{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20131087,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20131087,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.1087","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Carsharing und Ko-Mobilit\u00e4t. Randph\u00e4nomen oder Chance f\u00fcr eine vern\u00fcnftige Mobilit\u00e4t?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Bereich der Mobilit\u00e4t gab es in der Schweiz in den letzten Jahren keine Innovation, die so erfolgreich war wie das Carsharing. Neben der Carsharing-Genossenschaft Mobility, die \u00fcber 100 000 Kundinnen und Kunden z\u00e4hlt, gibt es eine F\u00fclle an Sharingangeboten f\u00fcr Privatautos, Parkpl\u00e4tze oder Infrastrukturen - verschiedene Dienstleistungen, die unter der Bezeichnung \"kollaborative Mobilit\u00e4t\" oder \"Ko-Mobilit\u00e4t\" zusammengefasst werden. In diesem Bereich gibt es inzwischen zahlreiche Plattformen (Sharoo, carpooling.com, parku, park it usw.), welche die Angebote der internationalen Dienstleister erg\u00e4nzen, die in immer mehr Agglomerationen der Schweiz Fahrzeuge ohne fixen Standort anbieten. Als Gastland des internationalen Kongresses \"World Collaborative Mobility Congress\" wurde die Schweiz zu einer Drehscheibe f\u00fcr diese neue Branche und die damit verbundenen Entwicklungen.</p><p>Nun m\u00f6chte ich vom Bundesrat Folgendes wissen:</p><p>1. Welchen Stellenwert r\u00e4umt der Bundesrat den verschiedenen Formen der Ko-Mobilit\u00e4t in seiner Strategie zur Mobilit\u00e4tsentwicklung in der Schweiz ein?</p><p>2. Hat er Studien durchgef\u00fchrt oder durchf\u00fchren lassen, um zu untersuchen, welchen Einfluss die verschiedenen Formen der Ko-Mobilit\u00e4t auf unsere Verkehrspolitik und auf einen vern\u00fcnftigen Umgang mit knappen Ressourcen wie dem st\u00e4dtischen Raum haben und welchen Beitrag sie dazu leisten k\u00f6nnten, dass der Ressourcenbedarf f\u00fcr die verschiedenen Verkehrsmittel weniger stark zunimmt?</p><p>3. Falls solche Studien existieren: Welches sind die Resultate?</p><p>4. Welche Massnahmen hat der Bund beschlossen oder geplant, um die Ko-Mobilit\u00e4t zu f\u00f6rdern, und welches sind die entsprechenden Massnahmen der Kantone und Gemeinden, von denen der Bund Kenntnis hat?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Verkehr hat einen Anteil am Energieverbrauch von mehr als einem Drittel. Im motorisierten Individualverkehr besteht ein erhebliches Energieeffizienzpotenzial. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Effizienzsteigerung der Antriebssysteme. Bedeutende zus\u00e4tzliche Einsparpotenziale bestehen aber auch bei Verhaltensmassnahmen, insbesondere bei der Wahl und Auslastung der Transportmittel, verbunden mit einer Reduktion des Verkehrsaufkommens. Dazu geh\u00f6ren auch die verschiedenen Formen der Ko-Mobilit\u00e4t wie z. B. Carsharing oder Carpooling. Carsharing hat sich im Laufe der letzten 20 Jahre in der Schweiz stark entwickelt. Verantwortlich daf\u00fcr waren Pioniere wie die ATG (Auto Teilet Genossenschaft) und Sharecom. Mit deren Fusion im Jahr 1997 zur Mobility-Genossenschaft, einem landesweit vertretenen Anbieter mit einheitlichen Produkten, galt die Schweiz international lange Zeit als Vorzeigebeispiel. Der Carsharing-Markt w\u00e4chst zurzeit angebotsseitig, doch auch das nutzerseitige Wachstumspotenzial bleibt gross. Carsharing profitiert dabei von einer Entwicklung, gem\u00e4ss welcher das Teilen und Tauschen von Produkten (Sharing-\u00d6konomie) an Bedeutung gewinnen. Das hat u. a. dazu gef\u00fchrt, dass sich heute Fahrzeughersteller in Richtung Mobilit\u00e4tsanbieter entwickeln und neue Angebote und Dienstleistungen entstehen. </p><p>Zu den gestellten Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>Der Bund f\u00f6rdert die Ko-Mobilit\u00e4t seit Jahren im Rahmen konkreter Umsetzungsprojekte, insbesondere im Rahmen der j\u00e4hrlichen Ausschreibungen des Dienstleistungszentrums f\u00fcr nachhaltige und innovative Mobilit\u00e4t oder des Programms Energie Schweiz. Beispiele f\u00fcr vom Bund finanziell unterst\u00fctzte Projekte sind \"e-covoiturage.ch\" (Carpooling-Projekt), \"E-Mobility\" (kombiniertes Flottenmanagement mit Elektrofahrzeugen), \"Mobility@home\" (Umsetzung eines marktf\u00e4higen und umsetzbaren Produktes f\u00fcr autoarme und autofreie Wohn\u00fcberbauungen), \"FairPark (R) - Smart mobility manager\" (Webplattform f\u00fcr Unternehmen, u. a. zur Kombination von Carpooling und Parkplatzbewirtschaftung) und \"E-Motion Z\u00fcrich\" (Teilen von Elektroautos).</p><p>Sowohl in der Schweiz als auch im Ausland wurde die Wirkung von Ko-Mobilit\u00e4ts-Massnahmen untersucht. Hierzu gab das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) dem Forschungsinstitut Interface 2006 die Studie \"Evaluation Car-Sharing\" in Auftrag, die Mobility mit Eigenleistungen unterst\u00fctzte. Die von Mobility und Interface auf Basis des Mikrozensus 2010 aktualisierten Resultate zeigen, dass aufgrund der Mobility-Mitgliedschaft ein Haushalt seine Auto-Kilometer um 27 Prozent verringert, w\u00e4hrenddessen 12 Prozent mehr Kilometer mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zur\u00fcckgelegt werden. Zudem reduziert Carsharing den Verkehr auf den Strassen: 30,5 Prozent der Befragten haben nach ihrem Carsharing-Beitritt mindestens ein privates Motorfahrzeug verkauft. Carsharing-Kunden haben laut Studie aufgrund eines ge\u00e4nderten Mobilit\u00e4tsverhaltens ihren j\u00e4hrlichen CO2-Ausstoss um etwa 300 Kilo reduziert.</p><p>Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass sich Ko-Mobilit\u00e4ts-Angebote nicht zuletzt dank den M\u00f6glichkeiten der Informationstechnologien stark weiterentwickeln werden. Die Vielzahl privater Initiativen im In- und Ausland und das Interesse grosser Automobilkonzerne und Softwareanbieter zeigen, dass der Markt zu spielen beginnt und f\u00fcr innovative Unternehmen attraktive Gesch\u00e4ftsmodelle m\u00f6glich sind. In Zusammenhang mit der Energiestrategie des Bundes spielen Verhaltensmassnahmen und damit auch Ko-Mobilit\u00e4ts-Projekte eine zunehmend wichtige Rolle. Aufgabe der \u00f6ffentlichen Hand wird es sein, optimale Rahmenbedingungen f\u00fcr die Verbreitung von Produkten der Ko-Mobilit\u00e4t zu schaffen und sicherzustellen, dass Projekte im Bereich Ko-Mobilit\u00e4t auch tats\u00e4chlich einen Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele des Bundesrates leisten. </p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1392163200000)\/","SubmittedBy":"Steiert Jean-Fran\u00e7ois","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1392163200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1750804473237)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386720000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}