{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123801,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123801,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3801","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Geschlechterquoten in der Bundesverwaltung durchsetzen. Unterst\u00fctzende Massnahmen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In Anlehnung an die UN-Frauenkonvention Cedaw wird der Bundesrat beauftragt, einen Bericht \u00fcber unterst\u00fctzende Massnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesverwaltung und einen Aktionsplan zu deren Umsetzung zu erstellen, damit eine Geschlechterquote von 40 Prozent in der Bundesverwaltung eingef\u00fchrt werden kann. Der Bundesrat ist dabei eingeladen, sich am Aktionsplan zur Gleichstellung des Kantons Waadt zu orientieren.</p><p>Dabei sind insbesondere die folgenden Massnahmen genauer auszuf\u00fchren:</p><p>1. Umsetzung der Lohngleichheit als Bundesverfassungsauftrag;</p><p>2. Zugang zu Kinderbetreuung;</p><p>3. F\u00f6rderung von Karrierem\u00f6glichkeiten und Nachwuchsstrategien f\u00fcr Frauen, ab dem \u00dcbergang von der Hochschule in den Beruf;</p><p>4. F\u00f6rderung von flexiblen und diskriminierungsfreien Arbeitszeitmodellen (Jahresarbeitszeit, Teilzeitarbeit usw.) f\u00fcr alle Geschlechter;</p><p>5. F\u00f6rderung von Jobsharing f\u00fcr alle Geschlechter;</p><p>6. Erm\u00f6glichen von Care-Arbeit und damit einhergehende tempor\u00e4re Reduktion der Erwerbsarbeit f\u00fcr beide Geschlechter (Elternurlaub, Pflegeurlaub usw.).</p>","ReasonText":"<p>Zielquoten sind ein wirksames Instrument, um den Frauenanteil in den Verwaltungsr\u00e4ten der Unternehmen zu erh\u00f6hen. Die Beispiele unserer Nachbarl\u00e4nder, jedoch auch Norwegens zeigen dies auf. Eine Geschlechterquote alleine ist jedoch nicht zielf\u00fchrend, weil es begleitende Massnahmen braucht, um die Quote erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Das Ziel der Quote ist eine Ver\u00e4nderung der Realit\u00e4t, weshalb sie auch eine zeitlich befristete Massnahme darstellt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In den letzten f\u00fcnf Jahren betrug der Frauenanteil in der Bundesverwaltung (ohne Bereich Verteidigung im Departement VBS und ohne das Grenzwachtkorps) \u00fcber 40 Prozent. 2011 lag er bei 42 Prozent (vgl. Reporting Personalmanagement 2011 vom M\u00e4rz 2012). Es wurden verschiedene - darunter die im Postulat Feri genannten - Massnahmen getroffen, um den Frauenanteil in der Bundesverwaltung, insbesondere im mittleren und h\u00f6heren Kader, zu erh\u00f6hen. Die festgelegten Massnahmen zielen darauf ab, die vom Bundesrat festgelegten Soll-Werte (44 bis 48 Prozent) bis 2015 zu erreichen. </p><p>1. Die Bundesverwaltung setzt mit ihrer Lohnpolitik die Gleichstellung von Frau und Mann um. Am 19. November 2010 wurde der mit den Personalverb\u00e4nden vereinbarte Lohngleichheitsdialog \u00fcber vier Jahre unterzeichnet. Er sieht bis Ende 2012 die Durchf\u00fchrung der Analysen und bis Ende 2014 die Umsetzung allf\u00e4lliger Korrekturmassnahmen bei einer \u00dcberschreitung der Toleranzgrenze von 5 Prozent vor. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Lohngleichheit eingehalten wird. </p><p>2. Am 24. November 2011 hat der Bundesrat beschlossen, dass f\u00fcr die familienerg\u00e4nzende Betreuung eines Kindes unter 18 Monaten ein Anspruch auf Verg\u00fctung bis monatlich maximal 3600 Franken und f\u00fcr diejenige eines \u00e4lteren Kindes bis monatlich maximal 2400 Franken besteht (vgl. Art. 51b VBPV; SR 172.220.111.31). Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die Departemente ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Krippenpl\u00e4tze anbieten. Zudem hat die Bundesverwaltung einen Vertrag mit dem Verein Childcare Service Schweiz abgeschlossen, dessen Beratungsdienste die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos nutzen k\u00f6nnen. </p><p>3. Die Politik der Rekrutierung von Hochschulabsolventinnen und -absolventen verst\u00e4rkt den Frauennachwuchs. So lag der Frauenanteil bei den Hochschulpraktika 2011 bei 64,2 Prozent (in absoluten Zahlen: 208 Frauen). Massnahmen zur Karrieref\u00f6rderung der Frauen werden in der gesamten Bundesverwaltung (z. B. Ausbildungsangebot AZB/EPA) sowie in den einzelnen Departementen (z. B. Mentoring- und Coachingprogramme) umgesetzt.</p><p>4. Die Bundesverwaltung bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach M\u00f6glichkeit Stellen mit Telearbeit und flexiblen Arbeitszeiten wie Teilzeit, Jahresarbeitszeit und Jobsharing (Job-, Topsharing) an. Zudem werden nach einem Beschluss des Bundesrates vom 30. Juni 2010 alle neu zu besetzenden Vollzeitstellen - dort, wo machbar - mit einem Pensum von 80 bis 100 Prozent ausgeschrieben.</p><p>5. In seiner Antwort auf die Motion von Nationalr\u00e4tin Wyss Brigit 09.3315, \"F\u00f6rderung der gemeinsamen F\u00fchrungsverantwortung. Topsharing\", vom 20. M\u00e4rz 2009 stellte der Bundesrat klar, dass er eine aktive F\u00f6rderung von Arbeitsformen, welche zur Chancengleichheit von Frau und Mann beitragen, bef\u00fcrwortet. Im Lichte dieser Antwort werden in Artikel\u00a064 Absatz\u00a04 BPV (SR 172.220.111.3) die Arbeitszeitformen der Teilzeitarbeit und des Jobsharings aufgenommen. Diese Bestimmung ist auf alle Angestellten mit einem Arbeitsvertrag gem\u00e4ss Bundespersonalverordnung (BPV) anwendbar.</p><p>6. Care-Arbeit kann dank flexiblen Arbeitszeiten, bezahltem Urlaub in Notf\u00e4llen (Art. 40c VBPV), unbezahltem Urlaub, dem Angebot der Personal- und Sozialberatung Bund (PSB) und Unterst\u00fctzungsmassnahmen f\u00fcr pflegebed\u00fcrftige Familienangeh\u00f6rige (Eldercare) des Vereins Childcare Service Schweiz mit dem Beruf vereinbart werden.</p><p>Somit sind die im Postulat Feri Yvonne genannten Massnahmen in der Bundesverwaltung bereits umgesetzt. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1352246400000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1402617600000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|12|28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690492679267)\/","SubmissionDate":"\/Date(1348617600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4905,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Recht Allgemein|Soziale Fragen"}}