{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123672,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123672,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3672","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Autismus und andere schwere Entwicklungsst\u00f6rungen. \u00dcbersicht, Bilanz und Aussicht","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Betreuung von autistischen Personen und von Personen mit anderen schweren Entwicklungsst\u00f6rungen muss verbessert werden. Deshalb ersuche ich den Bundesrat, die Lage der Betroffenen und von deren Umfeld zu pr\u00fcfen. Dabei sind namentlich folgende Ziele zu verfolgen:</p><p>1. Es soll eine \u00dcbersicht gewonnen werden \u00fcber die Erkennung der St\u00f6rungen, die Betreuung und die Nachbetreuung, und zwar sowohl auf Kantons- als auch auf Bundesebene.</p><p>2. Es soll festgestellt werden, ob die laufenden Massnahmen quantitativ und qualitativ ausreichen und es erlauben, die den verschiedenen Akteuren zur Verf\u00fcgung gestellten Mittel und Ressourcen optimal einzusetzen.</p><p>3. Es sollen unterschiedliche Ans\u00e4tze gepr\u00fcft werden, dank denen beispielsweise die Zusammenarbeit und die interkantonale Koordination verbessert werden k\u00f6nnten. Ebenfalls soll die M\u00f6glichkeit gepr\u00fcft werden, eine gemeinsame Strategie zu erstellen, in der priorit\u00e4re Handlungsfelder festgelegt werden.</p>","ReasonText":"<p>In seiner Antwort auf die Interpellation 12.3317 hat der Bundesrat anerkannt, dass die Situation unbefriedigend ist und Handlungsbedarf besteht.</p><p>Wenn man den j\u00fcngsten Forschungsberichten aus verschiedenen L\u00e4ndern glaubt, leiden zwischen 0,6 und 1 Prozent der Menschen an Autismus-Spektrum-St\u00f6rungen. In unserem Land werden zwar die Betroffenen zahlenm\u00e4ssig nicht genau erfasst, doch sch\u00e4tzt man deren Zahl auf mindestens 50 000. Zahlreichen Studien zufolge ist die Anzahl Betroffene deutlich im Steigen begriffen. Darum muss unser Land sich dieser Realit\u00e4t bewusst werden und sie genauer unter die Lupe nehmen.</p><p>Angesichts der erw\u00e4hnten Zahlen muss sich der Bund mit den Mitteln ausstatten, die notwendig sind, um sich einen \u00dcberblick \u00fcber die komplexe Problematik zu verschaffen. Zurzeit versucht jeder Kanton, jede Institution und jede Berufsvereinigung f\u00fcr sich, M\u00f6glichkeiten aufzuzeigen. Eine minimale Koordination w\u00e4re unerl\u00e4sslich, wird aber dadurch gehemmt, dass eine gemeinsame Vision fehlt. Deshalb bewegen wir uns hier in einer Art Dickicht. Wesentliche Fortschritte werden dadurch verz\u00f6gert und die betroffenen Akteure frustriert, namentlich die Eltern, die in der Betreuung und der Unterst\u00fctzung ihres Kindes eine zentrale Rolle spielen.</p><p>Aufgrund der Untersuchung sollte sich feststellen lassen, ob in unserem Land gen\u00fcgend Massnahmen getroffen werden, ob diese Massnahmen wirksam sind und ob sie im Einklang stehen mit den j\u00fcngsten Forschungsergebnissen und den internationalen Empfehlungen in diesem Bereich. Besonderes Augenmerk soll gelegt werden auf die Ausbildung der Autismus-Fachleute, auf die Mittel und Strukturen, die eine Fr\u00fcherkennung dieses Syndroms und die Erfassung und Betreuung der betroffenen Kinder bereits im Vorschulalter zulassen.</p><p>Zudem wird man auch die IV-Beitr\u00e4ge, die in diesem Bereich gew\u00e4hrt werden, genau unter die Lupe nehmen m\u00fcssen (z. B. medizinische Massnahmen, Invalidit\u00e4tsrente, Assistenzbeitrag). Insbesondere sollen der Zugang zu diesen Beitr\u00e4gen und deren Wirksamkeit ebenso gekl\u00e4rt werden wie die Frage, ob sie ausreichend sind.</p><p>Diese Untersuchung soll aber auch die Grundlage liefern f\u00fcr eine interkantonale Zusammenarbeit und den Weg hin zu einer besseren Koordination aufzeigen, damit auch die n\u00f6tigen - insbesondere finanziellen - Mittel bereitgestellt werden. Damit w\u00fcrde sie dem Bund wie auch den Kantonen erlauben, im Rahmen einer gemeinsamen Strategie priorit\u00e4re Handlungsachsen festzulegen.</p><p>All dies, damit schliesslich die Fr\u00fcherkennung, die Betreuung und die Unterst\u00fctzung der unter Autismus oder einer anderen Entwicklungsst\u00f6rung leidenden Personen im Interesse der Betroffenen selber, aber auch von deren Umfeld sichergestellt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wie der Bundesrat bereits in der Antwort auf die Interpellation H\u00eache 12.3317, \"Unterst\u00fctzung von Personen mit Autismus oder einer anderen tiefgreifenden Entwicklungsst\u00f6rung\", dargelegt hat, anerkennt er den Handlungsbedarf im Bereich der Diagnostik und der Entwicklung von einheitlichen Behandlungsstandards f\u00fcr Autismus und andere tiefgreifende Entwicklungsst\u00f6rungen. Daher ist er bereit, eine Gesamtsicht zu erarbeiten. Bei der Suche nach allf\u00e4lligen Verbesserungsm\u00f6glichkeiten wird sich der Bundesrat indessen an der bestehenden Verteilung der Kompetenzen zwischen Bund, Invalidenversicherung und Kantonen orientieren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1352246400000)\/","SubmittedBy":"H\u00eache Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1465776000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750808913740)\/","SubmissionDate":"\/Date(1347235200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4905,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}