{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133068,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133068,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3068","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Export der dualen Berufsbildung als Beitrag gegen die Jugendarbeitslosigkeit in der EU","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, mit j\u00e4hrlich mindestens 15 Millionen Franken die Implementierung der dualen Berufsbildung in Italien, Spanien und Portugal, in Zusammenarbeit mit den schweizerischen Berufsbildungs\u00e4mtern, der Wirtschaft und der Sozialpartner, zu unterst\u00fctzen. Damit leistet die Schweiz einen Beitrag gegen die Jugendarbeitslosigkeit und zur St\u00e4rkung der Wirtschaft in wichtigen Partnerstaaten innerhalb der EU.</p>","ReasonText":"<p>Mit den drei obenerw\u00e4hnten Staaten hat die Schweiz langj\u00e4hrige Beziehungen, die vor allem auf die Arbeitsmigration zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Das hat im Laufe der Zeit zu zahlreichen grenz\u00fcberschreitenden Kontakten und Beziehungen gef\u00fchrt und sich befruchtend auf die Lebensweise in der Schweiz ausgewirkt. Es kann der Schweiz nicht egal sein, wenn diese Staaten in grosse wirtschaftliche Not geraten. In Italien, Spanien und Portugal wird an der Entwicklung eines dualen Berufsbildungssystems gearbeitet. Die Schweiz kann dank ihrer international anerkannten erfolgreichen Berufsbildungen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der dualen Berufsbildung leisten.</p><p>In den Staaten S\u00fcdeuropas grassiert als Folge der Krise die Jugendarbeitslosigkeit. Italien (38,7 Prozent), Spanien (55,5 Prozent) und Portugal (38,6 Prozent) haben horrend hohe Arbeitslosenquoten bei jungen Menschen. Viele sprechen bereits von einer \"verlorenen Generation\".</p><p>Die duale Berufsbildung verbessert die Chancen f\u00fcr junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Auch wenn die Schweiz die Strukturprobleme dieser L\u00e4nder nicht l\u00f6sen kann, so hilft sie doch mit, Perspektiven zu entwickeln, die aus der Krise herausf\u00fchren k\u00f6nnen.</p><p>Wollen diese Staaten ihre aktuelle Wirtschaftskrise \u00fcberwinden, braucht es nicht nur EU-weite Entscheidungen, sondern auch konkrete Hilfestellung vor Ort. Die duale Berufsbildung ist nicht nur eine Chance f\u00fcr junge Menschen. Sie tr\u00e4gt auch dazu bei, der Wirtschaft die n\u00f6tigen Fachleute zur Verf\u00fcgung zu stellen. Gelernte Berufsleute sind das R\u00fcckgrat f\u00fcr die produzierende Wirtschaft und sind h\u00e4ufig treibende Kr\u00e4fte f\u00fcr Firmengr\u00fcndungen.</p><p>Neben konkreten Hilfestellungen im Bereich der beruflichen Bildung ist dieses Projekt auch ein Zeichen der Solidarit\u00e4t mit den drei von der Krise besonders stark betroffenen Staaten.</p><p>Diese Projekte w\u00fcrden sich auf das internationale Image der Schweiz nachhaltig und positiv auswirken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Meinung des Motion\u00e4rs, dass die Einf\u00fchrung respektive die St\u00e4rkung der dualen Berufsbildung in den L\u00e4ndern S\u00fcdeuropas dazu beitragen kann, die Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren und die Innovations- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen zu verbessern. Aus diesem Grund begr\u00fcsst er die Idee, dass die Schweiz Unterst\u00fctzung leisten sollte beim Aufbau der beruflichen Bildung in anderen L\u00e4ndern.</p><p>Der Bund unterst\u00fctzt bereits aktiv die internationale Zusammenarbeit zur F\u00f6rderung der Berufsbildung in anderen Staaten. In der internationalen Strategie der Schweiz im Bereich Bildung, Forschung und Innovation vom 30. Juni 2010 hat sich der Bundesrat zum Ziel gesetzt, das duale Berufsbildungssystem der Schweiz weltweit bekannter zu machen. Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) empf\u00e4ngt regelm\u00e4ssig ausl\u00e4ndische Delegationen, um die Funktionsweise des schweizerischen Berufsbildungssystems aufzuzeigen und m\u00f6gliche Zusammenarbeitsfragen zu er\u00f6rtern. Die Schweiz ist zudem in verschiedenen internationalen Gremien vertreten, in denen sie ihre Erfahrungen im Bereich der Berufsbildung einbringt. Die Vernehmlassungsvorlage zum Auslandschweizer-Ausbildungsgesetz sieht zudem vor, den Schweizerschulen im Ausland die M\u00f6glichkeit zu bieten, die berufliche Grundbildung in ihr Bildungsangebot aufzunehmen.</p><p>Aufgrund der Initiative von Schweizer Unternehmen hat der Bund bereits das Pilotprojekt der Berufsbildungszusammenarbeit zwischen der Schweiz und Indien unterst\u00fctzt. Dessen Evaluation wird Anhaltspunkte dazu liefern, wie Elemente des Schweizer Berufsbildungssystems in anderen L\u00e4ndern nachhaltig implementiert werden k\u00f6nnen. Im Rahmen des Beitrags zur EU-Erweiterung unterst\u00fctzt der Bund auch Projekte in Rum\u00e4nien, Zypern und in der Slowakei. Diese Projekte werden von den jeweiligen Beh\u00f6rden sehr gesch\u00e4tzt.</p><p>Auch wenn der vorliegende Vorstoss auf Verst\u00e4ndnis st\u00f6sst, wirft er gleichzeitig Fragen auf. Der Erfolg des schweizerischen Systems beruht auf dem Engagement der drei Partner der Berufsbildung: Bund, Organisationen der Arbeitswelt und Kantone. Das SBFI stellt im Rahmen seiner Treffen mit interessierten L\u00e4ndern fest, dass dieses f\u00fcr die duale Berufsbildung zentrale Partnerschaftsmodell gerade in den betroffenen s\u00fcdeurop\u00e4ischen Staaten eine grosse Herausforderung darstellt. Die Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit mittels einer St\u00e4rkung des dualen Ausbildungssystems h\u00e4ngt nicht prim\u00e4r von der Bereitstellung finanzieller Mittel ab, sondern vom Engagement der lokalen Unternehmen f\u00fcr die Berufsbildung. Ist dieses nicht gegeben, k\u00f6nnen entsprechende Initiativen keine nachhaltige Wirkung entfalten.</p><p>Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass sich eine allf\u00e4llige Verpflichtung der Schweiz nicht auf drei L\u00e4nder beschr\u00e4nken kann. Vielmehr muss im Rahmen der gesamteurop\u00e4ischen Zusammenarbeit, insbesondere im Rahmen der Initiative \"European Alliance for Apprenticeship\", die im Juli 2013 durch die EU lanciert werden soll, gepr\u00fcft werden, welchen Beitrag die Schweiz mit ihrer Berufsbildung zur Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit leisten soll. Zu diesem Zweck arbeitet das SBFI zusammen mit den betroffenen Akteuren zurzeit an einer Konkretisierung der internationalen Strategie der Schweiz im Bereich Bildung, Forschung und Innovation vom 30. Juni 2010 f\u00fcr den Bereich der Berufsbildung. Dabei wird sich zeigen, wo und wieweit die Schweiz sich in Zukunft an konkreten Implementierungsprojekten beteiligen soll.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1369180800000)\/","SubmittedBy":"Pardini Corrado","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1425859200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690541483137)\/","SubmissionDate":"\/Date(1363132800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4907,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung"}}