{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20123815,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20123815,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.3815","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Risikoausgleich in der Krankenversicherung mit Krankheitsfaktoren verbessern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen erg\u00e4nzten Risikoausgleich auszuarbeiten. Dabei ist der Morbidit\u00e4tsfaktor (Krankheitsfaktor) zu ber\u00fccksichtigen. Dieser Faktor muss den Medikamentenbedarf der Versicherten und die sich daraus ergebenden Krankheitsbilder einbeziehen.</p>","ReasonText":"<p>Der Risikoausgleich \"drei Tage Spitalaufenthalt im Vorjahr\" wurde zusammen mit der Managed-Care-Vorlage von den Stimmb\u00fcrgern abgelehnt.</p><p>Ein wirksamer Risikoausgleich ist aber notwendig, wenn das Mehrkrankenkassensystem beibehalten und das aggressive Abwerben von jungen gesunden Menschen als sogenannt \"gute Risiken\" durch Versicherungsmakler einged\u00e4mmt werden soll.</p><p>Da heute kein wirksamer Risikoausgleich besteht, werden Patientinnen und Patienten, die Arzneimittel der Spezialit\u00e4tenliste ausserhalb der genehmigten Fachinformation oder Limitierung erhalten, von den Krankenkassen ungleich behandelt. Die Kosten dieser Medikamente werden nur auf besondere Gutsprache des Versicherers nach vorg\u00e4ngiger Konsultation des Vertrauensarztes \u00fcbernommen. Die Artikel\u00a071a und 7b KVV kann ohne Risikoausgleich nicht rechtm\u00e4ssig vollzogen werden. Die Patientinnen und Patienten sind dem Goodwill oder der Willk\u00fcr ihrer Krankenkasse ausgeliefert.</p><p>Eine interne Studie \u00fcber den Risikoausgleich einer renommierten Krankenkasse zeigt folgenden Wirkungsgrad: Die Versicherer profitieren je nach ber\u00fccksichtigten Faktoren bis zu einer dreifach h\u00f6heren Ausgleichszahlung.</p><p>- Status Quo; Differenzierung der Geschlechter und Alter = Wirkungsgrad 1;</p><p>- Risikoausgleich drei Tage Spitalaufenthalt im Vorjahr = Wirkungsgrad 2;</p><p>- Risikoausgleich mit Indikator Krankheit bzw. Morbidit\u00e4t = Wirkungsgrad 3.</p><p>Das Einbeziehen der Morbidit\u00e4t ist also sehr wirksam und kann durch das Erheben der Zahlungen f\u00fcr Medikamente einfach erhoben werden.</p><p>Teure, chronisch kranke Patienten werden nur selten hospitalisiert. Deshalb ist der Wirkungsgrad eines Risikoausgleichs basierend auf \"drei Tage Spitalaufenthalt im Vorjahr\", nicht zielf\u00fchrend.</p><p>Viele teure Patienten, wie z. B. Bluter, H\u00e4modialyse- (Nierenw\u00e4sche) und Rheumapatienten ben\u00f6tigen keine Hospitalisation. Sie verursachen aber j\u00e4hrliche Kosten von 50 000 Franken, 80 000 Franken bzw. 25 000 Franken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Risikoausgleich der sozialen Krankenversicherung wird seit dem 1. Januar 2012 zus\u00e4tzlich zu den Faktoren Alter und Geschlecht das erh\u00f6hte Krankheitsrisiko ber\u00fccksichtigt. Die Krankenversicherer werden f\u00fcr Versicherte, die im Vorjahr einen Aufenthalt in einem Spital oder Pflegeheim von mindestens drei N\u00e4chten hatten, durch den Risikoausgleich besser entsch\u00e4digt. Nicht beinhaltet ist jedoch ein Kriterium f\u00fcr ambulante Behandlungen.</p><p>Im Rahmen des Postulates der Kommission f\u00fcr soziale Sicherheit und Gesundheit des St\u00e4nderates (04.061) 07.3769, \"Einbezug eines Morbidit\u00e4tsfaktors\", hat der Bundesrat den Einbezug weiterer Morbidit\u00e4tsfaktoren gepr\u00fcft und dem Parlament in seinem Bericht vom 9. Dezember 2011 empfohlen, zur Erg\u00e4nzung des geltenden Risikoausgleichs mittelfristig das zus\u00e4tzliche Kriterium pharmazeutische Kostengruppen einzuf\u00fchren. Die Ber\u00fccksichtigung von pharmazeutischen Kostengruppen verbessert die Erkl\u00e4rungskraft des Modells stark, was dazu beitr\u00e4gt, die Anreize zur Risikoselektion zu mindern. Da die Daten zur Bildung von pharmazeutischen Kostengruppen noch nicht in ausreichender Vollst\u00e4ndigkeit und Qualit\u00e4t bei den Versicherern zur Verf\u00fcgung stehen, schlug der Bundesrat - als \u00dcbergangsregelung - den Einbezug der Medikamentenausgaben im Vorjahr in den Risikoausgleich vor.</p><p>Der Bundesrat m\u00f6chte eine Verfeinerung des Risikoausgleichs, wie sie die Motion\u00e4re vorschlagen, auch in seinen indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative \"f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Krankenkasse\" aufnehmen. Der Bundesrat sieht diesen verfeinerten Ex-ante-Ausgleich jedoch in Kombination mit einem Ex-post-Ausgleich durch eine R\u00fcckversicherung f\u00fcr sehr hohe Kosten, welcher gleichzeitig eingef\u00fchrt werden soll.</p><p>Mit der vorliegenden Motion wird das Anliegen aufgenommen, den Risikoausgleich mit einem zus\u00e4tzlichen Faktor weiter zu verfeinern, der insbesondere die Krankheiten mit hohem Medikamentenbedarf ber\u00fccksichtigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1354233600000)\/","SubmittedBy":"Gr\u00fcnliberale Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1434326400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763107756737)\/","SubmissionDate":"\/Date(1348617600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4905,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}