{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20124234,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20124234,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"12.4234","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Massnahmen gegen die Abh\u00e4ngigkeit von Online-Games","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, mit welchen verh\u00e4ltnispr\u00e4ventiven Massnahmen Abh\u00e4ngigkeiten von Online-Games verhindert oder vermindert werden k\u00f6nnen. Insbesondere soll gepr\u00fcft werden, inwiefern die Hersteller von Online-Games dazu in die Pflicht genommen und marktregulierende Massnahmen, welche sich in anderen Bereichen der Suchtpr\u00e4vention bew\u00e4hrt haben, eingesetzt werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Der Bundesrat hat am 15. August 2012 einen Bericht zum \"Gef\u00e4hrdungspotenzial von Internet und Online-Games\" verabschiedet, welcher die Postulate 09.3521 und 09.3579 beantwortet. In diesem Bericht weisen die einbezogenen Experten darauf hin, dass die unkontrollierte und exzessive Nutzung des Internets durch immer j\u00fcngere Kinder ohne wirksame Gegenmassnahmen weiter zunehmen wird. Als m\u00f6gliche Gegenmassnahme empfehlen sie pr\u00e4ventive Massnahmen auf der Verhaltensebene (F\u00f6rderung der Methode Fr\u00fcherkennung und Fr\u00fchintervention). Auf Empfehlungen f\u00fcr verh\u00e4ltnispr\u00e4ventive, d. h. marktregulierende Massnahmen, welche sich in anderen Bereichen der Suchtpolitik oft als erfolgversprechend erweisen, wird hingegen verzichtet. Das ist unverst\u00e4ndlich.</p><p>Dabei muss es nicht zwingend um gesetzgeberische Auflagen gehen, sondern vielmehr sollen Anreize gesetzt werden, die den Markt von Online-Games zu mehr Selbstverantwortung f\u00fchren. Ein m\u00f6glicher Weg dazu k\u00f6nnte die Motivation der Hersteller von Online-Games zur Ausarbeitung und Einhaltung selbstauferlegter Richtlinien zur Ausgestaltung von Online-Games sein.</p><p>Wenn es um die Entwicklung derartiger Massnahmen geht, ist insbesondere zu pr\u00fcfen, ob und wie die Community der erwachsenen Gamer einbezogen werden kann: Auf der einen Seite besteht diese aus Personen, denen das Online-Gaming aus eigener Erfahrung sehr gut bekannt ist und die damit \u00fcber ein Expertenwissen auf diesem Gebiet verf\u00fcgen, das ansonsten nur bei den Herstellern zu finden ist. Auf der anderen Seite hat die Game Community selbst ein starkes Interesse an einem Markt von Online-Games, der den Jugendschutz ernst nimmt. Damit kann in ihrem eigenen Interesse verhindert werden, dass der Markt der Online-Games mit Verboten belegt wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Postulat verlangt eine Pr\u00fcfung, mit welchen verh\u00e4ltnispr\u00e4ventiven, d. h. marktregulierenden Massnahmen Abh\u00e4ngigkeiten von Online-Games verhindert oder vermindert werden k\u00f6nnen. Mit der Lancierung des nationalen Programms \"Jugendmedienschutz und Medienkompetenzen\" (\"Jugend und Medien\") vom 11. Juni 2010 hat der Bundesrat das Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) beauftragt, verschiedene Massnahmen zur Verbesserung des Jugendmedienschutzes umzusetzen. Im Rahmen dieser Arbeiten l\u00e4sst der Bundesrat pr\u00fcfen, welche selbstregulierenden Massnahmen im Bereich Computerspiele bereits bestehen, ob diese zielf\u00fchrend und wirksam sind und ob staatliche Anreize und Vorgaben im Sinne einer Ko-Regulierung erforderlich sind, um auf die Verbesserung und Weiterentwicklung der Selbstregulierungsmassnahmen hinzuwirken. Die diesbez\u00fcglichen Arbeiten sind aufgenommen worden und werden von einer Expertengruppe, bestehend aus Vertretern und Vertreterinnen des Bundes, der Kantone und der Medienbranche, begleitet. Um \u00fcber fundierte wissenschaftliche Grundlagen f\u00fcr die Beantwortung der obengenannten Fragestellungen zu verf\u00fcgen, hat das BSV verschiedene Forschungsauftr\u00e4ge erteilt.</p><p>Es wird auch zu kl\u00e4ren sein, wieweit Massnahmen auf nationaler Ebene aufgrund der weltumspannenden Verbreitung von Online-Games zielf\u00fchrend sein k\u00f6nnen und ob - allenfalls erg\u00e4nzend dazu - auf internationaler Ebene Anstrengungen erforderlich sind. Als Beispiel soll auf die bereits existierenden \"Human rights guidelines for online games providers\" verwiesen werden, die 2008 vom Europarat gemeinsam mit der Interactive Software Federation of Europe entwickelt wurden.</p><p>Der Schlussbericht zu den obengenannten Pr\u00fcfauftr\u00e4gen soll bis Ende 2014 erarbeitet und 2015 durch den Bundesrat verabschiedet werden. In diesem Rahmen kann auch dem Anliegen des vorliegenden Postulates Rechnung getragen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1361923200000)\/","SubmittedBy":"Schmid-Federer Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1371772800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690495227833)\/","SubmissionDate":"\/Date(1355443200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4906,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Gesundheit"}}