{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133298,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133298,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3298","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Qualitative Ausrichtung der k\u00fcnftigen Ausbildung in den nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Wie beurteilt der Bundesrat die Tatsache, dass die Kompetenzentwicklung f\u00fcr nichtuniversit\u00e4re Gesundheitsberufe als Schwerpunkt im Masterplan Bildung Pflegeberufe fehlt?</p><p>2. Ist er bereit, diesen Bereich als weiteren Schwerpunkt in den Masterplan Bildung Pflegeberufe aufzunehmen?</p><p>3. Hat er Kenntnis vom Forschungsprojekt zur Entwicklung der Anforderungen an die Gesundheitsberufe im Kanton Bern?</p><p>4. W\u00e4re es nicht sinnvoll, dieses Projekt auf die nationale Ebene auszudehnen?</p><p>5. Wie ist der Stand bei der Erarbeitung des Gesundheitsberufegesetzes?</p>","ReasonText":"<p>Dass sich bei den nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufen ein Fachkr\u00e4ftemangel abzeichnet, ist bekannt. Dazu liegen etliche Berichte vor (\"Gesundheitspersonal in der Schweiz - Bestandesaufnahme und Perspektiven bis 2020\" des Obsan 2009, \"Nationaler Versorgungsbericht f\u00fcr die Gesundheitsberufe\" von GDK / OdA Sant\u00e9 2009, \"Bildung Pflegeberufe\" des EVD 2010 u. a. m.). Mit dem Masterplan Bildung Pflegeberufe haben Bund, Kantone und OdA Sant\u00e9 im Jahr 2010 eine Plattform geschaffen, die entsprechende Verbesserungsmassnahmen erarbeitet, steuert und koordiniert. Das Gesundheitsberufegesetz ist zurzeit in Erarbeitung.</p><p>Was der Masterplan nicht ber\u00fccksichtigt, ist die Entwicklung der Bed\u00fcrfnisse in der Gesundheitsversorgung. Neben der Festigung des Ausbildungsniveaus geh\u00f6rt zur qualitativen Absicherung der Gesundheitsberufe auch zu erkennen, welche Fachkompetenzen in Zukunft gefordert sein werden. Mehr pflegebed\u00fcrftige hochbetagte Patientinnen und Patienten, die fortschreitende Technisierung der Medizin, der Zwang zu h\u00f6chster Effizienz, eine Aufgabenverlagerung von den universit\u00e4ren zu den nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufen, die engere Zusammenarbeit der Versorgungskette, Personalmangel - all dies wird die Anforderungen an die Fachkompetenzen in den nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufen massiv ver\u00e4ndern. Entsprechend m\u00fcssen die Aus- und Weiterbildungen angepasst und im Gesundheitsberufegesetz ber\u00fccksichtigt werden. Da die Anpassung der Aus- und Weiterbildung mehrere Jahre dauern kann, sind diese Arbeiten sofort an die Hand zu nehmen. Nur so wird in 15 oder 20 Jahren das Personal mit den nachgefragten Fachkompetenzen zur Verf\u00fcgung stehen und kann die Gesundheitsversorgung sichergestellt werden. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit dem Masterplan Bildung Pflegeberufe wurde eine Koordinationsplattform geschaffen, in der die beteiligten Partner (Bund, Kantone, Organisationen der Arbeitswelt und Bildungsanbieter) Massnahmen zur Erh\u00f6hung der Anzahl inl\u00e4ndischer Ausbildungsabschl\u00fcsse vorantreiben. Dazu wurden folgende Schwerpunkte festgelegt: Schaffung einer bedarfsgerechten Zahl an Ausbildungs- und Praktikumspl\u00e4tzen, Umsetzung der Bildungssystematik und Massnahmen in Bezug auf ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte. Der Masterplan Bildung Pflegeberufe wird 2015 abgeschlossen.</p><p>Vor diesem Hintergrund k\u00f6nnen die Fragen wie folgt beantwortet werden:</p><p>1. Die Kompetenzentwicklung in den Pflegeberufen ist im Schwerpunkt \"Umsetzung der Bildungssystematik\" enthalten. In den vom Bund geregelten Berufen sind die Kompetenzprofile in den Bildungspl\u00e4nen (Sekundarstufe II) und Rahmenlehrpl\u00e4nen (h\u00f6here Fachschulen) verankert. Die periodische \u00dcberpr\u00fcfung und Aktualisierung der Kompetenzen ist gesetzlich vorgegeben. OdA Sant\u00e9 setzt zu diesem Zweck Kommissionen f\u00fcr Berufsentwicklung und Qualit\u00e4t bzw. Entwicklungskommissionen ein. Die Fachhochschulen haben allgemeine und berufsspezifische Abschlusskompetenzen f\u00fcr die reglementierten Gesundheitsberufe erarbeitet. Diese bilden die Grundlage f\u00fcr die Studienangebote auf Bachelor- und Master-Stufe. Weiter ist geplant, mit einer periodischen Programmakkreditierung die im Gesundheitsberufegesetz geregelten Studieng\u00e4nge auf Fachhochschulstufe zu \u00fcberpr\u00fcfen.</p><p>2. Die bestehenden Strukturen stellen sicher, dass die Ausbildungen im Bereich der nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufe kompetenzorientiert gestaltet und kontinuierlich angepasst werden. Mit Blick auf Zielsetzung und Laufzeit des Masterplans Bildung Pflegeberufe dr\u00e4ngt sich ein separates Teilprojekt zur Kompetenzentwicklung nicht auf.</p><p>3. Das Projekt \"Panorama Gesundheitsberufe\" erarbeitet zuhanden des Kantons Bern Grundlagen zu zuk\u00fcnftig ben\u00f6tigten Ausbildungen mit dem Zeithorizont 2030. Die Ergebnisse, die das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) mit Interesse erwarten, werden im Herbst 2013 vorliegen.</p><p>4. Die Kompetenzentwicklung in den Ausbildungen z\u00e4hlt zu den zentralen Aufgaben von OdA Sant\u00e9. Sie ist \u00fcber das Projekt \"Panorama Gesundheitsberufe\" informiert. Die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) hat sich mit dem Projekt ebenfalls befasst. SBFI und BAG werden auf der Basis der von OdA Sant\u00e9 und der GDK ausgewerteten Ergebnisse pr\u00fcfen, ob auf der Ebene des Bundes zus\u00e4tzliche Schritte zur langfristigen Ausgestaltung der Bildungslandschaft im Bereich der Gesundheitsberufe unternommen werden m\u00fcssen.</p><p>5. Ziel des Bundesrates ist es, bis Ende 2013 die Vernehmlassung zum Gesundheitsberufegesetz zu er\u00f6ffnen. Die Vorlage wird von BAG und SBFI in enger Zusammenarbeit mit der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und der Gesundheitsdirektorenkonferenz sowie einer breitabgest\u00fctzten Begleitgruppe aus Organisationen der Arbeitswelt, den Kantonen und den Bildungsanbietern erarbeitet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1371168000000)\/","SubmittedBy":"Schmid-Federer Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1380240000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690548677383)\/","SubmissionDate":"\/Date(1366070400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4908,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}