{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124120,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20124120,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.4120","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Home-Office. Der Bund muss mit gutem Beispiel vorangehen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den Anteil Home-Office-Arbeit in der Bundesverwaltung innert f\u00fcnf Jahren auf mindestens 20 Prozent zu erh\u00f6hen.</p>","ReasonText":"<p>Es gibt zahlreiche Argumente, welche f\u00fcr einen Ausbau der Home-Office-Arbeit sprechen. </p><p>So belastet der zunehmende Pendlerverkehr die Umwelt und die Gesundheit stark, und unsere Verkehrsinfrastruktur n\u00e4hert sich immer mehr der Kapazit\u00e4tsgrenze oder ist gar \u00fcberlastet. Die Folgen sind Umweltsch\u00e4den, hohe Kosten und ein Verlust an Lebensqualit\u00e4t. </p><p>Aus sozial- und insbesondere aus familienpolitischer Sicht w\u00e4re es zudem positiv zu werten, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weniger Zeit auf dem Arbeitsweg verbringen und ihre Arbeitszeit flexibler einteilen k\u00f6nnten. Auch die Arbeitgeber w\u00fcrden mit zufriedeneren und damit produktiveren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern belohnt. Unsere Volkswirtschaft verliert heute zu viel Zeit, Energie und Geld mit unn\u00f6tiger Mobilit\u00e4t.</p><p>Gerade in der Bundesverwaltung gibt es zahlreiche (B\u00fcro-)T\u00e4tigkeiten, die nicht zwingend eine st\u00e4ndige Pr\u00e4senz vor Ort verlangen, insbesondere aufgrund der modernen Kommunikationsmittel. Der Bund soll deshalb eine Vorreiterrolle einnehmen und den Anteil Home-Office-Arbeit bei den Bundesangestellten in den n\u00e4chsten Jahren stark ausbauen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen der Personalstrategie Bundesverwaltung 2011-2015 werden Kriterien im Sinne bundesweiter Richtwerte und Standards definiert, die ein ortsunabh\u00e4ngiger Arbeitsplatz aus der Sicht der Arbeitgeberin Bundesverwaltung erf\u00fcllen muss. Dabei geht es nicht nur um Home-Office, sondern auch um mobiles Arbeiten unterwegs, w\u00e4hrend Sitzungen oder bei der Kundschaft.</p><p>Home-Office ist mit der aktuellen Infrastruktur bereits m\u00f6glich und wird heute schon praktiziert. Mit dem Programm UCC (Unified Communication &amp; Collaboration) wird ab 2013 der Wechsel von der konventionellen Telefonie zu einer funktional stark erweiterten Kommunikation mit Integration der B\u00fcroautomation umgesetzt. Technisch verf\u00fcgt die Bundesverwaltung dann \u00fcber modernste Kommunikationsm\u00f6glichkeiten, die auch Home-Office unterst\u00fctzen.</p><p>Home-Office und mobiles Arbeiten beeinflussen die F\u00fchrungskultur wesentlich. Die Vorgesetzten m\u00fcssen auf den Umgang mit diesen Arbeitsformen vorbereitet und ausgebildet werden. Vermehrtes Arbeiten zu Hause und unterwegs wirkt sich auch auf das ganze Immobilienmanagement der Bundesverwaltung aus.</p><p>Der Bund ist zudem daran, ein Mobilit\u00e4tskonzept f\u00fcr die gesamte Bundesverwaltung zu entwickeln, das als Basis f\u00fcr die Detailkonzeption und Umsetzung eines Pakets geeigneter Massnahmen im Mobilit\u00e4tsbereich dienen soll. Das UVEK pr\u00fcfte im Rahmen seines Engagements im Programm Rumba (Ressourcen- und Umweltmanagement in der Bundesverwaltung) im Jahr 2012 in Absprache mit dem Eidgen\u00f6ssischen Personalamt (EPA) die Machbarkeit eines Mobilit\u00e4tskonzepts f\u00fcr die gesamte Bundesverwaltung. Diese Machbarkeitsstudie liegt vor und wird im ersten Quartal 2013 vorgestellt.</p><p>Aus \u00f6kologischen, sozialpolitischen und wirtschaftlichen \u00dcberlegungen unterst\u00fctzt der Bundesrat flexible Arbeitsformen. Home-Office und mobiles Arbeiten sind wichtige Voraussetzungen, um die Bed\u00fcrfnisse der Mitarbeitenden in den unterschiedlichen Lebensphasen optimal zu ber\u00fccksichtigen. Eine flexible Arbeitsorganisation erm\u00f6glicht den Mitarbeitenden eine hohe Selbstst\u00e4ndigkeit bei ihrer Arbeitserledigung. Sie ist gleichzeitig eine ideale Rahmenbedingung f\u00fcr die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.</p><p>Die Bundesverwaltung \u00fcbernimmt mit der Umsetzung der erw\u00e4hnten Vorhaben bereits heute eine Vorreiterrolle beim Einsatz von modernen Arbeitsformen und flexiblen Arbeitszeitmodellen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Vernetzung aller Einflussfaktoren (F\u00fchrung, Mitarbeitende, Informatik, Immobilienmanagement).</p><p>Mit einer gezielten Sensibilisierung der Vorgesetzten und Mitarbeitenden f\u00fcr die neuen technischen M\u00f6glichkeiten und deren Auswirkungen sowie der Definition von geeigneten Funktionen f\u00fcr Home-Office und/oder mobiles Arbeiten wird sich deren Anteil nachhaltig erh\u00f6hen. Ob, wo und in welchem Umfang diese neuen Arbeitsformen eingesetzt werden sollen, muss aber in jeder Verwaltungseinheit sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft und jeweils unter Einbezug der F\u00fchrung und der Mitarbeitenden entschieden werden. Mobiles Arbeiten ver\u00e4ndert und beeinflusst die Arbeitsorganisation sehr und kann sich auf die Zusammen- und Teamarbeit auch negativ auswirken, da nicht alle Funktionen und Aufgaben daf\u00fcr geeignet sind. Home-Office ist in definierten Funktionen m\u00f6glich und entspricht einem allgemeinen Interesse sowie einem Bed\u00fcrfnis. Der Bundesrat erachtet die Festsetzung einer rein quantitativen Quote zur Erh\u00f6hung des Anteils an Home-Office-Arbeit als nicht zielf\u00fchrend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1360713600000)\/","SubmittedBy":"Grossen J\u00fcrg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1410825600000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15","Category":null,"Modified":"\/Date(1690485211437)\/","SubmissionDate":"\/Date(1355270400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4906,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft"}}