{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123620,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123620,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3620","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Potenzial des alpinen Solarstroms f\u00fcr die winterliche Stromversorgung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Studie erarbeiten zu lassen, welche das Potenzial und die Kosten sowie den Beitrag zur winterlichen Stromversorgung von alpinen Fotovoltaikanlagen an unterschiedlichen Standorten aufzeigt, und dar\u00fcber einen Bericht zu erstellen.</p>","ReasonText":"<p>Eine zentrale Herausforderung der Energiewende ist es, im Winter die Stromversorgung sicherzustellen. PV-Anlagen im Mittelland weisen hier den Nachteil einer tieferen Produktion im Winter auf. Im Gegensatz dazu l\u00e4sst sich mit Anlagen an alpinen Standorten aufgrund der geringeren Bew\u00f6lkung, h\u00f6heren Sonneneinstrahlung und Reflexion der Sonneneinstrahlung durch den Schnee im Winter mehr Strom produzieren. Es bestehen bislang keine systematische Untersuchungen der Potenziale (Terawattstunden pro Jahr) und Kosten (Rappen pro Kilowattstunde) alpiner Fotovoltaikstandorte. Aus Gr\u00fcnden des Landschaftsschutzes sind Anlagen auf D\u00e4cher, Lawinenverbauungen oder Stauseen zu bevorzugen. Doch ist auch deren Potenzial noch nicht genau untersucht. Deshalb sollte eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben werden. Die Potenziale sind mit GIS zu evaluieren und die Kosten mit aktuellen Technologiedaten f\u00fcr ein typisches meteorologisches Jahr zu modellieren. Dabei sind auch die lokalen Einstrahlungsverh\u00e4ltnisse inklusive Beschattung der Topografie an alpinen Standorten sowie weitere Faktoren, welche f\u00fcr die Realisierung alpiner PV-Anlagen wichtig sind, zu ber\u00fccksichtigen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Ausbau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien ist ein wichtiger Bestandteil der Energiestrategie 2050. Bis 2050 soll sie um 22,6 Terawattstunden erh\u00f6ht werden. Ausgebaut wird insbesondere auch die Stromproduktion mit Fotovoltaikanlagen (etwa 10 Terawattstunden). Daf\u00fcr soll priorit\u00e4r das vorhandene Fl\u00e4chenpotenzial auf bestehenden Bauten und Anlagen ausgesch\u00f6pft werden. Das technische Potenzial an geeigneten Geb\u00e4udefl\u00e4chen zur Nutzung von Fotovoltaik in der Schweiz bel\u00e4uft sich auf j\u00e4hrlich 15 bis 18 Terawattstunden. Weitere Infrastrukturanlagen sind darin nicht eingerechnet. Aus energetischer Sicht besteht somit keine Notwendigkeit, unbebautes Gebiet zu beanspruchen. Fotovoltaikanlagen ausserhalb von bebautem Gebiet sollen deshalb nur dann erstellt werden, wenn sie bedeutende Vorteile gegen\u00fcber Anlagen an bestehenden Infrastrukturen aufweisen. Dies fordert auch ein gemeinsames Positionspapier der Bundes\u00e4mter f\u00fcr Raumplanung, Umwelt, Energie und Landwirtschaft. </p><p>Die im Zusammenhang mit den Anlagen auf Lawinenverbauungen realisierten Sch\u00e4tzungen ergeben ein Potenzial von weniger als 100 Gigawattstunden. Mit den laufenden Projekten in Bellwald und St. Ant\u00f6nien werden diese Berechnungen verifiziert und auch auf ihre Wirtschaftlichkeit hin untersucht. Das Potenzial an geb\u00e4udeintegrierten Anlagen wird bereits in Zusammenhang mit dem sich gegenw\u00e4rtig in Ausarbeitung befindlichen Solarkataster f\u00fcr alle Geb\u00e4ude bis hin zur kleinsten Alph\u00fctte erhoben (vgl. dazu Motion Gr\u00fcne Fraktion 11.4095, \"Solarkataster f\u00fcr die ganze Schweiz\", sowie Interpellation Jans 11.3589,\"Nationales Solarkataster\"). Darin sind lokale Gegebenheiten wie Einstrahlung, Ausrichtung der Fl\u00e4chen oder Abschattungen ber\u00fccksichtigt.</p><p>Bisherige Erfahrungen mit Projekten im alpinen Raum zeigen, dass ihr Beitrag an die winterliche Stromversorgung erst ab einer H\u00f6henlage von \u00fcber 1500 Meter relevant werden k\u00f6nnte. Die erh\u00f6hten Kosten f\u00fcr Bau und Unterhalt von hochalpinen Anlagen kompensieren einen allf\u00e4lligen Produktionsvorteil und machen die Anlagen kaum rentabel. Zwischenspeicherungsm\u00f6glichkeiten sind unabh\u00e4ngig vom Standort sowieso notwendig und d\u00fcrfen bei der Diskussion um alpine und hochalpine Fotovoltaikanlagen nicht vergessen werden. Eine separate Studie zur Erhebung des Potenzials des alpinen Solarstroms f\u00fcr die winterliche Stromversorgung wird deshalb als wenig sinnvoll erachtet. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1345593600000)\/","SubmittedBy":"Girod Bastien","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1393804800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690549559893)\/","SubmissionDate":"\/Date(1339718400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4904,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}