{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133494,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133494,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3494","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Kostenlose Verh\u00fctungsmittel f\u00fcr Frauen unter zwanzig Jahren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Frauen unter zwanzig Jahren gratis und anonym Zugang zu Verh\u00fctungsmitteln zu gew\u00e4hren (insbesondere der Antibabypille).</p>","ReasonText":"<p>2012 ist die Anzahl Schwangerschaftsabbr\u00fcche bei Jugendlichen (15- bis 19-j\u00e4hrig) auf 4,4 pro 1000 Frauen gestiegen. Auch wenn dieser Prozentsatz im europ\u00e4ischen Vergleich tief ist, sollte er noch gesenkt werden. Denn ein legaler Schwangerschaftsabbruch ist eine traumatische Erfahrung f\u00fcr alle Frauen, insbesondere f\u00fcr die j\u00fcngsten unter ihnen.</p><p>Seit drei Monaten bietet Frankreich minderj\u00e4hrigen Frauen gratis die Antibabypille an. Die Schweiz k\u00f6nnte diesem Beispiel folgen und es auf weitere Verh\u00fctungsmittel f\u00fcr Frauen (Vaginalring, Implantate usw.) und auf die \"Pille danach\" ausweiten. Die Kosten dieser Massnahme w\u00fcrden bei Weitem ausgeglichen durch die sinkenden Kosten ungewollter Schwangerschaften, ob diese nun ausgetragen werden oder nicht.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass ein Schwangerschaftsabbruch immer eine traumatische Erfahrung f\u00fcr Frauen jeden Alters ist, und nimmt die Thematik sehr ernst. Aus diesem Grund ist er auch froh, dass in den vergangenen Jahren die Zahl der Schwangerschaftsabbr\u00fcche insbesondere bei Jugendlichen abgenommen hat. Die Rate der Schwangerschaftsabbr\u00fcche in dieser Altersklasse (15- bis 19-J\u00e4hrige) lag im Jahr 2005 noch bei 6 pro 1000 Frauen und ist seither auf 4,4 gesunken. Bei Schweizerinnen ist die Rate noch tiefer, w\u00e4hrend sie bei Ausl\u00e4nderinnen etwas h\u00f6her liegt (3,7 versus 7,5 im Jahr 2010).</p><p>\u00dcberhaupt verzeichnet die Schweiz im europ\u00e4ischen Vergleich eine sehr tiefe Zahl von Schwangerschaftsabbr\u00fcchen bei Jugendlichen wie auch bei erwachsenen Frauen. 2012 wurden insgesamt 10 853 Abbr\u00fcche durchgef\u00fchrt (7 pro 1000 Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren), bei unter 20-j\u00e4hrigen Frauen waren es 956. Diese Abbruchraten sind deutlich tiefer als jene in Grossbritannien, Skandinavien und Frankreich und liegen auch unter den Zahlen der Bundesrepublik Deutschland. In Frankreich lag die Rate bei Jugendlichen 2007 bei \u00fcber 15 pro 1000, in Grossbritannien und Schweden 2009 bei \u00fcber 20 pro 1000. Nur in der Bundesrepublik Deutschland lag die Rate 2010 mit 5,5 vergleichbar tief wie in der Schweiz.</p><p>Der Bund verf\u00fcgt zwar mit dem Bundesgesetz \u00fcber die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) \u00fcber eine bundesgesetzliche Regelung, \u00fcber welche eine Verg\u00fctung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln geregelt werden k\u00f6nnte. Wie schon in verschiedenen Antworten auf parlamentarische Vorst\u00f6sse dargelegt (Interpellation Gilli 10.3104; Interpellation Seydoux 10.3765; Motion Stump 10.3306; Motion Stump 10.4119), f\u00e4llt die Abgabe von Verh\u00fctungsmitteln indessen nicht in den Aufgabenbereich der Krankenversicherung.</p><p>Die Forderung nach einem kostenlosen und anonymen Zugang l\u00e4sst sich zudem weder \u00fcber das KVG-System noch \u00fcber andere Systeme umsetzen, weil eine \u00e4rztliche Verschreibung der Antikonzeptionsmedikamente zwingend vorgeschrieben ist und nicht anonym umgesetzt werden kann.</p><p>Gem\u00e4ss Bundesgesetz \u00fcber die Schwangerschaftsberatungsstellen (SR 857.5) haben Bund und Kantone daf\u00fcr zu sorgen, dass unmittelbar an einer Schwangerschaft beteiligte Personen unentgeltliche Beratung und Hilfe in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. Dies beinhaltet auch die Beratung zur Schwangerschaftsverh\u00fctung. Insofern ist die \u00f6ffentliche Hand in die Pr\u00e4vention unerw\u00fcnschter Schwangerschaften bereits involviert. Wie in der Antwort auf die Frage Stump 10.5073, \"Kostenloser Zugang zur Schwangerschaftsverh\u00fctung f\u00fcr alle\", erl\u00e4utert, liegt es nach Meinung des Bundesrates in erster Linie in der individuellen Verantwortung, unerw\u00fcnschte Schwangerschaften zu vermeiden. Diese individuelle Verantwortung kann bei gewissen Bev\u00f6lkerungsgruppen, insbesondere bei Migrantinnen in prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen oder jungen Frauen, unterst\u00fctzt werden, indem niederschwellige Beratungszentren subventionierte Verh\u00fctungsmittel an diese Zielgruppen abgeben. In einigen Kantonen ist dies g\u00e4ngige Praxis.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1379030400000)\/","SubmittedBy":"Hodgers Antonio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1433376000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690541995873)\/","SubmissionDate":"\/Date(1371600000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4909,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}