{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123599,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123599,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3599","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Patente f\u00fcr Gastro-Unternehmerinnen und -Unternehmer. Ausbildung verst\u00e4rken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, auf Bundesebene Minimalanforderungen an die Ausbildung von Gastro-Unternehmerinnen und -Unternehmern aufzustellen. Insbesondere soll sichergestellt werden, dass die Kurse, die in den Kantonen zur Erlangung eines Wirtepatents angeboten werden, so ausgestaltet werden, dass sie die Grundprinzipien vermitteln, die n\u00f6tig sind f\u00fcr die gute F\u00fchrung eines Gastrobetriebs, namentlich was den Ausschank von Alkohol und die Pr\u00e4vention von problematischem Alkoholkonsum betrifft.</p>","ReasonText":"<p>Im Jahr 2005 hat das Parlament die Ausbildung von Gastro-Unternehmerinnen und -Unternehmern auf Bundesebene aufgehoben. Die Kantone, die das Wirtepatent als Voraussetzung f\u00fcr den Betrieb eines Gastro-Unternehmens beibehalten haben, konnten die maximale Dauer der Ausbildung k\u00fcnftiger Gastro-Unternehmerinnen und -Unternehmer auf lediglich 17 Tage reduzieren; dies ist eine Folge des Binnenmarktgesetzes und der Einf\u00fchrung des Cassis-de-Dijon-Prinzips. Einige Kantone haben die Ausbildung und die Kontrolle eingeschr\u00e4nkt auf die Aspekte Rechtskenntnis, Hygiene und Arbeitsrecht. Eine ganze Reihe weiterer Themen wurde ganz aus der Ausbildung gekippt oder zumindest eingeschr\u00e4nkt. Diese Einschr\u00e4nkung der thematischen Vielfalt in der Ausbildung oder der g\u00e4nzliche Mangel an Ausbildung k\u00f6nnen erkl\u00e4ren, warum immer mehr Betriebe zumachen oder in Konkurs geraten, w\u00e4hrend auf der anderen Seite die Zahl der Betriebe nicht sinkt. Man sch\u00e4tzt, dass es in einigen Kantonen pro Jahr bei bis zu 40 Prozent der Betriebe zu einem Wirtewechsel kommt.</p><p>Gleichzeitig w\u00fcten die Alkoholexzesse, insbesondere im Nachtleben unserer St\u00e4dte. Ein Mittel gegen diese problematischen Formen des Alkoholkonsums w\u00e4re die Ausbildung der Gastro-Unternehmerinnen -und Unternehmer, die diese f\u00fcr die Probleme rund um den Alkoholkonsum verst\u00e4rkt sensibiliseren sollte. Die Qualit\u00e4t dieser Ausbildung sollte angehoben werden, damit die Gastrobetriebe, insbesondere was den Umgang mit Alkohol betrifft, \u00fcberhaupt oder wieder vermehrt nach Qualit\u00e4tsgesichtspunkten gef\u00fchrt werden. Minimalanforderungen auf Bundesebene w\u00e4ren ein starkes Signal f\u00fcr die Kantone, indem der Bundesrat damit zeigte, welche Aufmerksamkeit er den mit dem Alkoholkonsum verbundenen Gefahren f\u00fcr die Volksgesundheit und f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit schenkt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat schenkt Problemen im Zusammenhang mit Alkohol grosse Aufmerksamkeit und erarbeitet gezielte Massnahmen zu deren Bek\u00e4mpfung, besonders in den auf Bundesebene geregelten Ausbildungen. Die von der Problematik betroffenen Bundesorgane erarbeiten zudem gemeinsame Massnahmen.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) wurde beauftragt, mit einer koh\u00e4renten Alkoholpolitik auf Bundes- und Kantonsebene dem problematischen Konsum und der Alkoholabh\u00e4ngigkeit entgegenzuwirken. Im Jahr 2008 hat der Bundesrat das Nationale Programm Alkohol (NPA) verabschiedet und im Mai 2012 um weitere vier Jahre verl\u00e4ngert. Es wird gemeinsam vom BAG, der Eidgen\u00f6ssischen Alkoholverwaltung (EAV), der Eidgen\u00f6ssischen Kommission f\u00fcr Alkoholfragen (EKAL) und der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) geleitet. </p><p>Im Rahmen des NPA hat die Eidgen\u00f6ssische Alkoholverwaltung zusammen mit den betroffenen Branchen (Gastgewerbe, Detailhandel usw.) vier Pr\u00e4ventionsbrosch\u00fcren f\u00fcr F\u00fchrungsverantwortliche, Mitarbeitende und Lernende im Detailhandel und im Gastgewerbe zum Thema \"Alkoholabgabe an Jugendliche\" verfasst. Diese Publikationen befassen sich mit rechtlichen Grundlagen und Hintergr\u00fcnden, zwingenden und dringend empfohlenen Massnahmen im Betrieb, Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten und Sanktionen. Sie enthalten Ratschl\u00e4ge f\u00fcr den Umgang mit heiklen Situationen im Arbeitsalltag und bieten Schulungsmaterial sowie praktische Hilfsmittel. Die Brosch\u00fcren werden vom Bund an die Kantone verteilt, die f\u00fcr deren zweckm\u00e4ssige Weiterverwendung sorgen.</p><p>Bei der Erarbeitung von Bildungsgrundlagen einigt sich das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) mit den Verbundpartnern \u00fcber die aufzunehmenden Kompetenzen. Bildungspl\u00e4ne, Pr\u00fcfungsordnungen und deren Wegleitungen im Bereich Gastgewerbe und Detailhandel enthalten Bildungsziele zur Pr\u00e4vention von \u00fcberm\u00e4ssigem Konsum und der Abgabe von Alkohol an Jugendliche, insbesondere beim Verkauf alkoholischer Getr\u00e4nke. Durch praktische \u00dcbungen werden Lernende f\u00fcr die Problematik sensibilisiert. Zudem m\u00fcssen sie die rechtlichen Vorschriften im Umgang mit alkoholischen Getr\u00e4nken kennen.</p><p>Der Bund erarbeitet unterschiedliche Massnahmen und stellt sie f\u00fcr die Ausbildung der betroffenen Personen zur Verf\u00fcgung. F\u00fcr die Ausbildung zur Erlangung des Wirtepatents dagegen sind die Kantone zust\u00e4ndig. Dies gibt den Kantonen zudem die M\u00f6glichkeit, die Bestimmungen der kantonal unterschiedlichen Gastgewerbegesetze zu vermitteln.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1344988800000)\/","SubmittedBy":"Marra Ada","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1403222400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690539825230)\/","SubmissionDate":"\/Date(1339718400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4904,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}