{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124039,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20124039,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.4039","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"ETH-Eignungstest","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den ETH-Rat anzuweisen, an den Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen (ETH) einen Eignungstest einzuf\u00fchren, der die mathematischen Kenntnisse der Studienanw\u00e4rterinnen und Studienanw\u00e4rter bewerten soll. Dieser Test soll keine Aufnahmepr\u00fcfung darstellen, sondern beurteilen, ob die Studierenden \u00fcber die F\u00e4higkeiten verf\u00fcgen, um das Studium erfolgreich zu absolvieren. Die Ergebnisse des Eignungstests sollen den Kandidatinnen und Kandidaten zusammen mit einer passenden Empfehlung \u00fcbermittelt werden, die keinen zwingenden Charakter hat.</p>","ReasonText":"<p>Die Zulassung zu den ETH wird durch Verordnungen geregelt. F\u00fcr Inhaberinnen und Inhaber einer Maturit\u00e4t oder eines Fachhochschuldiploms sind keine Aufnahmepr\u00fcfungen vorgesehen, EU- oder Efta-Staatsangeh\u00f6rige m\u00fcssen jedoch einen Notendurchschnitt von mindestens 70 Prozent in Mathematik und Naturwissenschaften nachweisen k\u00f6nnen.</p><p>Die Aufnahmebedingungen sind zurzeit also ziemlich uneinheitlich, zumal auch das Niveau der gymnasialen Maturit\u00e4t von Kanton zu Kanton unterschiedlich ist. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren unternimmt im Rahmen des Harmos-Konkordats einen Versuch zur Angleichung des obligatorischen Unterrichts, wodurch jedoch beispielsweise Trigonometrie aus dem obligatorischen Unterrichtsplan gestrichen wird. In seiner Antwort zur Interpellation 12.3743 erkl\u00e4rte der Bundesrat, dass er nicht die Kompetenz besitze, ein mathematisches Mindestprogramm f\u00fcr den Unterricht auf der Sekundarstufe vorzuschreiben.</p><p>Allerdings ist der Bund Tr\u00e4ger der ETH und kann und sollte pr\u00fcfen, ob Studienanw\u00e4rterinnen und Studienanw\u00e4rter beim Studienantritt \u00fcber die n\u00f6tigen Kenntnisse verf\u00fcgen, um das Studium bestehen zu k\u00f6nnen. Es ist sonderbar, dass Studierende zu einem Studiengang zugelassen werden, obwohl sie nicht \u00fcber die daf\u00fcr n\u00f6tigen Grundlagen verf\u00fcgen. Zum einen ist es f\u00fcr junge Menschen nicht f\u00f6rderlich, ihr Studienleben mit einem Misserfolg zu beginnen, f\u00fcr den sie nichts k\u00f6nnen, weil sie die Schwierigkeiten des Studiums untersch\u00e4tzen und ihre eigene Vorbereitetheit \u00fcbersch\u00e4tzen. Zum anderen verschwenden die ETH Ressourcen im Rahmen von \u00fcberf\u00fcllten Vorlesungen f\u00fcr Studierende des ersten Studienjahrs, von denen ein Drittel das Studium nicht abschliessen wird.</p><p>Der Bundesrat verf\u00fcgt nicht \u00fcber das n\u00f6tige Budget, um der raschen Zunahme von Studierenden an den ETH finanziell gerecht werden zu k\u00f6nnen. Im Verlauf der letzten Legislaturperiode stieg die Anzahl Studierender an den ETH um 30 Prozent, das Budget f\u00fcr die ETH wurde hingegen nur um 11 Prozent erh\u00f6ht. Anstatt den Numerus clausus oder erh\u00f6hte Studiengeb\u00fchren einzuf\u00fchren, w\u00e4re eine intelligente Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten vor Studienbeginn eine m\u00f6gliche L\u00f6sung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In der Schweiz gew\u00e4hrleisten die eidgen\u00f6ssische Maturit\u00e4t oder eine gem\u00e4ss Maturit\u00e4tsanerkennungsreglement anerkannte kantonale Maturit\u00e4t die Zulassung zu einem Studium an einer kantonalen Universit\u00e4t oder an einer ETH. Ausnahme davon bilden die Studieng\u00e4nge in Medizin, f\u00fcr die an etlichen Universit\u00e4ten Zulassungsbeschr\u00e4nkungen gelten. Bund und Kantone sind sich einig, dass von diesem Grundsatz nicht abgewichen werden soll. Ein obligatorischer Eignungstest f\u00fcr bestimmte Studienf\u00e4cher k\u00f6nnte in der Praxis als erster Schritt hin zum Einbau zus\u00e4tzlicher Zulassungsh\u00fcrden gedeutet werden. Ausserdem best\u00fcnde die Gefahr, dass ein solcher Test, der keine unmittelbaren Folgen f\u00fcr die Zulassung h\u00e4tte, von den Studierenden als b\u00fcrokratische H\u00fcrde empfunden w\u00fcrde. Der Bundesrat m\u00f6chte daher von einem obligatorischen Eintrittstest absehen.</p><p>Er teilt jedoch die Ansicht, dass eine hohe Durchfallquote im ersten Studienjahr f\u00fcr die betroffenen Studierenden zu einem bedeutenden Zeitverlust und einer grossen pers\u00f6nlichen Entt\u00e4uschung f\u00fchrt, w\u00e4hrend sie f\u00fcr die ETH eine erhebliche logistische und finanzielle Belastung darstellt. An den hohen Anspr\u00fcchen an die Studierenden der ETH k\u00f6nnen keine Abstriche gemacht werden. Daf\u00fcr haben die ETH in den letzten Jahren unterschiedliche Massnahmen umgesetzt, um die Durchfallquote zu senken. Wichtig sind einerseits freiwillige Beratungs- und Informationsangebote f\u00fcr potenzielle Studierende, z. B. das Programm \"ETH unterwegs\", mit dem an Mittelschulen umfassend \u00fcber ein ETH-Studium und die entsprechenden Anforderungen informiert wird. Auch plant die ETH Z\u00fcrich die Einf\u00fchrung eines freiwilligen Mathematiktests, der es den Interessentinnen und Interessenten erlaubt, ihren Wissensstand in diesem Bereich zu \u00fcberpr\u00fcfen. Andererseits wurden Massnahmen eingef\u00fchrt, um die Betreuung der Studierenden in den ersten Semestern zu verbessern. Zu nennen sind hier etwa die \"Polymaths\"-Kurse und die Tutorate zu den Mathematik- und Physikvorlesungen an der EPFL sowie die Coaching-Angebote an der ETH Z\u00fcrich. Von 2004 bis 2010 hatte die EPFL in der ersten Semesterwoche \u00fcberdies einen freiwilligen Mathematiktest eingerichtet. Studierende, deren Resultate ungen\u00fcgend ausfielen, konnten Nachhilfekurse belegen. Da dieses Angebot nicht den gew\u00fcnschten Effekt brachte und da namentlich nur sehr wenige Studierende jeweils Nachhilfe in Anspruch nahmen, wurde es wieder eingestellt. Weiterhin stellt die EPFL jedoch allen neuen Studierenden einen Monat vor Semesterbeginn ein spezifisch auf die studienrelevanten Voraussetzungen zugeschnittenes Mathematiklehrbuch zu und bietet den angehenden Studierenden die M\u00f6glichkeit, anhand der bis 2010 durchgef\u00fchrten Tests ihre Kenntnisse online zu \u00fcberpr\u00fcfen.</p><p>Der Bundesrat begr\u00fcsst diese Angebote ebenso wie alle weiteren Massnahmen, welche die ETH im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten entwickeln, um den Anteil der erfolgreich abgelegten Pr\u00fcfungen nach dem Basisjahr zu erh\u00f6hen. Er sieht aber angesichts ihrer laufenden Bestrebungen keine Notwendigkeit, weiter gehende Vorgaben an die Schulen zu machen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1358899200000)\/","SubmittedBy":"Neirynck Jacques","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1410998400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690538431783)\/","SubmissionDate":"\/Date(1354492800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4906,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}