{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124069,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20124069,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.4069","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Periodisches Monitoring \u00fcber Stress am Arbeitsplatz und die durch ihn verursachten direkten und indirekten Kosten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, alle f\u00fcnf Jahre einen Bericht \u00fcber die Belastung, den Stress und die \u00dcberbelastung bei der Arbeit und die daraus entstehenden direkten und indirekten Kosten f\u00fcr die Schweizer Volkswirtschaft zu ver\u00f6ffentlichen. Auf der Grundlage dieses Berichtes werden Bundesrat und Parlament geeignete Pr\u00e4ventionsmassnahmen festlegen, die umzusetzen sein werden.</p>","ReasonText":"<p>Laut einer im November 2012 erschienenen Umfrage der Z\u00fcrich-Versicherungsgesellschaft ist f\u00fcr 42 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer der Druck am Arbeitsplatz die gr\u00f6sste Sorge. Die Suva legt in ihrer Zukunftsstudie 2029 den Finger darauf, dass die Belastung und der Stress in Zukunft das gr\u00f6sste Risiko bei der Arbeit darstellen werden. Der Druck am Arbeitsplatz nimmt unabl\u00e4ssig zu. Gem\u00e4ss der Stress-Studie 2011 des Staatssekretariates f\u00fcr Wirtschaft (Seco) leidet ein Drittel der erwerbst\u00e4tigen Personen in der Schweiz unter chronischem negativem Stress, der explizit durch die Arbeit verursacht wird. Zwischen 2001 und 2011 ist der Anteil der Personen, die st\u00e4ndig unter Stress leiden, von 26,6 auf 34,4 Prozent angestiegen, und dabei wurden keine Unterschiede nach Beruf, Branche oder Einkommen festgestellt.</p><p>Der Stress und seine Auswirkungen auf die Gesundheit, die zwischenmenschlichen Beziehungen und die finanzielle Situation stellen im \u00dcbrigen nicht nur ein Problem f\u00fcr die betroffenen Personen und deren Umfeld dar. Laut Seco betrugen die durch Stress verursachten j\u00e4hrlichen Kosten, welche die Gesellschaft tragen muss, 2011 10 Milliarden Franken. 2001 waren es noch 4 Milliarden. Die wirtschaftlichen Kosten haben sich in zehn Jahren also mehr als verdoppelt!</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, alle f\u00fcnf Jahre einen Bericht \u00fcber die Belastung, den Stress und die \u00dcberbelastung bei der Arbeit vorzulegen. Er soll darin insbesondere nach dem Vorbild der Stress-Studie 2001 die direkten und indirekten Kosten darlegen (Arztkosten, Selbstmedikation, L\u00f6hne in Zusammenhang mit Absenzen und Produktionsverlusten). Der Bericht soll ausserdem aufzeigen, wie sich die Absenzen entwickeln, die durch die Auswirkungen der Belastung, des Stresses und der \u00dcberbelastung bei der Arbeit bedingt sind, und angeben, wie viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vollst\u00e4ndig aus dem Arbeitsmarkt fallen. Ferner sollen in dem Bericht Beispiele f\u00fcr Best Practices der Gesundheitsf\u00f6rderung in Unternehmen aufgef\u00fchrt werden.</p><p>Auf der Grundlage der Ergebnisse der Studie wird man geeignete Korrekturmassnahmen ableiten und eine wirksame Kampagne zur Sensibilisierung der \u00d6ffentlichkeit oder eine Pr\u00e4ventionskampagne in den Unternehmen einleiten k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Neuere Studien haben gezeigt, dass sich etwa ein Drittel der Arbeitnehmenden oft oder sehr oft bei der Arbeit gestresst f\u00fchlt. Diese Zahl ist seit 1999 gestiegen, und Studien in den Nachbarl\u00e4ndern zeigen ein \u00e4hnliches Bild. Demnach ist Stress zusammen mit muskuloskelettalen Beschwerden eine der h\u00e4ufigsten gesundheitlichen Belastungen, die in Zusammenhang mit der Arbeit stehen. Die Gesundheitsschutzbeh\u00f6rden nehmen das Thema ernst, verfolgen die Situation, untersuchen die Ursachen und Auswirkungen und entwickeln Massnahmen, um den Gesundheitsschutz in den Betrieben zu f\u00f6rdern.</p><p>Als Kompetenzzentrum des Bundes f\u00fchrt das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) regelm\u00e4ssig nationale Erhebungen zu Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Belastungen durch. Es tut dies in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Statistik und der European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions (Eurofound). Seit 2002 werden spezifische Fragen zur Arbeitsbelastung in die Schweizerische Gesundheitsbefragung integriert. Diese Fragen betreffen sowohl physische wie psychische Belastungen. Zudem nimmt die Schweiz regelm\u00e4ssig am European Working Conditions Survey teil. Diese beiden Befragungen werden alle f\u00fcnf Jahre durchgef\u00fchrt.</p><p>Die Erfassung der betrieblichen und volkswirtschaftlichen Kosten einzelner Belastungsfaktoren bei der Arbeit ist aufwendig und schwierig. Ein Reportingsystem, das zuverl\u00e4ssige Sch\u00e4tzungen erm\u00f6glicht, gibt es einzig in Bezug auf Berufsunf\u00e4lle. Die Ursachen des Stressgef\u00fchls sind vielf\u00e4ltig und die Auswirkungen auf die Gesundheit und Produktivit\u00e4t unterschiedlich. Stress f\u00fchrt nicht nur zu Ersch\u00f6pfungsdepressionen (dem sogenannten Burnout), sondern auch zu psychosomatischen St\u00f6rungen wie Magen-Darm- oder Herz-Kreislauf-Beschwerden. Stress ist zudem ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung und Chronifizierung muskuloskelettaler Beschwerden wie R\u00fcckenschmerzen. Der verursachende Anteil von Stress bei solchen Gesundheitsproblemen kann nur grob eingesch\u00e4tzt werden, dies gilt auch f\u00fcr die Beurteilung der Produktivit\u00e4tseinbusse. Das Seco ist aktuell dabei abzukl\u00e4ren, ob neue Zahlen zu den Kosten der durch die Arbeit verursachten Gesundheitsst\u00f6rungen erhoben werden k\u00f6nnen. Gegebenenfalls w\u00e4re eine Publikation im Jahr 2013 vorgesehen.</p><p>Der Bundesrat ist der Meinung, dass das Monitoring von Stress am Arbeitsplatz durch die umfassenden und regelm\u00e4ssigen Studien zu den gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz ausreichend abgedeckt ist. Zudem erlaubt die integrierte Herangehensweise den Vergleich zwischen verschiedenen Belastungsfaktoren und die Kombination mehrerer Faktoren, was f\u00fcr die Definition von Priorit\u00e4ten besonders n\u00fctzlich ist. Eine zus\u00e4tzliche Auswertung w\u00fcrde keinen Mehrwert bringen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1360713600000)\/","SubmittedBy":"Aubert Josiane","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1410998400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690493753373)\/","SubmissionDate":"\/Date(1354752000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4906,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}