{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133197,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133197,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3197","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Erweiterte Schutzgebietsplanung aufgrund der Gleichstellung des Kitesurfens","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Welches sind die Auswirkungen der Gleichstellung des Kitesurfens mit anderen Wassersportarten auf den Schutz der Natur und Biodiversit\u00e4t?</p><p>2. Welche Massnahmen sieht der Bundesrat vor, um negative Auswirkungen der Gleichstellung auf die Natur zu verhindern?</p><p>3. Welche Anpassungen zum Schutz der Natur und insbesondere bei den Schutzgebieten f\u00fcr Wasser- und Zugv\u00f6gel gem\u00e4ss WZVV sind n\u00f6tig?</p>","ReasonText":"<p>Mit der Annahme verschiedener Motionen hat das Parlament beschlossen, dass das Kitesurfen mit anderen Wassersportarten gleichgestellt werden soll. Die KVF-S hat dazu festgehalten: \"Auch nach einer Aufhebung des generellen Verbots w\u00e4re es m\u00f6glich, Gew\u00e4sserzonen auszuscheiden, in denen etwa aus Gr\u00fcnden der Sicherheit oder des Umweltschutzes die Aus\u00fcbung dieser Sportart untersagt ist.\" Zu den Gr\u00fcnden des Umweltschutzes geh\u00f6ren insbesondere jene des Naturschutzes. Die Seeschutzzonen, insbesondere jene gem\u00e4ss WVZZ (Wasser- und Zugvogelreservats-Verordnung), sind heute bereits sehr knapp bemessen. Zudem fehlen ihnen die n\u00f6tigen Pufferzonen. Es ist deshalb wichtig, dass der Bundesrat parallel zur gesetzlichen Gleichstellung des Kitesurfens auch die Auswirkungen dieses Schrittes auf die Dimensionierung und Schutzbestimmungen der Seeschutzzonen abkl\u00e4rt und n\u00f6tige Anpassungen beziehungsweise Erweiterungen vorbereitet.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Das Kitesurfen hat ein grosses St\u00f6rpotenzial f\u00fcr Wasserv\u00f6gel, da diese Sportger\u00e4te sehr schnell und wendig sind und ein hoch fliegendes Segel ben\u00fctzen. Die Wasserv\u00f6gel k\u00f6nnen sich nicht an diese Drachensegel gew\u00f6hnen, da sie st\u00e4ndig die Richtung wechseln und mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind. Besonders auf Ruhe angewiesen und durch St\u00f6rungen gef\u00e4hrdet sind u. a. die auf dem offenen Wasser unserer Seen \u00fcberwinternden Wasserv\u00f6gel und die auf dem Wasser rastenden Zugv\u00f6gel im Zeitraum zwischen September bis April. Das Fahren von Kitesurfern nahe den Schilfg\u00fcrteln stellt zudem eine beachtliche St\u00f6rungsquelle f\u00fcr die br\u00fctenden Wasserv\u00f6gel dar. </p><p>2. Der Bundesrat empfiehlt den Kantonen, f\u00fcr alle Seen, auf denen Kitesurfen erlaubt ist, eine Nutzungsplanung vorzunehmen. Auf Wasserfl\u00e4chen, wo keine St\u00f6rwirkung auf die Natur durch den Freizeitsport zu erwarten ist, k\u00f6nnen Surf-Zonen eingerichtet werden. Dabei m\u00fcssen der Zugang zum Gew\u00e4sser wie auch die Sicherheit ausreichend gew\u00e4hrleistet sein. In der N\u00e4he von Wasservogelreservaten, Naturschutzgebieten und sensiblen Uferbereichen dagegen sollen Seeschutzzonen eingerichtet werden, in denen das Kitesurfen verboten ist. Damit die Schutzzonen von der Vollzugsbeh\u00f6rde kontrolliert werden k\u00f6nnen, sollen sie - dort, wo dies aufgrund der Wassertiefe technisch m\u00f6glich ist - im Wasser gut sichtbar markiert werden.</p><p>3. Wegen der grossen St\u00f6rwirkung hat der Bundesrat in den Wasser- und Zugvogelreservaten des Bundes das Kitesurfen bereits generell verboten. Dort, wo eine St\u00f6rung f\u00fcr die Schutzzielerreichung vertretbar ist, wurden regionale Ausnahmebestimmungen geschaffen und wurde das Kitesurfen zu gewissen Zeiten erlaubt. Die zust\u00e4ndigen Vollzugsbeh\u00f6rden in den Kantonen sind angehalten, die Einhaltung der Bestimmungen zu kontrollieren. F\u00fcr den Fall zunehmender St\u00f6rung in und um die Wasservogelreservate w\u00fcrde der Bundesrat - zusammen mit den betroffenen Kantonen - eine entsprechende Ausweitung der Seeschutzzonen pr\u00fcfen und diese bei der n\u00e4chsten Revision der WZVV (Verordnung vom 21. Januar 1991 \u00fcber die Wasser- und Zugvogelreservate von internationaler und nationaler Bedeutung; SR 922.32)<b></b>zur Aufnahme ins Bundesinventar vorschlagen. </p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1368576000000)\/","SubmittedBy":"Ingold Maja","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1371772800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690536260790)\/","SubmissionDate":"\/Date(1363824000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4907,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Umwelt"}}