{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20130432,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20130432,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.432","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Die Pr\u00e4vention gegen geschlechtsspezifische Gewalt verst\u00e4rken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Es sollen gesetzliche Grundlagen f\u00fcr die Schaffung einer zentralen Fachstelle gegen Geschlechterstereotypen erarbeitet werden. Diese soll namentlich die folgenden Aufgaben wahrnehmen:</p><p>a. Die Fachstelle soll Recherchen und Forschungen initiieren, die die Mechanismen und Zusammenh\u00e4nge aufzeigen, die von der Stereotypisierung der Geschlechter zu Diskriminierungen und Gewalt in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur f\u00fchren.</p><p>b. Die Fachstelle soll proaktiv Empfehlungen und \u00f6ffentliche Stellungnahmen an die Medien- und Werbelandschaft abgeben, ohne auf ein Beschwerdeverfahren von Dritten angewiesen zu sein.</p><p>c. Die Fachstelle soll Sensibilisierungs- und Pr\u00e4ventionsarbeit in der \u00d6ffentlichkeit leisten. Das schliesst sowohl Bildungsinitiativen im Schul- und Bildungswesen als auch Weiterbildungen f\u00fcr Werber und Werberinnen und Medienfachleute in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter, deren Darstellung und Gender-Codes ein.</p><p>d. Die Fachstelle verwaltet einen Fonds f\u00fcr Projektgelder, die auf Antrag von Dritten f\u00fcr Kampagnen und Projekte der Zivilgesellschaft zur Sensibilisierung gegen stereotype Geschlechterrollen genutzt werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Stereotype Rollenbilder sind ein gesellschaftliches Problem und Ursache von geschlechtsspezifischer Gewalt. Diesen Zusammenhang hat die UN-Kommission zur Stellung der Frau in ihrem Schlussdokument vom M\u00e4rz 2013 klar herausgearbeitet. Wenn geschlechtsspezifische Gewalt bek\u00e4mpft werden soll, m\u00fcssen demzufolge auch Geschlechterstereotypen und Rollenbilder in unserer Gesellschaft hinterfragt und ver\u00e4ndert werden. Internationale Normen verpflichten Staaten, ihre B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen vor Gewalt zu sch\u00fctzen. Dazu ben\u00f6tigt es Schutzmassnahmen, im Falle von Gewalt, aber auch Pr\u00e4ventionsmassnahmen, damit Gewalt verhindert werden kann. Die UN-Kommission zur Stellung der Frau hat den Zusammenhang zwischen geschlechtsspezifischer Gewalt und stereotypen Rollenbildern der Geschlechter nochmals bekr\u00e4ftigt. Deshalb ist es wichtig, die Pr\u00e4vention der geschlechtsspezifischen Gewalt auf die Bek\u00e4mpfung der stereotypen Rollen der Geschlechter zu erweitern.</p><p>In Konflikt mit der Geschlechterrolle ger\u00e4t ein Mann, wenn er in Teilzeit arbeiten und auch Kinder betreuen will. Eine Frau f\u00e4llt aus der traditionellen Rolle, wenn sie Polymechaniker werden will. Die Beispiele zeigen: Alle Geschlechter k\u00f6nnen Opfer des traditionellen Rollenverst\u00e4ndnisses werden, mit dem Unterschied, dass die typischen M\u00e4nnerbereiche breiter angelegt und positiver konnotiert sind.</p><p>Stereotype Geschlechterrollen in einer Gesellschaft zementieren ein Machtungleichgewicht zwischen den Geschlechtern. Medien und Werbung tragen entscheidend zur Zementierung dieser Bilder bei. Die Auswirkungen sind im Arbeitsleben in der mangelnden Lohngleichheit f\u00fcr gleichwertige Arbeit, in der Berufswahl von M\u00e4dchen und Jungen, in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sehen, aber auch in der h\u00e4uslichen und geschlechtsspezifischen Gewalt.</p><p>Der Bundesrat plant, in diesem Jahr einen Bericht zu den volkswirtschaftlichen Kosten der h\u00e4uslichen Gewalt zu ver\u00f6ffentlichen. Die Dringlichkeit des Anliegens, in die Pr\u00e4vention zu investieren, wird sich damit best\u00e4tigen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1401667200000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"28","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712771774967)\/","SubmissionDate":"\/Date(1371081600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4909,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}