{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133266,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133266,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3266","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die Uno-Dekade der Biodiversit\u00e4t in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Welche Aktivit\u00e4ten laufen in der Schweiz zur Uno-Dekade der Biodiversit\u00e4t 2011-2020?</p><p>2. Was unternehmen die angesprochenen Bundes\u00e4mter, insbesondere Bafu, BLW, BFE, BBT, BAG, Deza und Seco, konkret f\u00fcr die Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die biologische Vielfalt?</p><p>3. Welche zus\u00e4tzlichen Mittel stehen bei den Bundes\u00e4mtern zur Verf\u00fcgung?</p>","ReasonText":"<p>Im Jahr der Biodiversit\u00e4t 2010 hat sich die Schweiz f\u00fcr eine Verst\u00e4rkung des Wissens \u00fcber die Bedeutung der biologischen Vielfalt und der M\u00f6glichkeiten ihrer F\u00f6rderung engagiert und, wie die Evaluation des Forschungsinstituts GfS Bern zeigt, einiges erreicht. Im Dezember 2010 haben die Vereinten Nationen das gegenw\u00e4rtige Jahrzehnt zur Uno-Dekade der Biodiversit\u00e4t 2011-2020 ausgerufen. Davon ist in der Schweiz bisher wenig zu sp\u00fcren. Dabei herrscht in unserem Land durchaus ein Nachholbedarf im Verst\u00e4ndnis der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Bedeutung der biologischen Vielfalt und f\u00fcr die n\u00f6tigen Massnahmen in allen Lebens- und Politikbereichen. Dies zeigt auch die erw\u00e4hnte Evaluation klar. Die Arbeit aus dem Jahr 2010 wieder aufzunehmen und zu verst\u00e4rken ist auch deshalb von grosser Bedeutung, weil die Abnahme der biologischen Vielfalt in der Schweiz weiterhin gross ist. Mit der Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz (SBS) will der Bundesrat erreichen, dass das \"Wissen \u00fcber Biodiversit\u00e4t in der Gesellschaft bis 2020 ausreichend vorhanden ist und die Basis daf\u00fcr schafft, dass Biodiversit\u00e4t von allen als eine zentrale Lebensgrundlage verstanden und bei relevanten Entscheidungen ber\u00fccksichtigt werden kann\". Die Dekade der Biodiversit\u00e4t soll genutzt werden, dieses Ziel zu erreichen. Zugleich kann damit die Erarbeitung und Umsetzung des Aktionsplanes der SBS unterst\u00fctzt werden. Es w\u00e4re nicht zielf\u00fchrend, mit Aktivit\u00e4ten bis zur Fertigstellung des Aktionsplanes 2014 zu warten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Mit der Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz liegt seit Ende 2011 eine umfassende und anspruchsvolle Strategie zur Umsetzung des UN-\u00dcbereinkommens \u00fcber die biologische Vielfalt vor. Die Strategie gibt die Ziele bis zum Jahr 2020 vor und stellt ein gesamtgesellschaftliches Programm dar.</p><p>F\u00fcr die Umsetzung und Konkretisierung dieser Strategie wird derzeit ein Aktionsplan in einem partizipativen Prozess erarbeitet und anschliessend dem Bundesrat zum Entscheid vorgelegt. Bafu, Seco, BFE, SBFI (ehemals BBT), BLW, Deza, BVET und BAG sind an der Erarbeitung des Aktionsplans beteiligt.</p><p>Die konkreten Massnahmen zur Erreichung von Ziel 7, \"Wissen \u00fcber Biodiversit\u00e4t ist in der Gesellschaft bis 2020 ausreichend vorhanden\", m\u00fcssen im Rahmen des Aktionsplans erst erarbeitet werden. Sowohl im Handlungsfeld \"Information und Sensibilisierung\" wie auch im Handlungsfeld \"Bildung und Beratung\" sind zahlreiche Akteure an der Konzipierung der konkreten Massnahmen beteiligt, und es werden Beitr\u00e4ge zur Sensibilisierung namentlich der Akteure im Bildungswesen entworfen.</p><p>Dar\u00fcber hinaus ist es im Sinne der Uno-Dekade eine permanente und wichtige Aufgabe des Bundes und der Akteure der Zivilgesellschaft, in der Bev\u00f6lkerung das Verst\u00e4ndnis und Bewusstsein f\u00fcr den Wert der biologischen Vielfalt zu f\u00f6rdern. Die im Uno-Jahr der Biodiversit\u00e4t 2010 gemeinsam aktiven Partner f\u00fchren ihre Aktivit\u00e4ten derzeit unabh\u00e4ngig voneinander weiter.</p><p>2. Die Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Relevanz der biologischen Vielfalt ist f\u00fcr das Bafu ein dauerndes Anliegen. Die diesbez\u00fcglichen Aktivit\u00e4ten umfassen Umfragen, die Unterst\u00fctzung von externen Aktivit\u00e4ten sowie eigene Kommunikations- und Bildungsmassnahmen. So erscheint Ende Mai ein Schwerpunktdossier zum Thema Biodiversit\u00e4t im Magazin \"Umwelt\", und es wird eine Umfrage durchgef\u00fchrt, welche den Kenntnisstand in der Bev\u00f6lkerung erhebt und mit fr\u00fcheren Umfragen vergleicht. Im Bereich der Umweltbildung unterst\u00fctzt das Bafu konkrete Initiativen im Bildungsbereich und leistet einen Beitrag zur systemischen Verankerung des Themas Biodiversit\u00e4t in der formalen und nonformalen Bildung. Schliesslich wird die Verankerung der Biodiversit\u00e4t in verschiedenen Sektorialpolitiken sichergestellt (Waldpolitik 2020, Agrarpolitik 2014-2017, marginal auch in der gr\u00fcnen Wirtschaft).</p><p>Das Seco f\u00f6rdert im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit den Handel mit Biodiversit\u00e4tsprodukten und -dienstleistungen (Biotrade), wodurch ein wichtiger Beitrag zur Sensibilisierung der Konsumentinnen und Konsumenten f\u00fcr die biologische Vielfalt geleistet wird.</p><p>Auch das BFE ber\u00fccksichtigt bei seinen T\u00e4tigkeiten die Auswirkungen auf die Biodiversit\u00e4t. So kann beispielsweise durch die Steigerung der Energieeffizienz der Bedarf an zus\u00e4tzlichen Energieerzeugungsanlagen reduziert und k\u00f6nnen damit auch deren negative Auswirkungen auf die Biodiversit\u00e4t verkleinert werden.</p><p>Das SBFI ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Subventionskontrolle der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz betreibt als Teil der Plattform \"Science and Policy\" das Forum Biodiversit\u00e4t Schweiz, welches mithilft, die Biodiversit\u00e4t in allen Politik- und Gesellschaftsbereichen zu verankern.</p><p>Das BLW sorgt mit seinen Aktivit\u00e4ten daf\u00fcr, dass die Landwirtschaft durch eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t leistet. Im Direktzahlungssystem sind verschiedene Instrumente auf die F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t ausgerichtet.</p><p>F\u00fcr die Deza ist die Erhaltung und F\u00f6rderung der Agro-Biodiversit\u00e4t in Entwicklungsl\u00e4ndern ein zentrales Anliegen. Damit verfolgt die Schweiz das Ziel, auf internationaler Ebene die Glaubw\u00fcrdigkeit zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t in der Landwirtschaft f\u00fcr eine nachhaltige Produktionsstruktur zu erhalten.</p><p>Das BVET ist f\u00fcr den Vollzug des \u00dcbereinkommens \u00fcber den internationalen Handel mit gef\u00e4hrdeten Arten und frei lebender Tiere und Pflanzen (Cites-\u00dcbereinkommen; SR 453) zust\u00e4ndig. Durch die Kontrolle dieses Handels tr\u00e4gt das BVET gemeinsam mit der EZV zu einer nachhaltigen Nutzung und damit direkt zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t bei. Im Rahmen des Cites-\u00dcbereinkommens macht das BVET die Bev\u00f6lkerung auf verschiedene Art und Weise (Internet-Auftritt, Teilnahme an Messen, Verbreitung von Informationsbrosch\u00fcren) auf das Anliegen der Erhaltung der Biodiversit\u00e4t aufmerksam.</p><p>Das BAG hat aufgrund der fehlenden Zust\u00e4ndigkeit keine spezifischen Aktivit\u00e4ten im Bereich Biodiversit\u00e4t.</p><p>3. Die Sensibilisierungsaktivit\u00e4ten der im Bereich Biodiversit\u00e4t aktiven Bundesverwaltungseinheiten werden im Rahmen der bestehenden Budgets finanziert. Ein zus\u00e4tzlicher Mittelbedarf wird von einem allf\u00e4lligen Handlungsbedarf und allf\u00e4lligen weiteren Massnahmen abh\u00e4ngen, \u00fcber welche der Bundesrat erst mit der Verabschiedung des Aktionsplans entscheiden wird.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1369785600000)\/","SubmittedBy":"Fluri Kurt","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1371772800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690487268430)\/","SubmissionDate":"\/Date(1363910400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4907,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}