{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123518,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123518,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3518","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Strategie und Massnahmen zur verst\u00e4rkten F\u00f6rderung von Forschung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Forschung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften muss verbessert werden. Der Bundesrat wird beauftragt, eine Bestandsaufnahme der Herausforderungen auf diesem Gebiet durchzuf\u00fchren. Er soll seine Strategie sowie konkrete geplante Massnahmen vorstellen, um die Forschung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften in Zukunft im Rahmen der Eingliederung des gesamten Gebiets Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in das Eidgen\u00f6ssische Volkswirtschaftsdepartement sowie der Schaffung des neuen Staatssekretariats f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation besser zu f\u00f6rdern.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweizer Forschung erzielt in zahlreichen Fachgebieten grosse Erfolge, jedoch zu wenig im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Im Jahr 2011 betrafen von 44 in der Schweiz vom angesehenen Europ\u00e4ischen Forschungsrat vergebenen Grants nur 3 die Geistes- und Sozialwissenschaften. Dieses Ergebnis muss mit den Zahlen aus der Lehre in Verbindung gesetzt werden: Von \u00fcber 200 000 Studierenden bilden unsere Hochschulen 30 000 Studierende in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus. Die Hochschulen leisten in der Bildung also grossartige Arbeit, es fehlt ihnen aber an Unterst\u00fctzung, damit ihre Forschungsleistungen, also der Return on Investment, gesteigert werden k\u00f6nnen.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, seine Strategie zur F\u00f6rderung der Forschung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften vorzustellen. Diese Strategie ist umso notwendiger, als das neue Staatssekretariat im Rahmen des Volkswirtschaftsdepartementes den politischen Willen umsetzen muss, die Vielseitigkeit des Forschungsplatzes Schweiz zu bewahren. Der Bundesrat wird also gebeten, konkrete Massnahmen vorzuschlagen.</p><p>Er soll Ausf\u00fchrungen machen:</p><p>1. \u00fcber die kritische Masse und die Betreuungsquote,</p><p>2. dar\u00fcber, wie ab dem Jahr 2017 die Forschungsinfrastrukturen f\u00fcr die Sozialwissenschaften und die grossen Erhebungen finanziert werden sollen,</p><p>3. zur Roadmap, um die Daten der Geisteswissenschaften zu digitalisieren und die Teilnahme der Schweiz am europ\u00e4ischen Projekt Dariah ab dem Jahr 2017 sicherzustellen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen seines Entscheids zur Neugliederung der Departemente hat der Bundesrat am 29. Juni 2011 beschlossen, ab 2013 den Bereich Bildung, Forschung und Innovation im EVD (k\u00fcnftig: Eidgen\u00f6ssisches Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung, WBF) zu vereinigen. So werden das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) und das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung und Forschung (SBF) per 1. Januar 2013 zum neuen Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zusammengef\u00fchrt. Die Neugliederung der eidgen\u00f6ssischen Departemente tangiert die F\u00f6rderung der Geistes- und Sozialwissenschaften nicht. Diese werden weiterhin im Rahmen der Forschungsorgane gem\u00e4ss Forschungsf\u00f6rderungs- und Innovationsgesetz (FIFG) gef\u00f6rdert. </p><p>Die europaweite Erfolgsquote (Verh\u00e4ltnis von eingereichten zu finanzierten Projekten) f\u00fcr Starting und Advanced Grants des European Research Council im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften liegt f\u00fcr die Jahre 2007 bis 2011 bei 12,5 Prozent respektive 9,2 Prozent. In diesem Kontext bewegt sich die Erfolgsquote der Schweiz mit 7,1 Prozent f\u00fcr Starting Grants und 8,0 Prozent f\u00fcr Advanced Grants im europ\u00e4ischen Durchschnitt. Zu den im Postulat geforderten Massnahmen nimmt der Bundesrat im Einzelnen wie folgt Stellung:</p><p>Betreuungsverh\u00e4ltnis: In der BFI-Periode 2008-2011 haben die universit\u00e4ren Hochschulen aufgrund einer vom Bund vorgegebenen Zweckbindung einen Anteil von 75 Prozent der kumulierten Erh\u00f6hungen der Grundbeitr\u00e4ge (Referenzjahr 2006) zur Verbesserung der Betreuungsverh\u00e4ltnisse eingesetzt. Davon ging der gr\u00f6sste Teil an die Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Betreuungsverh\u00e4ltnis in den Geistes- und Sozialwissenschaften konnte denn auch trotz einer weiteren, wenn auch moderaten Zunahme der Studierendenzahlen verbessert werden und liegt nun noch bei gut 51 Studierenden pro Professor oder Professorin (2006: 57 Stud./Prof.). Ber\u00fccksichtigt man das gesamte akademische Personal, also namentlich auch die Assistierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und die \u00fcbrigen Dozierenden, liegt das Betreuungsverh\u00e4ltnis bei gut 9 Studierenden pro akademische Mitarbeiterin oder akademischen Mitarbeiter (2006: 11 Stud./akad. Mitarb.). Die Universit\u00e4ten werden ihre Massnahmen (z. B. Einf\u00fchrung/Weiterf\u00fchrung von Personalkategorien mit Schwerpunkt auf der Lehre) zur Verbesserung der Betreuungsverh\u00e4ltnisse in der BFI-Periode 2013-2016 weiterf\u00fchren. Zudem wird der SNF die durch Beendigung des Doktorandenprogramms ProDoc freiwerdenden Mittel ab 2013 f\u00fcr die F\u00f6rderung von Doktorierenden in der allgemeinen Projektf\u00f6rderung einsetzen, erg\u00e4nzt um ein spezielles F\u00f6rderinstrument f\u00fcr Doktorierende der Geistes- und Sozialwissenschaften.</p><p>Forschungsinfrastrukturen: Der Bundesrat hat, wie in seiner Stellungnahme zur Motion Rossini 12.3217 dargelegt, mit der Schweizer Roadmap f\u00fcr Forschungsinfrastrukturen ein bedarfsorientiertes Abstimmungs- und Planungsinstrument geschaffen. In diesem Rahmen werden auch die Infrastrukturen f\u00fcr die Sozial- und Geisteswissenschaften periodisch durch breitabgest\u00fctzte Konsultationen sondiert, begutachtet, priorisiert und gegebenenfalls dem Parlament im Rahmen der n\u00e4chsten BFI-Botschaft 2017-2020 zur Finanzierung beantragt. Gest\u00fctzt auf die erste Roadmap f\u00fcr Forschungsinfrastrukturen ist f\u00fcr die BFI-Periode 2013-2016 vorgesehen, dass </p><p>- der Bund das Schweizer Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften Fors mit einem Grundbeitrag auf der Basis von Artikel\u00a016 FIFG weiterhin unterst\u00fctzt, w\u00e4hrend der SNF die einzelnen Infrastrukturprojekte finanziert;</p><p>- im Rahmen des Bundesbeitrags an die SAGW ein Pilotprojekt f\u00fcr digitale Infrastrukturen im Bereich der Geisteswissenschaften unterst\u00fctzt wird. Auf europ\u00e4ischer Ebene laufen zurzeit die Vorbereitungsarbeiten f\u00fcr die Errichtung der Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities (Dariah) unter der Rechtsform eines European Research Infrastructure Consortium (Eric). Zurzeit kann sich die Schweiz nicht offiziell an einem Eric beteiligen. Die Beteiligungsmodalit\u00e4ten k\u00f6nnen erst im Rahmen der Verhandlungen zur Assoziierung an das Europ\u00e4ische Rahmenprogramm f\u00fcr Forschung und Innovation in den Jahren 2014-2020 (Horizon 2020) festgelegt werden. Interessierte Schweizer Institutionen k\u00f6nnen sich aber bereits heute individuell an Aktivit\u00e4ten von Dariah beteiligen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1346198400000)\/","SubmittedBy":"Reynard Mathias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1403222400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36","Category":null,"Modified":"\/Date(1690545094173)\/","SubmissionDate":"\/Date(1339545600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4904,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung"}}