{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123227,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123227,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3227","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Pr\u00fcfung der Aufnahme weiterer universit\u00e4rer Medizinalberufe f\u00fcr die Grundversorgung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, die Aufnahme weiterer universit\u00e4rer Medizinalberufe f\u00fcr die Grundversorgung der Bev\u00f6lkerung zu pr\u00fcfen.</p>","ReasonText":"<p>Aufgrund des zunehmenden Mangels an Humanmediziner sollte der verbesserte Einbezug von ausgebildeten Fachleuten wie Apothekern gepr\u00fcft werden. Mit bescheidenem Ausbildungsaufwand sind diese Personen in der Lage, einfache Notf\u00e4lle und Erkrankungen zu behandeln. Sie schaffen damit eine Entlastung von Notfalleinrichtungen in Spit\u00e4lern und k\u00f6nnen dem drohenden Hausarztmangel so wirksam begegnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die im Postulat ge\u00e4usserte Meinung, dass es wichtig ist, alle Gesundheitsfachleute einzubeziehen, um eine ausreichende, qualitativ hochwertige medizinische Grundversorgung zu gew\u00e4hrleisten. Er hat immer wieder auf dieses Anliegen hingewiesen und es auch in die laufenden Projekte und Dossiers eingebracht.</p><p>F\u00fcr die Hauptakteure der medizinischen Grundversorgung, - namentlich die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte, Apothekerinnen und Apotheker, Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie Spit\u00e4ler und Pflegepersonal -, bilden die integrierten Versorgungsnetze gute Voraussetzungen, um ihre eigenen Kompetenzen einzubringen und diese mit anderen Leistungserbringern zu koordinieren. Sie tragen damit zu einer sicheren medizinischen Versorgung der Bev\u00f6lkerung bei, erh\u00f6hen das Ansehen ihres Berufs und steigern so seine Attraktivit\u00e4t. Die Teamarbeit in Netzwerken entspricht im \u00dcbrigen auch den Vorstellungen der meisten jungen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte und anderen Gesundheitsfachpersonen \u00fcber ihren Beruf.</p><p>In seinem direkten Gegenentwurf zur Volksinitiative \"Ja zur Hausarztmedizin\" legt der Bundesrat den Schwerpunkt auf eine qualitativ hochwertige und allen zug\u00e4ngliche medizinische Grundversorgung. Das Gesundheitssystem muss in Anbetracht der demografischen Entwicklung und der daraus erwachsenden Herausforderungen (mehr Personen mit chronischen oder multiplen Erkrankungen) neue Formen der integrierten und interprofessionellen Versorgung entwickeln. Ein zentrales Element wird dabei die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen sein.</p><p>Im Interesse einer optimalen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen schl\u00e4gt der Bundesrat vor, die Ziele der Aus- und Weiterbildung der universit\u00e4ren Medizinalberufe im Rahmen der Revision des Medizinalberufegesetzes anzupassen. So sollen alle Fachpersonen \u00fcber ihre eigenen Aufgaben und die Aufgaben der anderen Fachpersonen bez\u00fcglich der medizinischen Grundversorgung im Bild sein.</p><p>Weiter wird derzeit ein Gesetzesentwurf \u00fcber die Gesundheitsberufe ausgearbeitet. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die Ausbildungsziele in den Gesundheitsberufen auf diejenigen der Medizinalberufe abgestimmt werden m\u00fcssen, um die Zusammenarbeit zwischen diesen Berufsgruppen zu verbessern.</p><p>Im Postulat wird weiter die Frage nach der Rolle der Apothekerinnen und Apotheker im Gesundheitssystem aufgegriffen. Der Bundesrat hat am 17. November 2010 beschlossen, im Rahmen der Revision der Medizinalberufeverordnung zwei neue Weiterbildungstitel in Pharmazie einzuf\u00fchren.</p><p>Im Auftrag des Parlaments sollen in der laufenden ordentlichen Revision des Heilmittelgesetzes (2. Etappe) die vorhandenen Fachkompetenzen besser genutzt und die Selbstmedikation wesentlich vereinfacht werden. Apothekerinnen und Apotheker sollen neu gewisse verschreibungspflichtige Arzneimittel auch ohne \u00e4rztliche Verschreibung selbstst\u00e4ndig abgeben k\u00f6nnen. Auf diese Weise sollen der Zugang der Bev\u00f6lkerung zu Arzneimitteln verbessert und unn\u00f6tige Arztkonsultationen vermieden werden. Weiterhin hat der Bundesrat das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern beauftragt, ihm parallel zur ordentlichen Revision des Heilmittelgesetzes (2. Etappe) einen Vorschlag f\u00fcr die k\u00fcnftige Regelung der Medikamentenabgabe durch \u00c4rztinnen und \u00c4rzte (Selbstdispensation) zu unterbreiten.</p><p>Um k\u00fcnftig eine qualitativ hochwertige integrierte Grundversorgung gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen, wird es wesentlich sein, die Rollen und Aufgaben der verschiedenen Berufsgruppen in der Versorgungskette zu kl\u00e4ren. Um die Qualit\u00e4t der Grundversorgung wesentlich zu verbessern, ist die Ausrichtung auf eine optimale Zusammenarbeit zentral.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass in Anbetracht der laufenden Gesch\u00e4fte und Projekte genug unternommen wird, um die Betreuung der Patientinnen und Patienten durch verschiedene Fachleute sicherzustellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1337126400000)\/","SubmittedBy":"Bortoluzzi Toni","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1339718400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690551336897)\/","SubmissionDate":"\/Date(1331769600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4902,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}