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Er hat insbesondere aufzuzeigen, wie die Stiftung Forschung 3R in Zukunft effizienter und effektiver ihre Aufgaben umsetzen kann und welche Massnahmen dazu n\u00f6tig sind. Weiter legt er dar, welche Optionen offenstehen, um Institutionen und Forschende, die staatliche Unterst\u00fctzungsgelder erhalten, zum Einsatz von Alternativmethoden zu bef\u00e4higen und zu verpflichten. Der Bericht differenziert nach den drei Ans\u00e4tzen Replacement, Reduction und Refinement.</p>","ReasonText":"<p>Anl\u00e4sslich einer Information der Stiftung Forschung 3R in der WBK vom 10. Mai 2012 \u00fcber ihre 25-j\u00e4hrige T\u00e4tigkeit zur Durchsetzung von Alternativmethoden bei Tierversuchen wurden verschiedene Probleme seitens der Stiftung angesprochen. Die Anzahl der in Tierversuchen verbrauchten Tiere konnte anfangs markant gesenkt werden. Leider stieg sie in den letzten zwanzig Jahren wieder an und lag im Jahr 2011 bei \u00fcber 760 000 Versuchstieren. Im letzten Jahr konnte nun erstmals wieder eine Abnahme der in Versuchen verwendeten Tieren verzeichnet werden (um minus 13 Prozent auf total 662 128). Dabei zeigt sich, dass der Trend vor allem bei der Pharmaindustrie r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Ein gutes Drittel der Versuchstiere wurden 2011 an Hochschulen und Spit\u00e4ler eingesetzt, die auch von staatlichen Forschungsgeldern profitieren. Die insgesamt hohen und steigenden Zahlen geben Hinweise, dass Handlungsbedarf besteht und die Stiftung Forschung 3R bei dieser wichtigen Aufgabe nur einen Teil der Informationsarbeit leisten kann und f\u00fcr die Bewilligung von Forschungsprojekten f\u00fcr Alternativmethoden die Mittel fehlen. Es fehlen also Ressourcen und geeignete Massnahmen, damit den Alternativen zu Tierversuchen endlich zum Durchbruch verholfen werden kann. Mit einem Bericht soll der Bundesrat aufzeigen, wie die Erforschung von Alternativmethoden zu Tierversuchen gef\u00f6rdert und deren Implementierung in der Forschung gest\u00e4rkt werden kann und wie die Zukunft der Stiftung Forschung 3R aussehen k\u00f6nnte.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist bereit, den im Postulat dargestellten Handlungsbedarf bei der F\u00f6rderung von Alternativmethoden zu Tierversuchen im Rahmen eines Berichts zu pr\u00fcfen. Der Bericht soll darlegen, wie die Erforschung von Alternativmethoden zu Tierversuchen mit den bestehenden Forschungsgeldern gezielter gef\u00f6rdert und deren Implementierung in der Forschung gest\u00e4rkt werden kann.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1350432000000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1465257600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36","Category":null,"Modified":"\/Date(1750809627310)\/","SubmissionDate":"\/Date(1345161600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4905,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung"}}