{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133140,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133140,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3140","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Mehr Winterstromerzeugung. Grosse Heizungen als Kraftwerke nutzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Rahmenbedingungen vorzulegen, um die Effizienzsteigerung grosser Heizanlagen voranzutreiben. Neue oder zu ersetzende befeuerte Heizanlagen mit einer Betriebszeit von mindestens 2000 Stunden pro Jahr sollen einen effektiven exergetischen Mindestjahreswirkungsgrad erreichen. Der Wirkungsgrad wird so festgelegt, dass nebst W\u00e4rme auch Strom produziert wird und somit ein Beitrag zur schweizerischen Winterstromerzeugung geleistet wird.</p>","ReasonText":"<p>Es besteht ein erhebliches Potenzial an Grossfeuerungsanlagen \u00fcber 1 Megawatt Leistung, welche nicht nur als Spitzenlastkessel genutzt werden und somit auch durch W\u00e4rme-Kraft-Kopplungs-Anlagen ersetzt werden k\u00f6nnen. Die Energieeffizienz kann durch diese Gesetzes\u00e4nderung deutlich verbessert werden. Die Umstellung ist auch dank der KEV in vielen F\u00e4llen wirtschaftlich interessant. Da diese Grossfeuerungen oftmals insbesondere im Winter hohe Laufzeiten aufweisen, wird so ein wichtiger Beitrag zur Winterstromerzeugung geleistet.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit W\u00e4rme-Kraft-Kopplungs-Anlagen (WKK-Anlagen) sind dezentrale, fossil oder teilweise fossil befeuerte Anlagen gemeint, die in der Regel mit Erdgas betrieben werden und sowohl W\u00e4rme als auch Elektrizit\u00e4t erzeugen. Das Potenzial f\u00fcr den Ersatz von Grossfeuerungsanlagen durch W\u00e4rme-Kraft-Kopplungs-Anlagen ist betr\u00e4chtlich. Die zus\u00e4tzliche Stromproduktion ist aber auch mit zus\u00e4tzlichen CO2-Emissionen verbunden, weshalb eine solche Massnahme nur zu einer Effizienzsteigerung im Vergleich zu ausl\u00e4ndischen Kohlekraftwerken f\u00fchrt, nicht aber im Vergleich zu inl\u00e4ndischen Anlagen.</p><p>Die Gestehungskosten sind stark von der jeweiligen Anlagengr\u00f6sse abh\u00e4ngig und unterscheiden sich deutlich: W\u00e4hrend bei industriellen Prozessen und bei grossen Geb\u00e4uden die WKK-Anlagen je nach Rahmenbedingungen nahezu wirtschaftlich betrieben werden k\u00f6nnen, sind die Kosten bei den WKK-Anlagen mit W\u00e4rmenetzen sowie bei kleinen WKK-Anlagen sehr hoch. Doch haben aufgrund der tiefen Strompreise in Europa in den letzten Jahren Betreiber von WKK-Anlagen in der Industrie kaum noch Strom in das Netz eingespeist.</p><p>Ziel der Energiestrategie 2050 ist ein optimales Zusammenspiel aller Stromproduktionsanlagen: Dezentrale WKK-Anlagen sind dazu pr\u00e4destiniert, im Winterhalbjahr gleichzeitig Strom und W\u00e4rme zu liefern, und k\u00f6nnen die reduzierte Stromproduktion aus Sonne und Wasserkraft kompensieren. WKK-Anlagen k\u00f6nnen ausserdem bedarfsgerecht produzieren, weil sie rasch ein- und ausgeschaltet werden k\u00f6nnen. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag an die Stabilit\u00e4t des lokalen Verteilnetzes und an die Versorgungssicherheit. Sie erg\u00e4nzen die Stromproduktion aus Sonne und Wind optimal, ohne diese zu konkurrenzieren. Allerdings ist der Ersatz fossiler Heizkessel durch fossile WKK-Anlagen mit zus\u00e4tzlichen CO2-Emissionen verbunden, die im Hinblick auf die Zielerreichung gem\u00e4ss CO2-Gesetz kompensiert werden m\u00fcssen.</p><p>Der Bundesrat hat in der Vernehmlassungsvorlage zur Energiestrategie 2050 Vorschl\u00e4ge zur Optimierung der Rahmenbedingungen f\u00fcr WKK-Anlagen unterbreitet. Zurzeit erfolgen die Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen sowie die \u00dcberarbeitung der Vorlage. Die Botschaft zur Energiestrategie 2050 wird voraussichtlich im September ans Parlament \u00fcberwiesen. Der Bundesrat wird in seiner Botschaft darlegen, inwiefern er eine Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr die exergetische Effizienzsteigerung bei grossen Heizanlagen als sinnvoll erachtet.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1369785600000)\/","SubmittedBy":"Hausammann Markus","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1426118400000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690527702403)\/","SubmissionDate":"\/Date(1363737600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4907,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}