{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131061,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20131061,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.1061","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Positionierung der h\u00f6heren Fachschulen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss Bundesgesetz (Art. 1 Abs. 1 BBG) ist die Berufsbildung eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt (Sozialpartner, Berufsverb\u00e4nde, andere zust\u00e4ndige Organisationen und andere Anbieter der Berufsbildung). Diese Dreier-Verbundpartnerschaft funktioniert erfolgreich im gesamten Bereich der beruflichen Grundbildung (rund 250 Berufslehren) und im Bereich der eidgen\u00f6ssischen Berufs- und h\u00f6heren Fachpr\u00fcfungen (rund 300 Pr\u00fcfungen f\u00fcr eidgen\u00f6ssische Fachausweise und eidgen\u00f6ssische Diplome). Die schweizerische Berufsbildung ist dank der inhaltlichen Hoheit der Wirtschaft bei den Bildungsanforderungen sowie der damit verbundenen Nachfrageorientierung sehr stark und wettbewerbsf\u00e4hig.</p><p>Im Bereich der h\u00f6heren Fachschulen wird das Prinzip \"Bildungsanforderungen werden durch die Wirtschaft definiert, gesetzliche Regelung erfolgt durch den Bund, Umsetzung erfolgt durch die Kantone\" durchbrochen. In der f\u00fcr die h\u00f6heren Fachschulen geltenden Verordnung ist festgeschrieben (Art. 6 Abs. 2 MiVo-HF), dass die Rahmenlehrpl\u00e4ne der h\u00f6heren Fachschulen massgeblich von den Bildungsanbietern entwickelt werden. Der Einfluss der Wirtschaft auf die Bildungsangebote der h\u00f6heren Fachschulen ist dadurch in vielen Bereichen kaum vorhanden. Die h\u00f6heren Fachschulen sind nicht klar als Teil der Berufsbildung positioniert.</p><p>Der Bundesrat wird deshalb gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie wird diese Situation aus Sicht des Bundes beurteilt?</p><p>2. Wie kann die Position der h\u00f6heren Fachschulen als Schulen der Berufsbildung gest\u00e4rkt werden?</p><p>3. Was m\u00fcsste auf gesetzgeberischer Ebene angepasst werden, damit die h\u00f6heren Fachschulen in gleichem Masse von der Wirtschaft getragen werden wie die anderen Bereiche der Berufsbildung?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Einbezug der Wirtschaft und damit der enge Bezug zum Arbeitsmarkt sind wesentliche Merkmale des schweizerischen Berufsbildungssystems. Dies gilt f\u00fcr alle Angebote der Berufsbildung auf Sekundarstufe II und Terti\u00e4rstufe.</p><p>Die h\u00f6heren Fachschulen (HF) bilden zusammen mit den eidgen\u00f6ssischen Berufs- und h\u00f6heren Fachpr\u00fcfungen den Terti\u00e4rbereich B (h\u00f6here Berufsbildung). Die Bildungsg\u00e4nge HF sind im Vergleich zu den eidgen\u00f6ssischen Pr\u00fcfungen generalistischer. Die Lerninhalte werden im Rahmen eines vom Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannten Bildungsgangs vermittelt. Die Ausbildung dauert vollzeitlich mindestens zwei und berufsbegleitend mindestens drei Jahre.</p><p>Grundlage f\u00fcr die Ausgestaltung der einzelnen Bildungsg\u00e4nge bilden Rahmenlehrpl\u00e4ne, bei deren Erarbeitung die Branchenverb\u00e4nde einbezogen werden. Dies schreibt die Verordnung des Eidgen\u00f6ssischen Departementes f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung \u00fcber Mindestvorschriften f\u00fcr die Anerkennung von Bildungsg\u00e4ngen und Nachdiplomstudien der h\u00f6heren Fachschulen (MiVo-HF; SR 412.101.61) vor. Die Ausbildung muss praxisorientiert sein. Ziel ist die F\u00e4higkeit zu methodischem und vernetztem Denken, zur Analyse von berufsbezogenen Aufgabenstellungen und zur praktischen Umsetzung der erworbenen Kenntnisse. Die Definition des Berufsprofils und der zu erreichenden Kompetenzen gew\u00e4hrleistet, dass sich die Bildungsg\u00e4nge am Qualifikationsbedarf des Arbeitsmarktes orientieren. Zudem sind die Rahmenlehrpl\u00e4ne periodisch zu \u00fcberpr\u00fcfen und den aktuellen Entwicklungen der Arbeitswelt anzupassen.</p><p>Ein Blick auf die heutige Situation zeigt, dass bei lediglich vier der bestehenden Rahmenlehrpl\u00e4ne Bildungsanbieter als einzige Tr\u00e4ger auftreten. Dabei handelt es sich um Rahmenlehrpl\u00e4ne aus dem Kunst- und Gestaltungsbereich, der traditionell stark schulisch gepr\u00e4gt ist. Grossmehrheitlich werden die Rahmenlehrpl\u00e4ne von Organisationen der Arbeitswelt allein (18 Rahmenlehrpl\u00e4ne) oder in Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen (11 Rahmenlehrpl\u00e4ne) getragen.</p><p>2. Die St\u00e4rkung und Weiterentwicklung der h\u00f6heren Berufsbildung geh\u00f6rt zu den bildungspolitischen Schwerpunkten des Bundesrates. Das SBFI hat ein Strategieprojekt lanciert, um gemeinsam mit den Verbundpartnern die Herausforderungen koordiniert anzugehen. Dabei geht es auch um die Positionierung der h\u00f6heren Fachschulen, indem die Anerkennung der Bildungsg\u00e4nge und Titel national und vor allem international verbessert wird.</p><p>3. Die Bildungsg\u00e4nge der h\u00f6heren Fachschulen sind heute praxisnah ausgestaltet und deren Absolventinnen und Absolventen in der Arbeitswelt stark nachgefragt. Der enge Einbezug der Branchen bei der Ausarbeitung und Weiterentwicklung der Rahmenlehrpl\u00e4ne sowie bei der Anerkennung der einzelnen Bildungsg\u00e4nge ist der kritische Erfolgsfaktor f\u00fcr die Sicherung des Praxisbezugs und die Legitimation dieses Angebotes auf Terti\u00e4rstufe B. Im Rahmen des Strategieprojekts H\u00f6here Berufsbildung wird gepr\u00fcft, ob Anpassungen der MiVo-HF erforderlich sind, um diesen Praxisbezug noch st\u00e4rker und vor allem nachhaltig zu verankern.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1383696000000)\/","SubmittedBy":"Wasserfallen Christian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1383696000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1750804124707)\/","SubmissionDate":"\/Date(1379462400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}