{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133162,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133162,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3162","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Kostenbremse beim Stromnetzausbau","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Damit der Bau von effizienten Stromnetzen gem\u00e4ss Artikel\u00a08 Absatz\u00a02 StromVG sichergestellt werden kann, dr\u00e4ngen sich nachfolgende Fragen auf:</p><p>1. Wo sind die Mehrjahrespl\u00e4ne im Sinne von Artikel\u00a08 Absatz\u00a02 StromVG einsehbar?</p><p>2. Werden diese Mehrjahrespl\u00e4ne nach standardisierten Verfahren oder spezifisch erstellt?</p><p>3. Welche Stelle ist f\u00fcr die Genehmigung dieser Pl\u00e4ne zust\u00e4ndig?</p><p>4. Wie wird sichergestellt, dass lokales Lastmanagement stattfindet, welche Anreize gibt es daf\u00fcr?</p>","ReasonText":"<p>Seit dem Entscheid des Bundesrates zur Neuberechnung des Kapitalzinssatzes im Netzbereich vom Januar 2013 proklamieren bestimmte Kreise, dass der Bundesrat damit ein wichtiges Zeichen in Richtung markt- und verursachergerechte Finanzierung des Stromnetzes gesetzt habe. In diesem Zusammenhang wird ins Feld gef\u00fchrt, dass die zunehmend unregelm\u00e4ssig anfallende Produktion aus erneuerbaren Energien nur mit einem gut ausgebauten Stromnetz zu transportieren sei. Die daraus resultierenden Kosten f\u00fcr Substanzerhalt, Ausbau und Verst\u00e4rkung der Netze bis ins Jahr 2050 werden in einer Studie des VSE/SEV mit 60 bis 70 Milliarden Franken beziffert.</p><p>Mit Artikel\u00a08 Absatz\u00a02 StromVG werden die Netzbetreiber verpflichtet, Mehrjahrespl\u00e4ne zur Gew\u00e4hrleistung eines sicheren, leistungsf\u00e4higen und effizienten Netzes zu erstellen. Es ist unbestritten, dass die erneuerbaren Energien unregelm\u00e4ssig produzieren. Allerdings bedeutet dies nicht, dass deshalb die Schweiz gleich mit Stromnetzen zugepflastert werden muss. Vielmehr k\u00f6nnen die genannten Spitzen der erneuerbaren Energien zu einem grossen Teil bereits durch sinnvolles lokales Strommanagement gebrochen und kann somit ein effizientes Netz erstellt und betrieben werden. So liegt beispielsweise der Spitzenverbrauch von K\u00fchl- und Klimaanlagen in den Sommermonaten zur Tageszeit. Die Spitzenproduktion von Fotovoltaikanlagen liegt ebenfalls in den Sommermonaten zur Tageszeit. Auch bei der Bewirtschaftung von Mehrfamilienh\u00e4usern steckt ein grosses Potenzial im Bereich Strommanagement. Somit decken sich in verschiedenen Bereichen die Spitzen von Verbrauch und Produktion. Demnach ist es anzustreben, dass Produktion und Verbrauch m\u00f6glichst am gleichen Standort gebaut werden, damit der Weg zwischen Produktions- und Verbrauchsstandort und somit auch der Ausbau von Stromnetzen reduziert werden k\u00f6nnen. Ebenfalls d\u00fcrfte unbestritten sein, dass dieses Ziel sinnvollerweise mittels lokalen Strommanagements erreicht werden kann.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mithilfe der Strategie Stromnetze sollen Rahmenbedingungen f\u00fcr einen bedarfs- und zeitgerechten Netzausbau geschaffen werden. Hierbei ist eine Weiterentwicklung des bisherigen Prozesses zur Erstellung und Beurteilung der Mehrjahrespl\u00e4ne ein integraler Bestandteil. Der Bundesrat hat den Entwurf f\u00fcr das Detailkonzept zur Strategie Stromnetze Ende Oktober 2012 zur Kenntnis genommen. Das Detailkonzept soll im Verlauf des zweiten Quartals 2013 durch den Bundesrat verabschiedet werden.</p><p>Das BFE hat zudem die Auswirkungen der vermehrten Einspeisung aus dezentralen, dargebotsabh\u00e4ngigen und fluktuierenden Einspeisungen in den unteren Netzebenen auf die \u00dcbertragungs- und Verteilnetze untersucht. Dabei wurde der Investitionsbedarf f\u00fcr die \u00dcbertragungs- und Verteilnetze unter verschiedenen Annahmen und dem Einsatz von Smart-Grid-Technologien ermittelt. Die Smart-Grid-Technologien sollen neue Funktionalit\u00e4ten der Netze erm\u00f6glichen, welche es auch erlauben werden, Netzausbaukosten zu sparen. Zu diesen Technologien geh\u00f6ren Laststeuerung, aber auch Hausautomation oder Energiespeicher. Die Integration und Operationalisierung dieser Technologien in die Netze wird im Rahmen der Erarbeitung der Smart-Grid-Roadmap Schweiz n\u00e4her beleuchtet. In diesem Zusammenhang werden derzeit die Studien \"Schl\u00fcsseltechnologien f\u00fcr ein Schweizer Smart Grid\" und \"Energiespeicher in der Schweiz: Bedarf, Wirtschaftlichkeit und Rahmenbedingungen im Kontext der Energiestrategie 2050\" erarbeitet.</p><p>Zu den konkret gestellten Fragen kann Folgendes ausgef\u00fchrt werden:</p><p>1. Die Mehrjahrespl\u00e4ne sind heute nicht \u00f6ffentlich einsehbar. Sie m\u00fcssen nach Artikel\u00a08 Absatz\u00a02 des Stromversorgungsgesetzes (StromVG; SR 734.7) durch die Netzbetreiber erstellt werden. Die Eidgen\u00f6ssische Elektrizit\u00e4tskommission (Elcom) \u00fcberwacht nach Artikel\u00a022 Absatz\u00a01 StromVG die Einhaltung des StromVG und kann gem\u00e4ss Artikel\u00a025 Absatz\u00a01 die Mehrjahrespl\u00e4ne einfordern. Sie kann aber auf ein Einfordern verzichten. Laut dem T\u00e4tigkeitsbericht des Gesch\u00e4ftsjahres 2011 beschr\u00e4nkte sich die Elcom auf die Mehrjahrespl\u00e4ne der \u00dcbertragungsnetze. Im Rahmen ihrer \u00dcberwachungsaufgaben pr\u00fcft die Elcom, ob genug Investitionen get\u00e4tigt werden, um das Stromnetz in gutem Zustand zu halten. Die Elcom begleitet die Swissgrid bei der Ausarbeitung der Mehrjahrespl\u00e4ne und beurteilt diese unter dem Aspekt der Anrechenbarkeit f\u00fcr die Tarifkalkulation sowie der regionalen Ausgewogenheit der Investitionen. Die Elcom nahm zu Ausbaupl\u00e4nen von Verteilnetzbetreibern dann Stellung, wenn diese bei Unsicherheiten zur Anrechenbarkeit von Kosten unterschiedlicher Ausbauvarianten eine Stellungnahme durch die Elcom ben\u00f6tigten.</p><p>Im Rahmen der Strategie Stromnetze soll der Prozess zur Erstellung, Pr\u00fcfung und Genehmigung der Mehrjahrespl\u00e4ne definiert werden.</p><p>2. In der Vergangenheit waren die \u00dcberlandwerke f\u00fcr die Erstellung der Mehrjahrespl\u00e4ne auf der H\u00f6chstspannungsnetzebene verantwortlich. Die Erstellung erfolgte weitgehend nach den Pr\u00e4missen des jeweiligen \u00dcberlandwerks, also nicht standardisiert. Durch die \u00dcbernahme des gesamten \u00dcbertragungsnetzes am 1. Januar 2013 durch die nationale Netzgesellschaft Swissgrid liegt die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Erstellung der Mehrjahrespl\u00e4ne auf der H\u00f6chstspannungsnetzebene nun aufseiten der Swissgrid. Dadurch ist zuk\u00fcnftig von einer einheitlichen Vorgehensweise zur Erstellung der Mehrjahrespl\u00e4ne auf der Ebene der H\u00f6chstspannungsnetze auszugehen. Auch hier soll die Strategie Stromnetze mit Leitlinien f\u00fcr den Netzumbau und Netzausbau neue Ans\u00e4tze festlegen.</p><p>3. Bisher besteht aufseiten der Netzbetreiber einzig die Pflicht, Mehrjahrespl\u00e4ne zu erstellen. In Zukunft soll der Elcom als unabh\u00e4ngiger Regulierungsbeh\u00f6rde beim Prozess zur Erarbeitung, Einreichung und Genehmigung der Mehrjahrespl\u00e4ne eine zentrale Rolle im Netzplanungsprozess zukommen.</p><p>4. Lokales Lastmanagement wird heute in einer rudiment\u00e4ren Form durch Rundsteueranlagen umgesetzt. Eine Weiterentwicklung dieser Laststeuerung, gerade im Bereich von Smart Grids und Smart-Home-Systemen, wird jedoch antizipiert und durch eine vermehrte Penetration von Informations- und Kommunikationstechnologie in die elektrischen Netze erm\u00f6glicht werden. Das weiterentwickelte Lastmanagement oder die Hausautomatisierung z\u00e4hlen zu den Schl\u00fcsseltechnologien, die derzeit im Rahmen der Arbeiten des BFE zur Smart-Grid-Roadmap in einer Studie vertieft betrachtet werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1369180800000)\/","SubmittedBy":"B\u00f6hni Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1426809600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690550490270)\/","SubmissionDate":"\/Date(1363737600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4907,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}