{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133452,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133452,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3452","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Breite Anerkennung von Berufs- und Fachmaturit\u00e4t im Ausland","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Seit fast zehn Jahren kennt die Schweiz Fachmittel- und Fachmaturit\u00e4tsschulen, die an die Stelle der fr\u00fcheren Diplommittelschulen getreten sind. Neu geregelt wurde auch die Berufsmaturit\u00e4t.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. H\u00e4lt er die seither erreichte Anerkennung dieser Abschl\u00fcsse im Ausland, insbesondere in den umliegenden Staaten, f\u00fcr ausreichend?</p><p>2. Welche M\u00f6glichkeiten hat er, um im Ausland auf eine breitere Anerkennung insbesondere von Berufs- und Fachmaturit\u00e4tsabschl\u00fcssen hinzuwirken? Wie nimmt er diese wahr?</p><p>3. Ben\u00f6tigt es nach seiner Meinung zus\u00e4tzliche Massnahmen f\u00fcr eine breitere oder auch nur raschere Anerkennung von solchen Abschl\u00fcssen f\u00fcr einen idealerweise barrierefreien Zugang zu ausl\u00e4ndischen Fachhochschulen?</p><p>4. Welche Bedeutung misst er der Erfahrung zu, die Absolventinnen und Absolventen solcher Abschl\u00fcsse an ausl\u00e4ndischen Fachhochschulen gewinnen k\u00f6nnen?</p>","ReasonText":"<p>Als Vertreterin des grenznahen Standes Basel-Stadt bin ich auf den Umstand hingewiesen worden, dass in den \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Datenbanken der f\u00fcr die Vergleichbarkeit ausl\u00e4ndischer Abschl\u00fcsse in Deutschland zust\u00e4ndigen Zentrale f\u00fcr ausl\u00e4ndisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz die heutigen schweizerischen Fachmittelabschl\u00fcsse fehlen. Als Folge werden beispielsweise Fachmaturandinnen und Fachmaturanden, die in Deutschland ein Studium an einer Fachhochschule aufnehmen wollen, mangels Anerkennung ihres Abschlusses abgewiesen. Nach entsprechender Anregung im Februar 2013 hat die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren mit dem Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation die Koordination in dieser Frage gesucht, w\u00e4hrend sich der deutsche Botschafter in der Schweiz bei der ZAB ebenfalls f\u00fcr eine Aufnahme der entsprechenden Abschl\u00fcsse in der Anerkennungsliste eingesetzt hat.</p><p>Die m\u00f6glichst barrierefreie Anerkennung der entsprechenden Schweizer Abschl\u00fcsse in Deutschland scheint, nach fast zehn Jahren, also auf gutem Weg zu sein, wirft aber die Frage auf, wie es um die Anerkennung in anderen L\u00e4ndern steht und wie der Zugang von Inhaberinnen und Inhabern schweizerischer Berufs- und Fachmaturit\u00e4tszeugnisse zu ausl\u00e4ndischen Hochschulen verbessert und verbreitert werden kann.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In seiner internationalen Strategie im Bereich Bildung, Forschung und Innovation vom 30. Juni 2010 hat sich der Bundesrat zum Ziel gesetzt, die internationale Mobilit\u00e4t sowie die Anerkennung der Abschl\u00fcsse zu f\u00f6rdern. In diesem Sinne teilt der Bundesrat das Anliegen der Interpellantin, die internationale Bildungsmobilit\u00e4t zu erleichtern.</p><p>Der Zugang zum Hochschulbereich wird in Europa grunds\u00e4tzlich \u00fcber das \u00dcbereinkommen \u00fcber die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europ\u00e4ischen Region (Lissabonner Konvention; SR 0.414.8) geregelt. Praktisch alle europ\u00e4ischen Staaten inklusive der Schweiz sind der Lissabonner Konvention beigetreten. Grundidee des \u00dcbereinkommens ist es, Personen mit einem Abschluss, der im Herkunftsland den Zugang zu definierten Hochschulen er\u00f6ffnet, auch den Zugang zu den entsprechenden Hochschulen jener Staaten zu erm\u00f6glichen, welche die Lissabonner Konvention ratifiziert haben. \u00dcber die konkrete Zulassung und die Anrechnung erbrachter Studien- und Pr\u00fcfungsleistungen entscheiden jeweils die aufnehmenden Hochschulen autonom. Dabei sind die nationalen Zugangsbestimmungen f\u00fcr Hochschulen ausschlaggebend. In der Schweiz erm\u00f6glicht ein eidgen\u00f6ssisches Berufsmaturit\u00e4tszeugnis (BMZ) den pr\u00fcfungsfreien Zugang zu allen Fachhochschulen. Inhaberinnen und Inhaber eines BMZ k\u00f6nnen ebenfalls an einer universit\u00e4ren Hochschule studieren, sofern sie die Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung (Passerelle) bestanden haben. Ein durch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) anerkanntes Fachmaturit\u00e4tszeugnis (FMZ) erm\u00f6glicht in den Bereichen Gesundheit, Soziales, P\u00e4dagogik, Kommunikation und Information (angewandte Linguistik), Gestaltung und Kunst, Musik und Theater sowie angewandte Psychologie in der Regel den pr\u00fcfungsfreien Zugang zu einer Fachhochschule.</p><p>Vor diesem Hintergrund beantwortet der Bundesrat die Fragen der Interpellantin wie folgt:</p><p>1. Was die Anerkennung des eidgen\u00f6ssischen BMZ und des durch die EDK anerkannten FMZ betrifft, sieht der Bundesrat einen gewissen Handlungsbedarf, insbesondere hinsichtlich der Information gegen\u00fcber dem Ausland.</p><p>2./3. Bei Staaten, die der Lissabonner Konvention beigetreten sind, kann die Schweiz im Rahmen bilateraler Gespr\u00e4che mit den nationalen Beh\u00f6rden auf die Umsetzung der Konvention hinwirken und beispielsweise verlangen, dass Schweizer Abschl\u00fcsse in den entsprechenden Datenbanken aufgenommen werden. In diesem Sinn hat das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zusammen mit der EDK die Diskussion mit den zust\u00e4ndigen deutschen Beh\u00f6rden aufgenommen; Ziel ist es, den Zugang zu deutschen Hochschulen zu verbessern und generell eine breitere Anerkennung der obengenannten Abschl\u00fcsse zu erreichen. Das SBFI pr\u00fcft derzeit, ob \u00e4hnliche Schritte in weiteren Staaten unternommen werden m\u00fcssten.</p><p>Um in anderen L\u00e4ndern das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unsere Abschl\u00fcsse zu erh\u00f6hen, informieren Bund und Kantone ferner im Rahmen ihrer zahlreichen Kontakte auf allen Ebenen \u00fcber das schweizerische Bildungssystem, \u00fcber dessen hohe Durchl\u00e4ssigkeit sowie \u00fcber die Vielfalt der existierenden Angebote.</p><p>4. Der Bundesrat erachtet die nationale und internationale Mobilit\u00e4t w\u00e4hrend und nach der Ausbildung als wichtigen Beitrag zur Erweiterung nicht nur der fachlichen und sozialen, sondern auch der interkulturellen Kompetenzen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1376438400000)\/","SubmittedBy":"Fetz Anita","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1380153600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690486833623)\/","SubmissionDate":"\/Date(1371427200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4909,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}