{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123716,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123716,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3716","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Durchsetzung zuverl\u00e4ssiger und richtiger Messwerte im Gesundheitswesen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie im Gesundheitswesen zuverl\u00e4ssige und richtige Messwerte durch R\u00fcckf\u00fchrung auf anerkannte Referenzwerte k\u00fcnftig durchgesetzt werden.</p>","ReasonText":"<p>Rund zwei Drittel aller medizinischen Diagnosen und Behandlungen st\u00fctzen sich auf labormedizinische Ergebnisse, mit steigender Tendenz. Im Gegensatz etwa zu Ladenwaagen und Tanks\u00e4ulen unterstehen die dazu verwendeten Analyse- und Diagnoseapparate aber keiner Pr\u00fcfpflicht durch unabh\u00e4ngige Pr\u00fcflaboratorien.</p><p>Die Folge davon ist, dass die Ergebnisse der Ger\u00e4te verschiedener Hersteller oft nicht \u00fcbereinstimmen oder eine Streuung aufweisen, welche gr\u00f6sser ist als die Variabilit\u00e4t der Messgr\u00f6ssen beim gesunden Menschen.</p><p>Obwohl nach Heilmittelgesetz und Medizinprodukteverordnung die R\u00fcckverfolgbarkeit von Medizinprodukten f\u00fcr die In-vitro-Diagnostik auf verf\u00fcgbare Referenzmessverfahren und/oder \u00fcbergeordnete Referenzmaterialien gew\u00e4hrleistet sein sollte, wird diese Forderung nicht durchgesetzt, obwohl die Mittel dazu heute gegeben sind.</p><p>Wie Publikationen im In- und Ausland immer wieder zeigen, haben unzuverl\u00e4ssige und falsche Messwerte in der medizinischen Diagnostik hohe Kosten zur Folge und sind f\u00fcr Patientinnen und Patienten gef\u00e4hrlich. \u00c4rztinnen und \u00c4rzte k\u00f6nnen Messwerte untereinander nicht austauschen, was unn\u00f6tige Wiederholungsmessungen nach sich zieht. Die Spit\u00e4ler akzeptieren Laboranalysen der einweisenden \u00c4rzte aus \"Sicherheitsgr\u00fcnden\" nicht, weshalb sie wiederholt werden. Falsche Messwerte k\u00f6nnen eine falsche, unn\u00f6tige oder unterlassene Therapie zur Folge haben, mit all ihren Folgen f\u00fcr Patientinnen und Patienten. Zus\u00e4tzlich werden die Gesundsheitskosten unn\u00f6tig belastet.</p><p>Es ist an der Zeit, auch im Gesundheitswesen r\u00fcckverfolgbare Messergebnisse auf anerkannte Referenzwerte zu fordern und durchzusetzen, wie das in anderen Bereichen von Wirtschaft und Technik schon lange \u00fcblich ist und von niemandem infrage gestellt wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat anerkennt, dass die Labordiagnostik einen wichtigen Beitrag zur Diagnosestellung leistet. Wichtig in der Diagnosestellung ist prim\u00e4r die Interpretation der Resultate nach den f\u00fcr die jeweiligen Analysemethode geltenden Normwerten. Eine Vergleichbarkeit der Messwerte, die an verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Methoden gemacht wurden, kann zur Verbesserung der Qualit\u00e4t und Effizienz in der Gesundheitsversorgung beitragen. Mittelfristig ist entsprechend darauf hinzuarbeiten, dass die Messtechnik universell vergleichbare Messwerte liefert.</p><p>Die Konzeption der Anforderungen an die Qualit\u00e4t sowie die Kontrolle deren Erf\u00fcllung ist gem\u00e4ss Artikel\u00a077 der Verordnung \u00fcber die Krankenversicherung (KVV; SR 832.102) grunds\u00e4tzlich Aufgabe der Tarifpartner. Im Laborbereich besteht seitens der Tarifpartner das Organ der Qualab (Schweizerische Kommission f\u00fcr Qualit\u00e4tssicherung im medizinischen Labor), welches die Qualit\u00e4tssicherung umsetzt. Es ist somit prim\u00e4r Sache dieser Kommission, sich mit der Methode der R\u00fcckf\u00fchrung auf international anerkannte Referenzwerte zu befassen und die Wege der Umsetzung zu bestimmen sowie durchzusetzen. Entsprechend den gesetzlichen Grundlagen im Krankenversicherungsgesetz liegen die Durchsetzungsinstrumente vorrangig bei den Tarifpartnern und nicht beim Bund. Das Anliegen mit der R\u00fcckf\u00fchrung auf international anerkannte Referenzwerte ist noch relativ jung und wurde in den umliegenden europ\u00e4ischen L\u00e4ndern bisher nicht verpflichtend umgesetzt. Der Bundesrat ist bereit, einen Kurzbericht zur Problematik zu erstellen und danach das weitere Vorgehen zu pr\u00fcfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1354233600000)\/","SubmittedBy":"Kessler Margrit","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600041600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810615130)\/","SubmissionDate":"\/Date(1347494400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4905,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}