{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123657,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123657,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3657","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Demografische Entwicklung und Auswirkungen auf den gesamten Bildungsbereich","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, so rasch wie m\u00f6glich eine umfassende Studie \u00fcber die Szenarien der demografischen Entwicklung in den kommenden zwei Jahrzehnten vorzulegen und dabei aufzuzeigen, mit welchen Auswirkungen die verschiedenen Bildungsbereiche zu rechnen haben.</p>","ReasonText":"<p>Die demografische Entwicklung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und insbesondere auf Bildung und Wirtschaft besch\u00e4ftigen den Nationalrat schon seit langem, und er hat hierzu zwei Postulate angenommen:</p><p>- Postulat Jositsch 11.3483, \"Demografische Entwicklung und Auswirkung auf die duale Berufsbildung\";</p><p>- Postulat Aubert 11.3044, \"Prospektivstudie zum Fachkr\u00e4ftebedarf nach Branchen und Berufsprofilen\".</p><p>Das erste Postulat beschr\u00e4nkt sich auf die Berufsbildung, das zweite ist sehr allgemein formuliert und legt den Schwerpunkt nicht auf den Bildungsbereich.</p><p>Indessen besch\u00e4ftigen sich die Bildungspolitikerinnen und -politiker unseres Parlamentes, ohne eine Gesamtsicht \u00fcber die m\u00f6gliche demografische Entwicklung und die in allen Sektoren erwarteten Engp\u00e4sse zu haben, weiterhin fallweise mit den M\u00e4ngeln in den einzelnen Sektoren und versuchen, punktuelle Massnahmen zu treffen, die aber die Lage in anderen Sektoren m\u00f6glicherweise verschlimmern und keine gesamtheitliche L\u00f6sung bringen.</p><p>Sowohl die Parlamentsmitglieder als auch die Verantwortlichen in allen Bildungsbereichen m\u00fcssen \u00fcber Prospektivstudien verf\u00fcgen, um koordiniert Massnahmen ergreifen zu k\u00f6nnen, damit sich in Zukunft in gewissen Sektoren gravierende Personalm\u00e4ngel vermeiden lassen.</p><p>Diese Problematik muss umfassender angegangen werden, dies gilt vor allem f\u00fcr den Bildungsbereich.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der Problematik bewusst, die im Postulat der Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates diskutiert wird. Das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) liefert deshalb regelm\u00e4ssig eine Vielzahl von zukunftsgerichteten Informationen zu Bildung und Demografie.</p><p>Das BFS erarbeitet alle f\u00fcnf Jahre Szenarien zur demografischen Entwicklung, zur Entwicklung der Erwerbsbev\u00f6lkerung sowie zur Entwicklung des Bildungsniveaus der Bev\u00f6lkerung in der Schweiz f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnfzig Jahre. Damit den neuesten Entwicklungen Rechnung getragen werden kann, wird das Referenzszenario zur demografischen Entwicklung der Schweiz und der Kantone jedes Jahr f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre neu berechnet. Ausserdem aktualisiert das BFS jedes Jahr die Zehn-Jahres-Szenarien f\u00fcr das gesamte Bildungssystem.</p><p>Diese Arbeiten liefern detaillierte Daten zur k\u00fcnftigen Anzahl von Diplomierten und zum Fachkr\u00e4ftebedarf im Bildungswesen. Dank der Erweiterung durch prospektive Indikatoren bieten sie eine solide und zuverl\u00e4ssige Grundlage f\u00fcr die Steuerung des Schweizer Bildungssystems. Das BFS liefert ausserdem detaillierte Informationen \u00fcber die Schnittstelle von Bildungssystem und Arbeitsmarkt.</p><p>Daneben bestehen auch zus\u00e4tzliche Instrumente, um die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf das Bildungssystem besser zu antizipieren. Im Rahmen des Bildungsmonitorings haben das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern, das Eidgen\u00f6ssische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren im Jahr 2011 die bildungspolitischen Ziele f\u00fcr den Bildungsraum Schweiz verabschiedet. Diese Ziele k\u00f6nnen \u00fcberarbeitet und erg\u00e4nzt werden, um die neuen politischen Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen. Das EVD hat zudem im Jahr 2011 eine Analyse zur demografischen Entwicklung und zu den daraus entstehenden Konsequenzen f\u00fcr den Bildungsbereich und den Arbeitsmarkt erstellt. Im Bereich der Berufsbildung wurde im Verbund zwischen Organisationen der Arbeitswelt, Kantonen und dem Bund ein Instrumentarium entwickelt, um Ungleichgewichten auf dem Lehrstellenmarkt begegnen zu k\u00f6nnen (z. B. Berufswerbung usw.). Bund und Kantone haben heute auch im Fachhochschulbereich die M\u00f6glichkeit, gemeinsame, \u00fcbergreifende Ziele im Rahmen des Masterplans Fachhochschulen zu vereinbaren und damit auch demografische Entwicklungen geb\u00fchrend zu ber\u00fccksichtigen (z. B. Mint-Fachkr\u00e4ftemangel). Mit dem neuen Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz wird die Schweizerische Hochschulkonferenz mit den Instrumenten der gesamtschweizerischen hochschulpolitischen Koordination und den projektgebundenen Beitr\u00e4gen in Zukunft die M\u00f6glichkeit erhalten, entsprechenden Entwicklungen im gesamten Hochschulbereich zu begegnen.</p><p>Das Postulat fordert eine umfassende Studie, die alle Aspekte der Bereiche Bildung und Demografie umfasst, sowie eine Einsch\u00e4tzung der Entwicklung des Arbeitsmarktes nach T\u00e4tigkeitssektor. Angesichts der konjunkturellen und technologischen Entwicklungen sowie eines Arbeitsmarktes, der sich zunehmend internationalisiert, h\u00e4tten solche Arbeiten jedoch nur eine beschr\u00e4nkte Aussagekraft und m\u00fcssten regelm\u00e4ssig aktualisiert werden. Des Weiteren w\u00e4re dies mit erheblichen Investitionskosten und Mehraufwand verbunden.</p><p>Der Bundesrat sieht vor, die BFS-Szenarien weiterzuf\u00fchren, wobei diese mindestens j\u00e4hrlich aktualisiert werden. Durch gezielte Studien, die zus\u00e4tzlich ben\u00f6tigte Informationen bereitstellen, lassen sich die Szenarien erg\u00e4nzen. Beispiele daf\u00fcr sind die Studien der Bundesverwaltung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) sowie zu den Berufen im Gesundheitsbereich. Diese Strategie ist f\u00fcr die Absch\u00e4tzung k\u00fcnftiger Entwicklung in diesem komplexen Bereich, der sich durch grosse Unsicherheiten auszeichnet, am besten geeignet.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1350432000000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600041600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810962820)\/","SubmissionDate":"\/Date(1345161600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4905,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}