{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133378,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133378,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3378","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Ist der \u00f6ffentliche Verkehr im Laufental auf dem Abstellgleis?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Unter Federf\u00fchrung des Bundesamtes f\u00fcr Verkehr (BAV) und der SBB wurde gemeinsam mit den Kantonen Waadt und Genf und unter Einbezug weiterer Westschweizer Kantone im Rahmen der ZEB-Massnahmen der Umbau des Bahnhofs Lausanne und dessen fahrplanerische Auswirkungen (Projekt L\u00e9man 2030) konzipiert. Mit den Arbeiten soll 2016 begonnen werden.</p><p>Die von BAV und SBB vorgeschlagene \"beste Variante\" sieht ab Baubeginn eine Verk\u00fcrzung (\"Eink\u00fcrzung\") des ICN Basel-Biel-Genf auf Lausanne vor und gleichzeitig eine Verschiebung der Fahrzeit (\"Drehung des Takts\") um eine halbe Stunde.</p><p>Diese \"beste Variante\" aus Sicht von Lausanne und Genf hat weitreichende Nachteile f\u00fcr die Verbindung von Basel nach Biel und insbesondere f\u00fcr das Laufental - eine der wirtschaftlich starken Regionen der Schweiz mit hohen Pendleraufkommen. </p><p>Die Auswirkung der Anpassung ist, dass die Verbindungen von Laufen nach Basel und der Anschluss an das nationale Netz faktisch um \u00fcber 20 Minuten zur\u00fcckgesetzt werden. Die heute bestehende Schnellzugs-Verbindung ab Laufen trifft n\u00e4mlich neu nur zur halben statt zur ganzen Stunde in Basel ein, somit gehen praktisch alle wichtigen Anschl\u00fcsse in die Zentren der Schweiz \"verloren\". </p><p>Eine weitere negative Auswirkung der Anpassung des Fahrplans in der Westschweiz ist eine zus\u00e4tzliche Belastung der Regio-S-Bahn-Linie S3 und des Buszubringernetzes. Denn neu wird nur noch die S3 das Passagieraufkommen um die volle Stunde ab Basel nach Laufen zu bew\u00e4ltigen haben.</p><p>Aus diesem Grund bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie kann es sein, dass ein Bauvorhaben in Lausanne negative Auswirkungen f\u00fcr die Kunden 200 Kilometer davon entfernt im Abschnitt Basel-Biel entfaltet? Sollte nicht das BAV bei solchen Vorhaben f\u00fcr eine regional ausgewogene L\u00f6sung sorgen? Hat der Bundesrat dies bedacht?</p><p>2. Ist der Bund bereit, allf\u00e4llige Infrastrukturmassnahmen im Laufental zur Behebung der Nachteile aus L\u00e9man 2030 \u00fcber ZEB zu finanzieren oder eine Finanzierungsform zu suchen, die eine gleichzeitige Realisierung der Infrastrukturmassnahmen im Laufental mit dem Bauvorhaben in Lausanne erm\u00f6glicht?</p><p>3. Bietet der Bund eine finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die im Laufental betrieblich notwendigen Mehrleistungen im regionalen Personenverkehr bei den Bus-Zubringerlinien nach Laufen und eine Verst\u00e4rkung der S3 zwischen Basel und Laufen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit der zuk\u00fcnftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB) und dem nachfolgenden Ausbauschritt im Rahmen des strategischen Entwicklungsprogramms (Step) werden gr\u00f6ssere Infrastrukturausbauten unter Betrieb am bestehenden Netz realisiert. Dies unterscheidet die im Rahmen von ZEB und Step zu realisierenden Infrastrukturmassnahmen wesentlich von der im Rahmen von Bahn 2000 realisierten Neubaustrecke (NBS) oder den Neat-Basistunnels, welche weitgehend unabh\u00e4ngig vom bestehenden Streckennetz und damit auch ohne grosse Auswirkungen auf den laufenden Bahnbetrieb realisiert werden konnten. Auswirkungen auf den Betrieb sind k\u00fcnftig h\u00e4ufiger zu erwarten. Die Arbeiten im Raum Lausanne wirken sich auch aufgrund der Wichtigkeit des Knotens Lausanne auf gr\u00f6ssere Teile des Eisenbahnnetzes aus.</p><p>1. Im Rahmen der Planungsarbeiten im Raum Lausanne wurde gepr\u00fcft, welche Verkehrsmenge trotz der Einschr\u00e4nkungen durch die Bauarbeiten abgewickelt werden kann. Dabei hat sich gezeigt, dass Konsequenzen auf die Verkehrsfl\u00fcsse ab Lausanne in Richtung Genf und Jura-S\u00fcdfuss kaum zu vermeiden sind. Bei den untersuchten Angebots-Varianten wurde versucht, die Einschr\u00e4nkungen auf den am st\u00e4rksten frequentierten Linien m\u00f6glichst gering zu halten. Dies kann mit der Einf\u00fchrung des Halbstundentakts auf der Jura-S\u00fcdfuss-Linie am besten erreicht werden. Aus diesem Grund sind die Auswirkungen auch bis in den Raum Basel wahrnehmbar. Der Bundesrat ist sich dieser Problematik durchaus bewusst. Mit ZEB und dem nachfolgenden Ausbauschritt im Rahmen von Step werden gr\u00f6ssere Infrastrukturausbauten unter Betrieb am bestehenden Eisenbahnnetz realisiert. Auswirkungen auf den Betrieb sind daher kaum zu vermeiden. Wie weit entfernt zur Baustelle sich diese auswirken, h\u00e4ngt dabei von mehreren Faktoren ab. Tendenziell sind die Auswirkungen bei Ausbauten an wichtigen Knoten gr\u00f6sser als bei Streckenausbauten.</p><p>2. Der Fahrplan w\u00e4hrend der Bauphase im Raum Lausanne entspricht noch nicht dem angestrebten Endzustand im Horizont 2025. Im Endzustand k\u00f6nnen die w\u00e4hrend der Bauphase bestehenden Einschr\u00e4nkungen voraussichtlich behoben werden. Mit den durch die Kantone in der Nordwestschweiz verlangten Ausbauten im Laufental w\u00fcrde ein Teil eines Angebotes vorgezogen, welches erst in einem sp\u00e4teren Horizont von Step geplant ist. Die Finanzierung von zus\u00e4tzlichen Infrastrukturmassnahmen im Laufental ist \u00fcber die laufenden und durch das Parlament verabschiedeten Programme nicht m\u00f6glich.</p><p>3. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der Kantone aus der Nordwestschweiz, der SBB und des Bundesamtes f\u00fcr Verkehr werden derzeit L\u00f6sungen gesucht, die Angebote zu optimieren und die Einschr\u00e4nkungen m\u00f6glichst gering zu halten. Die Angebote und deren Auswirkungen werden analysiert. Erst danach sind auch allf\u00e4llige Auswirkungen auf den Betrieb im Detail bekannt. Das weitere Vorgehen wird dann festzulegen sein.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1377043200000)\/","SubmittedBy":"Schneeberger Daniela","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1380240000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690499340893)\/","SubmissionDate":"\/Date(1370217600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4909,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}