{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123574,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123574,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3574","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Direkter Zugang zur Physiotherapie","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, ob es m\u00f6glich w\u00e4re, ein System des direkten Zugangs zur Physiotherapie einzuf\u00fchren. Zu pr\u00fcfen sind insbesondere die Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung. Zudem soll er in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Physiotherapie Verband Physioswiss nach dem Vorbild anderer L\u00e4nder ein oder mehrere Pilotprojekte vorschlagen, anhand derer die M\u00f6glichkeiten der interdisziplin\u00e4ren Zusammenarbeit, die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten und die Auswirkungen dieses Systems auf die Gesundheitskosten gepr\u00fcft werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Immer mehr L\u00e4nder f\u00fchren den direkten Zugang zur Physiotherapie ein. Bereits eingef\u00fchrt ist er in Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Italien, Grossbritannien, Australien und Kanada. In anderen L\u00e4ndern laufen Pilotprojekte. Die Physiotherapieausbildung ist mit der Bologna-Reform im Jahr 2006 akademisch geworden. Dies hat auch bei uns die Diskussion \u00fcber die M\u00f6glichkeit des direkten Zugangs zur Physiotherapie neu lanciert. Wenn man in Betracht zieht, dass die Interdisziplinarit\u00e4t eine immer gr\u00f6ssere Rolle spielt, k\u00f6nnte man mit einem direkten Zugang bestimmten Krankheitsbildern besser gerecht werden. Auch die Entwicklung der Gesundheitskosten k\u00f6nnte, wie aus Studien, die in Skandinavien durchgef\u00fchrt wurden, hervorgeht, gebremst werden (geringere Kosten f\u00fcr Arztbesuche, weniger Verschreibungen von Medikamenten, weniger Wartezeiten usw.). \u00dcberdies k\u00f6nnte die Wiederaufnahme der Arbeit nach einer Krankheit, die mit Arbeitsunf\u00e4higkeit verbunden ist, beschleunigt werden. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweizer Bev\u00f6lkerung hat bereits heute die M\u00f6glichkeit, Physiotherapeutinnen und -therapeuten ohne \u00e4rztliche \u00dcberweisung aufzusuchen, allerdings auf eigene Rechnung. Die Sozialversicherungen in der Schweiz (obligatorische Unfallversicherung, UV, bzw. obligatorische Krankenpflegeversicherung, OKP) \u00fcbernehmen die Kosten der Physiotherapie nur, wenn diese auf \u00e4rztliche Anordnung hin erfolgt. Die UV arbeitet nach dem Grundsatz der Schadens-Wiedergutmachung; der Fallf\u00fchrung durch Versicherungs\u00e4rzte kommt dabei eine grosse Bedeutung zu. Die OKP ist eine reine Kostenr\u00fcckerstattungsversicherung mit m\u00f6glichst geringen Eingriffen in das Angebot, die Art und die Menge der Leistungen. Im ambulanten Bereich kommen zudem mehrheitlich Einzelleistungstarife zur Anwendung. Dieses System basiert auf dem Diagnose- und Anordnungsmonopol der \u00c4rzte und \u00c4rztinnen. Ausnahmen bestehen nur in speziellen Bereichen (Leistungen der Hebammen w\u00e4hrend der normalen Schwangerschaft und Geburt, Leistungen der Chiropraktorinnen und Chiropraktoren f\u00fcr ein eng umschriebenes T\u00e4tigkeitsgebiet). Die im Postulat genannten Gesundheitssysteme in anderen L\u00e4ndern sind (mit Ausnahme der Niederlande) staatliche Gesundheitssysteme oder Systeme mit starker zentraler Steuerung bzw. Globalbudgets. In den Niederlanden bezahlt die Grundversicherung zwar physiotherapeutische Leistungen ohne \u00e4rztliche Anordnung, allerdings nur bei chronischen Krankheiten. Zudem m\u00fcssen die Versicherten die ersten zehn Behandlungen selber bezahlen.</p><p>Eine generelle Erleichterung des Zugangs zur Physiotherapie im System der Sozialversicherungen ist nach Ansicht des Bundesrates nicht geeignet, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen im Interesse der Optimierung der Behandlung zu verbessern. Es kann aber zu erheblichen Mehrkosten ohne gesundheitlichen Mehrwert f\u00fchren. Eine Aufwertung der Zusammenarbeit wird bereits in zahlreichen Innovations- und Vernetzungsprojekten z. B. im Rahmen von besonderen Versicherungsmodellen angestrebt. Diese Bestrebungen sind zu unterst\u00fctzen, um so die optimale Behandlung der Versicherten zu sichern und zu f\u00f6rdern. Auf eine Vervielf\u00e4ltigung der direkt mit der Versicherung abrechnenden Fachpersonen ist demgegen\u00fcber zu verzichten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1346198400000)\/","SubmittedBy":"Carobbio Guscetti Marina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1378944000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690551698243)\/","SubmissionDate":"\/Date(1339632000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4904,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}