{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133375,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133375,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3375","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Transithandel mit Rohstoffen in der Zahlungsbilanz weiterhin ausweisen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, damit in der Schweizer Zahlungsbilanz der Transithandel mit Rohstoffen weiterhin separat ausgewiesen wird.</p>","ReasonText":"<p>Die volkswirtschaftliche Datenlage zum Rohstoffhandel ist d\u00fcrftig. Jetzt besteht sogar das Risiko, dass selbst die heute wichtigste verf\u00fcgbare Statistik verschwindet. Bis heute erstellt die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Zahlungsbilanz gem\u00e4ss Manual 5 des IWF. Der Transithandel wird als Dienstleistungsexport erfasst. Ab 2014 will die SNB zum Manual 6 \u00fcbergehen. Dann werden die nicht physisch eingef\u00fchrten Rohstoffe nur mehr beim Warenverkehr aufgef\u00fchrt werden. Damit besteht die Gefahr, dass die Rohstoffe mit dem restlichen Warenverkehr vermischt werden. Das bedeutet einen grossen Verlust an volkswirtschaftlich relevanten Informationen. Der Bundesrat soll daf\u00fcr besorgt sein, dass der Transithandel weiterhin als eigene Kategorie in der Zahlungsbilanz einzeln ausgewiesen wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die wichtigste methodische Grundlage f\u00fcr die Erstellung der Zahlungsbilanz bildet das Handbuch zur Zahlungsbilanz (Balance of Payments Manual) des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF), an welchem sich auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) orientiert. Zur Abbildung des Transithandels in der Zahlungsbilanz erhebt die SNB bei Transith\u00e4ndlern mit Sitz in der Schweiz zwei Gr\u00f6ssen: den Verkaufserl\u00f6s im Ausland (Bruttoertrag aus Warenverk\u00e4ufen im Ausland) sowie die Aufwendungen im Ausland f\u00fcr den Wareneinkauf und sonstiges, wie beispielsweise die Warenpr\u00fcfung, Absicherungskosten, Versicherungen, L\u00f6hne oder den Transport. Die Differenz zwischen diesen beiden Gr\u00f6ssen entspricht den Nettoeinnahmen respektive den Einnahmen aus dem Transithandel. Diese wurden bis anhin als Dienstleistungsexporte in der Zahlungsbilanz verbucht.</p><p>Die sechste und damit neueste Auflage des Zahlungsbilanzhandbuchs des IWF wurde Anfang 2009 publiziert und soll ab 2014 verwendet werden. Eine der \u00c4nderungen betrifft die Einnahmen aus dem Transithandel, welche neu unter der Rubrik Waren ausgewiesen werden sollen, jedoch weiterhin als separate Kategorie. Mit dieser Umstellung entsteht im Vergleich zur heutigen Praxis kein Informationsverlust. Die SNB wird 2014 zum neuen Zahlungsbilanzhandbuch des IWF \u00fcbergehen und diese \u00c4nderung entsprechend umsetzen.</p><p>Die Einnahmen aus dem Transithandel werden gem\u00e4ss Zahlungsbilanzhandbuch des IWF bisher und auch k\u00fcnftig aggregiert und nicht nach Produktkategorie (z. B. Rohstoffe) aufgeschl\u00fcsselt ausgewiesen. Allerdings macht die SNB seit 2006 in ihrem Jahresbericht zur Zahlungsbilanz im deskriptiven Teil zus\u00e4tzlich gewisse Angaben zum Anteil des Handels mit Rohstoffen. Ausserdem publizierte die SNB 2011 in einem Sonderthema im Jahresbericht erstmals die Anteile aller Warengruppen (Land- und forstwirtschaftliche Produkte; Energietr\u00e4ger; Steine und Erden, Metalle; Leder, Kautschuk, Kunststoffe, Chemikalien; Diverse \u00fcbrige). Demnach verkauften Transith\u00e4ndler mit Sitz in der Schweiz im Ausland vorwiegend Rohstoffe (94%), insbesondere Energierohstoffe (59 Prozent). Mineralische Rohstoffe machten 20 Prozent und Agrarrohstoffe 15 Prozent der Verkaufserl\u00f6se aus.</p><p>Der Bundesrat erachtet diese Informationen als wichtig. Die SNB beabsichtigt, auch nach dem \u00dcbergang zum neuen Handbuch in ihrem Jahresbericht zur Zahlungsbilanz weiterhin - nebst den aggregierten Einnahmen aus dem Transithandel - Angaben zu den Anteilen einzelner Warengruppen am Verkaufserl\u00f6s zu ver\u00f6ffentlichen. Somit wird kein Informationsverlust resultieren, und die Forderungen des Postulates k\u00f6nnen als erf\u00fcllt betrachtet werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1377043200000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1380067200000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15","Category":"IV","Modified":"\/Date(1690556911570)\/","SubmissionDate":"\/Date(1368489600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4909,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft"}}