{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133624,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133624,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3624","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Verbesserung der bestehenden Finanzhilfen zur Umschulung und Weiterbildung f\u00fcr B\u00e4uerinnen und Bauern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, m\u00f6gliche Verbesserungen bei den Umschulungsbeihilfen f\u00fcr B\u00e4uerinnen und Bauern zu pr\u00fcfen und dar\u00fcber Bericht zu erstatten. Namentlich sollen im Bericht folgende M\u00f6glichkeiten und Massnahmen gepr\u00fcft werden, um die bisher wirkungslosen Finanzmittel k\u00fcnftig besser im Interesse der Landwirte einzusetzen:</p><p>1. Wie hat sich die Anzahl an Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben in den letzten zehn Jahren entwickelt? Ist demgem\u00e4ss eine Ausrichtung von Finanzbeihilfen f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche ausserbetriebliche Erwerbst\u00e4tigkeit sinnvoll?</p><p>2. Wie und weshalb haben sich die Kernaktivit\u00e4ten landwirtschaftsnaher T\u00e4tigkeiten in den letzten Jahren entwickelt? Ist demgem\u00e4ss eine Ausrichtung von Finanzbeihilfen f\u00fcr landwirtschaftsnahe Zusatzerwerbst\u00e4tigkeit sinnvoll?</p><p>3. Welche Innovationen stehen in der Landwirtschaft bevor, auf welche die Landwirte mit gezielten Schulungen vorbereitet werden k\u00f6nnten? Ist demgem\u00e4ss der Ersatz von Umschulungsbeihilfen durch gezielte Schulungen (in ausserlandwirtschaftlichen T\u00e4tigkeiten) sinnvoll?</p><p>4. Welche Erwerbskombinationen dienen als Absicherung gegen Arbeitslosigkeit am besten, und wie k\u00f6nnen solche durch gezielte Massnahmen gef\u00f6rdert werden?</p><p>5. Welche Erwerbskombinationen w\u00e4ren f\u00fcr B\u00e4uerinnen und Bauern besonders attraktiv und deshalb zu f\u00f6rdern, etwa mit Blick auf den Fachkr\u00e4ftemangel im Gesundheitswesen?</p>","ReasonText":"<p>Die heute bestehenden Umschulungsbeihilfen (Artikel\u00a086a LwG) werden kaum beansprucht, namentlich weil sie die sofortige und definitive Aufgabe des Bauernbetriebs voraussetzen. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft f\u00fchrt aber zu vielen arbeitslosen Bauern und B\u00e4uerinnen (minus 1450 Betriebe im Jahr 2011). Deshalb sollten bessere M\u00f6glichkeiten zur Umschulung oder Zweitausbildung von b\u00e4uerlichem Personal geschaffen werden, um einen schrittweisen Ausstieg zu erm\u00f6glichen, aber den Betrieb dank einer Zusatzerwerbst\u00e4tigkeit erhalten zu k\u00f6nnen. Die Diversifizierung in landwirtschaftsnahe Betriebszweige sowie Erwerbskombinationen mit T\u00e4tigkeiten ausserhalb der Landwirtschaft k\u00f6nnen hierzu zielf\u00fchrend sein. Handwerklich geschickte Fachkr\u00e4fte sind gesucht - derzeit besonders im Gesundheitswesen. B\u00e4uerliche F\u00e4higkeiten w\u00e4ren nicht nur, aber auch im Pflegebereich und in sozialen Berufen bestens einsetzbar: Gezielte Schulungen f\u00fchren zu Erwerbskombinationen, senken die Arbeitslosigkeit und erhalten famili\u00e4re Bauernbetriebe.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Umschulungsbeihilfen wurden mit der Agrarpolitik 2007 im Jahr 2004 eingef\u00fchrt, um ausstiegswilligen Betriebsleiterinnen und Betriebsleitern von Landwirtschaftsbetrieben oder ihren Ehepartnern und Ehepartnerinnen zu erm\u00f6glichen, eine qualifizierte, ausserlandwirtschaftliche T\u00e4tigkeit in einem anerkannten Beruf aufzunehmen. Gleichzeitig besteht jedoch die Verpflichtung, sp\u00e4testens nach erfolgter Umschulung den Betrieb aufzugeben, um anderen Landwirten Gelegenheit zur Zupacht oder zum Zukauf von Land und Geb\u00e4uden zu geben. Das Parlament hat die mit der Agrarpolitik 2011 festgelegte Befristung der Massnahme auf 2015 im Rahmen der Agrarpolitik 2014-2017 bis 2019 verl\u00e4ngert. Wegen der eher geringen Beanspruchung des Instrumentes hat der Bundesrat dem Parlament im Rahmen des Konsolidierungs- und Aufgaben\u00fcberpr\u00fcfungsprogrammes 2014 (KAP 2014) beantragt, diese Beihilfen auf Ende 2016 aufzuheben. Angesichts dieser Ausgangslage ist die Ausarbeitung eines Berichtes zur Neuausrichtung der Umschulungsbeihilfen nicht sinnvoll. Zu den aufgeworfenen Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>1. Die Zahl der Haupterwerbsbetriebe nahm in den letzten zehn Jahren um durchschnittlich 1,5 und die der Nebenerwerbsbetriebe um 2,0 Prozent pro Jahr ab. Der Strukturwandel erfolgt in erster Linie im Rahmen des Generationenwechsels. Der Bund finanziert auch in anderen Bereichen keine spezifischen Umschulungen.</p><p>2. \u00dcber die Einkommenssituation in der Landwirtschaft wird im Agrarbericht des Bundesamtes f\u00fcr Landwirtschaft j\u00e4hrlich Bericht erstattet. Gem\u00e4ss Betriebsz\u00e4hlung 2010 haben 44,5 Prozent ihren Betrieb innerbetrieblich diversifiziert. Rund ein Drittel des Einkommens wird heute ausserhalb der landwirtschaftlichen Kernt\u00e4tigkeiten erarbeitet. Die Tendenz ist steigend. Der Bund hat auf diese Entwicklung reagiert und unterst\u00fctzt seit 2004 Investitionen in landwirtschaftsnahe Aktivit\u00e4ten mit zinsfreien Investitionskrediten, sofern die baulichen Anpassungen raumplanerisch bewilligungsf\u00e4hig sind.</p><p>3. Die kantonalen Aus- und Weiterbildungsinstitutionen sind gut organisiert und reagieren auf die vielf\u00e4ltigen Entwicklungen und Innovationen. Das Angebot an landwirtschaftsfremden Aus- und Weiterbildungen ist vielf\u00e4ltig und steht allen Bev\u00f6lkerungsgruppen offen.</p><p>4. Da der Strukturwandel in erster Linie \u00fcber den Generationenwechsel erfolgt, ist die Arbeitslosigkeit in der Landwirtschaft unbedeutend. Bei wirtschaftlich schwierigen Aussichten eines Betriebes k\u00f6nnen je nach Rahmenbedingungen und pers\u00f6nlichen Interessen und F\u00e4higkeiten verschiedene L\u00f6sungen zielf\u00fchrend sein, wie die Neuausrichtung der landwirtschaftlichen Produktion, Diversifikation in landwirtschaftsnahe T\u00e4tigkeiten, ausserbetriebliche Arbeiten, Zusammenarbeit mit anderen Betrieben oder allenfalls die Aufgabe des Betriebes. Wichtig ist dabei unter anderem, ein kompetentes landwirtschaftliches Beratungssystem zu haben, welches Betriebe in solchen Situationen professionell ber\u00e4t und unterst\u00fctzt.</p><p>5. Die Attraktivit\u00e4t einer Erwerbskombination ist abh\u00e4ngig von der Betriebssituation, den F\u00e4higkeiten und Interessen der betroffenen Personen und kann nicht pauschal beurteilt werden. Dabei bieten verschiedene Organisationen Angebote von sozialen Dienstleistungen auf Bauernbetrieben an. Zur Frage des Fachkr\u00e4ftemangels im Gesundheitswesen wird der Bundesrat Massnahmen zur F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung von Umschulungsm\u00f6glichkeiten sowie Zweitausbildungen f\u00fcr Pflegepersonal im Rahmen der \u00fcberwiesenen Motion Humbel 11.3889 vorschlagen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1377648000000)\/","SubmittedBy":"Bulliard-Marbach Christine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1434672000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690495489940)\/","SubmissionDate":"\/Date(1371772800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4909,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Landwirtschaft"}}