{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124161,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20124161,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.4161","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Nationale Strategie gegen Cyberbullying und Cybermobbing","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine nationale Strategie gegen Cyberbullying und Cybermobbing vorzulegen. Diese Strategie soll mindestens beinhalten:</p><p>1. eine national koordinierte Bek\u00e4mpfung von Cyberbullying und Cybermobbing;</p><p>2. eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr Opfer und Eltern bzw. Erziehungsberechtigte von Opfern;</p><p>3. eine breitangelegte nationale Aufkl\u00e4rungskampagne \u00fcber die Gefahren des Cyberbullying und Cybermobbing.</p>","ReasonText":"<p>\"Die Bek\u00e4mpfung von Gewalt, Mobbing und Cyberbullying unter Jugendlichen ist dem Bundesrat ein grosses Anliegen\", so der Bundesrat in seiner Antwort auf mein Postulat 10.3856, \"Einsetzung eines eidgen\u00f6ssischen Mobbing- und Cyberbullying-Beauftragten\". Mit seinen zwei Programmen zur F\u00f6rderung einer wirksamen Gewaltpr\u00e4vention und zur Verbesserung des Jugendmedienschutzes habe er die notwendigen Massnahmen f\u00fcr eine wirksame Problembek\u00e4mpfung getroffen. Offensichtlich sieht er keinen weiteren Handlungsbedarf.</p><p>Nun zeigt der Fall \"Ice-Tea-Sexvideo\", in dem ein Jugendlicher ein privates Video mit seiner Ex-Freundin auf Facebook postete und der Anfang Dezember riesige mediale Wellen warf, exemplarisch eine offenbar weitverbreitete Unsicherheit im Umgang mit Cybermobbing. Die vom Bund vorgesehenen Massnahmen haben also noch nicht gegriffen. Die Anstrengungen zur Bek\u00e4mpfung von Mobbing und Cyberbullying sind noch zu isoliert und hinken der Realit\u00e4t hinterher. Was es braucht, ist eine kraftvolle Offensive. Die Anstrengungen auf allen Ebenen m\u00fcssen effizient und wirkungsvoll koordiniert, kontinuierlich fachlich begleitet und wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit \u00fcberpr\u00fcft werden. Dazu braucht es eine nationale Strategie, in welche die Kantone sowie geeignete weitere Partner mit einbezogen werden. Der Bund hat hier die Federf\u00fchrung zu \u00fcbernehmen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat verfolgt die Problematik des Cybermobbing (oder im englischen Sprachraum Cyberbullying) seit mehreren Jahren intensiv. 2010 hat er die beiden nationalen Programme zur Gewaltpr\u00e4vention (Jugend und Gewalt) und zum Jugendmedienschutz (Jugend und Medien) lanciert. Mobbing und Cybermobbing sind Schwerpunktthemen, die im Rahmen der nationalen Veranstaltungen, Webauftritte und Publikationen der Programme regelm\u00e4ssig behandelt werden. Gleichzeitig werden Pilotprojekte unterst\u00fctzt, aktuell in Zusammenarbeit mit dem Kanton Genf. Eine im Rahmen des Programms \"Jugend und Medien\" durchgef\u00fchrte Erhebung b\u00fcndelt die schweizweit \u00fcber 200 Ratgeber, Schulungs- und Beratungsangebote zu Cybermobbing. Die Angebote sind via die dreisprachige Website <a href=\"http://www.jugendundmedien.ch\">www.jugendundmedien.ch</a> abrufbar.</p><p>Den mit der Motion geforderten konkreten Anliegen wird bereits heute wie folgt Rechnung getragen:</p><p>1. Mit den beiden Programmen nimmt der Bund bereits heute Koordinationsaufgaben wahr. Er b\u00fcndelt die bestehenden Pr\u00e4ventionsmassnahmen, f\u00f6rdert den Austausch und die Vernetzung zwischen den Kantonen, involvierten Organisationen und Fachpersonen.</p><p>2. Auf lokaler und regionaler Ebene bestehen bereits heute zahlreiche Fach- und Beratungsstellen f\u00fcr Jugendliche und Eltern. Daneben besteht auf nationaler Ebene der Beratungsdienst 147 der Pro Juventute, der vom Bund mit namhaften Betr\u00e4gen unterst\u00fctzt wird.</p><p>3. Das Programm \"Jugend und Medien\" verst\u00e4rkt aktuell seine Sensibilisierungsanstrengungen zu Cybermobbing und anderen Mediengefahren via eine gezielte Medienarbeit und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen.</p><p>Angesichts der bestehenden Angebote und Massnahmen h\u00e4lt der Bundesrat zum jetzigen Zeitpunkt die Erarbeitung einer nationalen Strategie gegen Cybermobbing sowie die Schaffung einer neuen, zentralen Anlaufstelle f\u00fcr nicht angezeigt. Die beiden Jugendschutzprogramme werden zwischen 2014 und 2015 evaluiert. Im Lichte der Erkenntnisse dieser Evaluation wird zu beurteilen sein, ob und wieweit nach Abschluss der Programme Handlungsbedarf besteht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1361923200000)\/","SubmittedBy":"Schmid-Federer Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1441670400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690553219070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1355356800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4906,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Medien und Kommunikation"}}