{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123802,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123802,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3802","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Geschlechterquoten in Verwaltungsr\u00e4ten in bundesnahen und b\u00f6rsenkotierten Unternehmen durchsetzen. Unterst\u00fctzende Massnahmen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In Anlehnung an die UN-Frauenkonvention Cedaw wird der Bundesrat gebeten, einen Bericht \u00fcber unterst\u00fctzende Massnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter in der Wirtschaft und einen Aktionsplan zu deren Umsetzung zu erstellen, damit eine Geschlechterquote von 40 Prozent in allen bundesnahen und b\u00f6rsenkotierten Unternehmen eingef\u00fchrt werden kann. </p><p>Dabei sind insbesondere die folgenden Massnahmen genauer auszuf\u00fchren:</p><p>1. Umsetzung der Lohngleichheit als Bundesverfassungsauftrag;</p><p>2. Zugang zu Kinderbetreuung;</p><p>3. F\u00f6rderung von Karrierem\u00f6glichkeiten und Nachwuchsstrategien f\u00fcr Frauen, ab dem \u00dcbergang von der Hochschule in den Beruf;</p><p>4. F\u00f6rderung von flexiblen und diskriminierungsfreien Arbeitszeitmodellen (Jahresarbeitszeit, Teilzeitarbeit usw.) f\u00fcr alle Geschlechter;</p><p>5. F\u00f6rderung von Jobsharing f\u00fcr alle Geschlechter;</p><p>6. Erm\u00f6glichen von Care-Arbeit und damit einhergehende tempor\u00e4re Reduktion der Erwerbsarbeit f\u00fcr beide Geschlechter (Elternurlaub, Pflegeurlaub usw.).</p>","ReasonText":"<p>Zielquoten sind ein wirksames Instrument, um den Frauenanteil in den Verwaltungsr\u00e4ten der Unternehmen zu erh\u00f6hen. Die Beispiele unserer Nachbarl\u00e4nder, jedoch auch Norwegens zeigen dies auf. Eine Geschlechterquote alleine ist jedoch nicht zielf\u00fchrend, weil es begleitende Massnahmen braucht, um die Quote erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Das Ziel der Quote ist eine Ver\u00e4nderung der Realit\u00e4t, weshalb sie auch eine zeitlich befristete Massnahme darstellt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Gleichstellung der Geschlechter in der Wirtschaft ist ein Ziel, welches der Bundesrat gest\u00fctzt auf die Leitlinie 7 der Legislaturplanung 2011-15 zur Gleichstellung von Frau und Mann verfolgt. </p><p>Zu den genannten Bereichen sind folgende politische Massnahmen schon getroffen worden: </p><p>1. Die Dachverb\u00e4nde der Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben im M\u00e4rz 2009 den Lohngleichheitsdialog (<a href=\"http://www.lohngleichheitsdialog.ch\">www.lohngleichheitsdialog.ch</a>) lanciert, welcher vom Bund unterst\u00fctzt wird. Mit diesem Projekt (Dauer bis 2014) sollen m\u00f6glichst viele Unternehmen in der Schweiz motiviert werden, ihre L\u00f6hne freiwillig zu \u00fcberpr\u00fcfen und allf\u00e4llige Diskriminierungen zu beseitigen. Die Zwischenziele wurden bisher nicht erreicht. Sollte das Projekt nicht die erhofften Fortschritte bringen, wird der Bundesrat pr\u00fcfen, welche andere Instrumente einen Beitrag zur Bek\u00e4mpfung der Lohndiskriminierung leisten k\u00f6nnen.</p><p>2. Die Kompetenz zum Ausbau der Strukturen der familienerg\u00e4nzenden Kinderbetreuung liegt haupts\u00e4chlich bei Kantonen und Gemeinden. Der Bund f\u00fchrt seit 2003 ein Impulsprogramm durch, mit dem die Schaffung von neuen Betreuungspl\u00e4tzen gef\u00f6rdert wird (bis Ende Januar 2015). Bisher konnte die Schaffung von 37 900 zus\u00e4tzlichen Betreuungspl\u00e4tzen unterst\u00fctzt werden, dazu wurden Verpflichtungen in der H\u00f6he von 224 Millinen Franken eingegangen (Stand 1. Oktober 2012). Zudem unterst\u00fctzt der Bund mit der Internetplattform (<a href=\"http://www.berufundfamilie.admin.ch\">www.berufundfamilie.admin.ch</a>) den Informationsaustausch \u00fcber kantonale und kommunale Massnahmen in diesem Bereich.</p><p>3./4./5. Die F\u00f6rderung von Karrierem\u00f6glichkeiten und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist Aufgabe der Unternehmen. Zus\u00e4tzlich gew\u00e4hrt der Bund bzw. das EBG gem\u00e4ss dem Bundesgesetz \u00fcber die Gleichstellung von Frau und Mann Finanzhilfen an Organisationen oder Unternehmen, die Programme zur F\u00f6rderung der Chancengleichheit von Frau und Mann im Erwerbsleben umsetzen (<a href=\"http://www.topbox.ch\">www.topbox.ch</a>).</p><p>Weiter verbreitet der Bund mit Unterst\u00fctzung der Wirtschaftsverb\u00e4nde zweckdienliche Informationen, sensibilisiert so die Wirtschaft und macht gute L\u00f6sungen besser bekannt (Prognos-Studie, KMU-Handbuch Beruf und Familie, Frauen in F\u00fchrungspositionen: So gelingt's, Internetplattform <a href=\"http://www.berufundfamilie.admin.ch\">www.berufundfamilie.admin.ch</a>). Weiter will der Bund als Arbeitgeber mit gutem Beispiel vorangehen (Postulat Feri 12.3801).</p><p>6. Der Bericht zum Postulat Fetz 11.3492 und zum Postulat Gilli 12.3478 ist derzeit in Bearbeitung und pr\u00fcft verschiedene Optionen von Elternurlauben. Bez\u00fcglich Care-Arbeit ist eine vom Bundesrat beauftragte interdepartementale Arbeitsgruppe mit Federf\u00fchrung EDI daran, Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Pflege von unheilbar kranken Angeh\u00f6rigen vorzuschlagen.</p><p>Zur Frage der Einf\u00fchrung einer Geschlechterquote von 40 Prozent in allen bundesnahen und b\u00f6rsenkotierten Unternehmen ist auf die folgenden politischen Gesch\u00e4fte zu verweisen: Interpellation Fetz 12.3790, Motion Prelicz-Huber 09.3067, parlamentarische Initiative Leuteneggger Oberholzer 12.469.</p><p>Auch der Bundesrat strebt eine weitere Verbesserung der Gleichstellung in der Wirtschaft an. Die Schwierigkeiten und die L\u00f6sungsans\u00e4tze bei der Umsetzung sind jedoch mehrheitlich bekannt, und es werden schon seit l\u00e4ngerer Zeit Massnahmen getroffen. Der Bundesrat ist deshalb der Meinung, dass ein zus\u00e4tzlicher Bericht wenig Mehrwert bringen w\u00fcrde, vielmehr geht es darum, dass die zust\u00e4ndigen Akteure nun den Ball aufnehmen und bestehende Massnahmen umsetzen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1352851200000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1410912000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|12|15|28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690541589667)\/","SubmissionDate":"\/Date(1348617600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4905,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Recht Allgemein|Wirtschaft|Soziale Fragen"}}