{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131040,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20131040,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.1040","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Verluste von Schafen w\u00e4hrend der S\u00f6mmerung und Grossraubtiere","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Ist der Bundesrat bereit, Massnahmen zur Einf\u00fchrung einer konsequenten Zucht- und Gesundheitsstrategie f\u00fcr Schafe zu ergreifen, um die Tierverluste w\u00e4hrend der S\u00f6mmerung zu reduzieren?</p><p>2. Gedenkt der Bundesrat, den Abschuss eines Grossraubtieres nur dann zu genehmigen, wenn dieses gleich viele oder mehr Schafe gerissen hat, als aus den verschiedenen anderen Gr\u00fcnden (Krankheit, Absturz, Ablammung) gestorben sind, damit die Alpbewirtschafterinnen und -bewirtschafter selber geeignete Massnahmen zur Reduktion der Verluste ergreifen?</p><p>Der Walliser Grosse Rat hat k\u00fcrzlich eine dringliche Resolution f\u00fcr ein wolffreies Wallis angenommen. Darin wird ausserdem verlangt, dass der Wolf M35 sofort abgeschossen wird.</p><p>In einer Studie von Alp Futur von August 2012 wurden die Verluste von Schafen w\u00e4hrend der S\u00f6mmerung erfasst und analysiert, um die Ursachen daf\u00fcr zu erkennen und zu bek\u00e4mpfen.</p><p>Aus dieser Studie \u00fcber die 4221 im Sommer 2011 erfassten Verluste geht hervor, dass 7 Prozent davon auf Grossraubtiere zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Das entspricht 294 get\u00f6teten Schafen, wovon 258 dem Wolf, 5 dem Luchs und 31 dem B\u00e4ren zuzuweisen sind.</p><p>Im Jahr 2010 wurden im S\u00f6mmerungsgebiet deutlich weniger Grossraubtierrisse verzeichnet, n\u00e4mlich 80.</p><p>Auch wenn in den letzten Jahren aufgrund verschiedener Massnahmen ein R\u00fcckgang der Verluste festgestellt wurde, stirbt immer noch eine bedeutende Anzahl Schafe. Obwohl sich der Gesundheitsstatus im Vergleich zu fr\u00fcher bereits verbessert hat, m\u00fcssen die Hauptanstrengungen laut der Studie trotzdem auf dessen weitere Verbesserung ausgerichtet sein, um die Verluste weiter zu reduzieren.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. In der Tat sterben jeden Sommer auf der Alp um ein Vielfaches mehr Schafe an nat\u00fcrlichen Todesursachen wie Krankheiten, Unf\u00e4llen oder Blitzschl\u00e4gen als durch den Riss von Grossraubtieren. Das Landwirtschaftsrecht und das Tierschutzrecht des Bundes verlangen, dass die Landwirte daf\u00fcr sorgen, dass einerseits nur gesunde Tiere auf die Alp getrieben werden und dass andererseits diese auf den Alpweiden so gehalten und gef\u00fchrt werden, dass sowohl die Nutztiere als auch die Alpweide vor Sch\u00e4digung bewahrt bleiben. Die Kantone sind verpflichtet, die Praxis der Tierhalter und der Alpbewirtschafter zu \u00fcberwachen. Eine weitere Ausweitung oder Versch\u00e4rfung der Rechtsgrundlagen erachtet der Bundesrat zurzeit nicht als notwendig, da sich die genannten Probleme mit einem gut funktionierenden kantonalen Vollzug l\u00f6sen lassen.</p><p>2. Die Kriterien f\u00fcr einen Abschuss eines einzelnen, schadenstiftenden Wolfs sind in der Verordnung \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (SR 922.01) grunds\u00e4tzlich geregelt, und diese werden in einer dazugeh\u00f6renden Vollzugshilfe (Konzept Wolf Schweiz) pr\u00e4zisiert. Dieses Konzept Wolf Schweiz wird zurzeit revidiert. Ausschlaggebend f\u00fcr die Revision sind die Rudelbildung bei den W\u00f6lfen, \u00c4nderungen in der per 2012 revidierten Jagdverordnung sowie die vom Parlament \u00fcberwiesene Motion Hassler 10.3605. Grunds\u00e4tzlich hat der Abschuss eines einzelnen, schadenstiftenden Wolfs das Ziel, weitere Sch\u00e4den zu verh\u00fcten. Ein Abschuss ist nur gerechtfertigt, sofern die anderen, zumutbaren Verh\u00fctungsmassnahmen aus irgendeinem Grund nicht wirksam sind. Es ist nicht zweckm\u00e4ssig, die zu einem Abschuss erforderliche Anzahl an Schafrissen mit der H\u00f6he allf\u00e4lliger anderer Verluste zu vergleichen. Hingegen ist bei der Revision des Konzepts zu pr\u00fcfen, ob es nicht sinnvoll w\u00e4re, dass Risse an Schafen, welche nicht gesetzeskonform ges\u00f6mmert werden (z. B. Schafe, welche verbotenerweise im Wald weiden und dadurch auch nicht gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen), anders behandelt werden als Risse an korrekt ges\u00f6mmerten und gesch\u00fctzten Schafen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1377043200000)\/","SubmittedBy":"John-Calame Francine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1377043200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1750805116347)\/","SubmissionDate":"\/Date(1371600000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4909,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}