern wird zu diesem Zweck pr\u00fcfen, welche der genannten Bestimmungen in der KLV einer Anpassung im Sinne einer Einschr\u00e4nkung auf entsprechend qualifizierte Pflegefachleute bed\u00fcrfen, und - sofern erforderlich - die Liste der Leistungserbringer in den Artikeln 46ff. KVV um die Podologen und Podologinnen erweitern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1337731200000)\/","SubmittedBy":"Fridez Pierre-Alain","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1654732800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1776240404600)\/","SubmissionDate":"\/Date(1331164800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4902,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}