{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133101,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133101,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3101","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"\u00d6kologischer Fussabdruck der Schweiz heute und im Jahr 2050","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss Global Footprint Network, welches vom Schweizer Mathis Wackernagel pr\u00e4sidiert wird, betr\u00e4gt der \u00f6kologische Fussabdruck der Schweiz 5,01 globale Hektaren pro Person, was verglichen mit der weltweiten Biokapazit\u00e4t 2,82 Planeten entspr\u00e4che, wenn alle Menschen auf der Welt einen solchen Fussabdruck hinterlassen w\u00fcrden (National Footprint Accounts 2012). 3,26 Hektaren des \u00f6kologischen Fussabdrucks der Schweiz werden durch den CO2-Ausstoss verursacht.</p><p>Die Gr\u00fcnen wollen den \u00f6kologischen Fussabdruck der Schweiz in ihrer Initiative f\u00fcr eine \"gr\u00fcne Wirtschaft\" bis 2050 auf einen Planeten reduzieren. Der World Business Council for Sustainable Development h\u00e4lt in seiner \"Vision 2050\" die Reduktion des globalen \u00f6kologischen Fussabdrucks auf einen Planeten bis 2050 f\u00fcr m\u00f6glich. Der Bundesrat plant, mit der Energiestrategie 2050 die CO2-Emissionen zu reduzieren. Weiter plant er, mit Massnahmen f\u00fcr eine gr\u00fcne Wirtschaft den Verbrauch nat\u00fcrlicher Ressourcen und damit den \u00f6kologischen Fussabdruck weiter zu reduzieren. Im Masterplan Cleantech strebt der Bundesrat die Vision \"Fussabdruck eins\" an, ohne hierf\u00fcr einen Zeithorizont zu benennen. W\u00e4hrend der Bundesrat in seiner Energiestrategie 2050 f\u00fcr unterschiedliche Szenarien den CO2-Ausstoss oder Energieverbrauch angibt, fehlt eine Absch\u00e4tzung zur k\u00fcnftigen Entwicklung des \u00f6kologischen Fussabdrucks der Schweiz. Eine solche Berechnung ist jedoch m\u00f6glich, wie es beispielsweise die Projektion des globalen \u00f6kologischen Fussabdrucks im \"Living Planet Report 2012\" des World Wide Fund for Nature zeigt.</p><p>In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen:</p><p>1. Wie stark reduziert sich der \u00f6kologische Fussabdruck der Schweiz (in globalen Hektaren pro Kopf und umgerechnet auf Anzahl Planeten) in den Szenarien \"Weiter wie bisher\", \"Massnahmen Bundesrat\" und \"Neue Energiepolitik\"?</p><p>2. Wie werden weitere Massnahmen ausserhalb der Energiepolitik den \u00f6kologischen Fussabdruck der Schweiz beeinflussen? </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die heutige Lebensweise in der Schweiz und anderen L\u00e4ndern f\u00fchrt zu einer \u00dcbernutzung der nat\u00fcrlichen Ressourcen wie Boden, Wasser, Rohstoffe usw. Diese m\u00fcssen viel effizienter genutzt werden, um die Gesamtumweltbelastung im In- und Ausland auf ein naturvertr\u00e4gliches Mass zu reduzieren. Die Senkung des Ressourcenverbrauchs von 2,82 Planeten auf einen Planeten gem\u00e4ss dem Global Footprint Network entspricht einem Reduktionsbedarf von rund 65 Prozent.</p><p>Der \u00f6kologische Fussabdruck nach Wackernagel ist einer von verschiedenen Ans\u00e4tzen, um die gesamte Belastung der Umwelt durch den Menschen in einer einzigen Zahl darzustellen. Er ist anschaulich und international vergleichbar, da f\u00fcr die meisten L\u00e4nder der Welt bereits Datenreihen dazu existieren. Allerdings vernachl\u00e4ssigt er wesentliche Aspekte wie z. B. die Verschmutzung von Wasser, Luft und Boden, die Ersch\u00f6pfung wichtiger nichterneuerbarer Ressourcen oder die Auswirkungen der Kernkraft.</p><p>Deshalb wurden die Wirkungen der Energiepolitik und weiterer politischer Massnahmen auf den \u00f6kologischen Fussabdruck nach Wackernagel vom Bund nicht berechnet. Hingegen haben Experten im Auftrag des Bafu grobe Einsch\u00e4tzungen der Potenziale zur Reduktion der Gesamtumweltbelastung vorgenommen (Ernst Basler und Partner, 2013: Ressourceneffizienz Schweiz: Grundlagenbericht zur Ressourceneffizienz und Rohstoffnutzung), wobei von einem breiteren Spektrum von Umweltaspekten ausgegangen wurde als beim \u00f6kologischen Fussabdruck. Solche Absch\u00e4tzungen sind naturgem\u00e4ss abh\u00e4ngig von zahlreichen Annahmen. Sie sind also als Gr\u00f6ssenordnungen zu verstehen. Die Zielerreichung auf dem Weg Richtung gr\u00fcne Wirtschaft soll k\u00fcnftig anhand mehrerer Indikatoren gemessen werden, welche zusammen die zentralen Umweltaspekte abdecken.</p><p>1. In der Energie- und Klimapolitik setzt der Bundesrat auf Einsparungen beim Energieverbrauch und den Ausbau erneuerbarer Energien. Damit sollen der inl\u00e4ndische CO2-Ausstoss und andere Umweltbelastungen massgeblich reduziert werden. Heute werden gem\u00e4ss den erw\u00e4hnten Expertensch\u00e4tzungen rund 40 Prozent der Gesamtumweltbelastung durch den inl\u00e4ndischen Endenergiebedarf verursacht. Daraus kann abgeleitet werden, dass eine Halbierung des Energieverbrauchs pro Kopf (Langfristziel bis 2050 im Szenario \"Neue Energiepolitik\") die Gesamtumweltbelastung um rund 20 Prozent reduzieren w\u00fcrde. Zus\u00e4tzliche Reduktionen ergeben sich aus der Verbesserung des Energiemix.</p><p>2. Neben der Energie- und Klimapolitik leisten weitere Politikbereiche wie beispielsweise die gr\u00fcne Wirtschaft, die Landwirtschaftspolitik, die Raumplanung oder die Biodiversit\u00e4tsstrategie und Waldpolitik wichtige Beitr\u00e4ge zur Reduktion der Gesamtumweltbelastung. Gem\u00e4ss den erw\u00e4hnten Experteneinsch\u00e4tzungen kann davon ausgegangen werden, dass mit diesen Politiken ausserhalb des Energiebereichs ebenfalls ein Reduktionspotenzial in einer Gr\u00f6ssenordnung von insgesamt 20 Prozent der Gesamtumweltbelastung besteht.</p><p>Erste wichtige Schritte zur Aussch\u00f6pfung des Potenzials ausserhalb der Energie- und Klimapolitik werden mit dem Aktionsplan Gr\u00fcne Wirtschaft sowie dem indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative \"f\u00fcr eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Gr\u00fcne Wirtschaft)\" eingeleitet. F\u00fcr die Verbesserung der Ressourceneffizienz sollen Zielvereinbarungen mit der Wirtschaft abgeschlossen und gesetzliche Rahmenbedingungen verankert werden. Da mehr als die H\u00e4lfte der Umweltbelastung des Schweizer Konsums im Ausland anf\u00e4llt, sind ausserdem Anstrengungen auf internationaler Ebene notwendig.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1369180800000)\/","SubmittedBy":"Gr\u00fcne Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1371772800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690537091610)\/","SubmissionDate":"\/Date(1363564800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4907,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Energie"}}