{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133732,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133732,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3732","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gesundheitliche Chancengleichheit. Was tun?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Es ist ein weltweites Ph\u00e4nomen, dass fr\u00fchzeitige Sterblichkeit und die Lebenserwartung sozial ungleich verteilt sind. Das gilt auch f\u00fcr die Schweiz. Auch hier spielt der sozio\u00f6konomische Status eine Rolle und beeinflusst den Gesundheitszustand. Diverse Studien zeigen dies auf (WHO/OECD, 2nd Review of Health Systems in Switzerland, 2011, oder Obsan, Dossier 25: Regionale Unterschiede bei der Belastung durch die obligatorischen Gesundheitsausgaben, 2013). Gesundheitliche Ungleichheit l\u00e4sst sich demzufolge nicht ausschliesslich mit dem Gesundheitsverhalten erkl\u00e4ren, sondern ist auch eine Folge der materiellen respektive psychosozialen Situation.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie gedenkt er auf neuere Studienergebnisse einzugehen, welche auf die Gef\u00e4hrdung der gesundheitlichen Chancengleichheit hinweisen?</p><p>2. Werden diese Ergebnisse in die Entwicklung der Strategie Gesundheit 2020 einbezogen?</p><p>3. Wie gedenkt er die Entwicklung der gesundheitlichen Ungleichheiten innerhalb der Schweiz zu verfolgen und besser zu verstehen?</p><p>4. Wenn der Gesundheitszustand nicht ausschliesslich eine Konsequenz des Gesundheitsverhaltens ist, sondern auch der materiellen und psychosozialen Lebensbedingungen, ergeben sich daraus Fragestellungen, welche nicht ausschliesslich das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit betreffen. Wird abteilungs- oder gar departements\u00fcbergreifend an diesem Thema gearbeitet?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass bei der Lebenserwartung und bez\u00fcglich verschiedener Aspekte des Gesundheitszustandes auch in der Schweiz ein soziales Gef\u00e4lle besteht. Er ist deshalb kontinuierlich bestrebt, die in Artikel\u00a02 Absatz\u00a03 der Bundesverfassung verankerte Chancengleichheit im Rahmen der \u00f6ffentlichen Gesundheit umzusetzen und dabei auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu ber\u00fccksichtigen. Auch in der gesundheitspolitischen Strategie Gesundheit 2020 des Bundesrates vom Januar 2013 ist die gesundheitliche Chancengleichheit darum ein wichtiges Element.</p><p>Im Handlungsfeld \"Chancengleichheit und Selbstverantwortung st\u00e4rken\" der Strategie Gesundheit 2020 geht es u. a. um die Beantwortung der Frage, wie die Gesundheitschancen der verletzbarsten Bev\u00f6lkerungsgruppen verbessert und ihre Risiken minimiert werden k\u00f6nnen. Als eine erste Umsetzungsmassnahme hat der Bundesrat im April 2013 das Nationale Programm Migration und Gesundheit bis Ende 2017 verl\u00e4ngert. Dieses Programm richtet sich haupts\u00e4chlich an Migrantinnen und Migranten mit niedrigem sozialem Status und geringer Gesundheitskompetenz, welche zum Teil auch gr\u00f6ssere gesundheitliche Risiken als die einheimische Bev\u00f6lkerung aufweisen. Zudem soll durch weitere Massnahmen sichergestellt werden, dass die Leistungen des Gesundheitssystems auch f\u00fcr kranke, behinderte und f\u00fcr sozial schw\u00e4chere Personen bezahlbar und zug\u00e4nglich bleiben. Deshalb soll gepr\u00fcft werden, wie in Zukunft noch besser sichergestellt werden kann, dass sich Menschen mit tiefem Einkommen oder Bildungsstand im Gesundheitssystem zurechtfinden und Zugang zu den notwendigen Versorgungsleistungen haben.</p><p>3. Mit den aktuell vorliegenden Studien zur gesundheitlichen Ungleichheit in der Schweiz ist es nicht m\u00f6glich, die Entwicklung von sozio\u00f6konomisch bedingten Ungleichheiten bei den gesundheitsrelevanten Lebensbedingungen, dem individuellen Gesundheitsverhalten wie auch beim Zugang zur Gesundheitsversorgung zu verfolgen. Ausgehend von einer bereits erstellten Konzeptstudie des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit, die mit Unterst\u00fctzung des Bundesamtes f\u00fcr Statistik und des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums erstellt wurde, soll jedoch bis Ende 2014 gekl\u00e4rt werden, wie ein Monitoring \u00fcber gesundheitliche Ungleichheit basierend auf routinem\u00e4ssig erfassten Daten und Informationen umgesetzt werden kann.</p><p>4. Der Gesundheitszustand der Bev\u00f6lkerung wird zu einem grossen Teil durch Faktoren beeinflusst, die ausserhalb des Gesundheitssystems liegen. Der Bund unterst\u00fctzt deshalb eine Reihe von sektor\u00fcbergreifenden Politiken, welche bei den sozialen Determinanten der Gesundheit ansetzen. Zur F\u00f6rderung der gesundheitlichen Chancengleichheit in der Bildung unterst\u00fctzt das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) beispielsweise seit mehreren Jahren das Programm \"Bildung und Gesundheit Netzwerk Schweiz\", welches die Abteilung Nationale Pr\u00e4ventionsprogramme leitet. Mit dem bereits erw\u00e4hnten Programm Migration und Gesundheit leistet das BAG seinen Beitrag an die sektor\u00fcbergreifende Integrationspolitik, welche unter der Federf\u00fchrung des Bundesamtes f\u00fcr Migration und in Koordination mit diversen weiteren zust\u00e4ndigen Bundes- und Kantonsstellen integrationsf\u00f6rdernde Massnahmen zu Bildung, Arbeit, Gesundheit und sozialer Integration vorsieht. Zudem sollen im Rahmen der interinstitutionellen Zusammenarbeit Massnahmen in den Bereichen Bildung, Arbeitslosen- und Invalidenversicherung, Sozialhilfe sowie Migration/Integration besser aufeinander abgestimmt werden. Dazu wird seit 2010 die Zusammenarbeit der \u00f6ffentlichen Stellen auf allen drei politischen Ebenen (Bund, Kantone, Gemeinden) verst\u00e4rkt koordiniert. Im Bereich Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz legt zudem das Arbeitsgesetz (SR 822.11) minimale Standards fest und sch\u00fctzt vorwiegend schw\u00e4chere Personen in der Arbeitswelt. Schliesslich wird die gesundheitliche Chancengleichheit in der Strategie Nachhaltige Entwicklung des Bundesrates behandelt und ist als Massnahme 7c, \"Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten\", im dazugeh\u00f6rigen Aktionsplan 2012-2015 verankert. Im Weiteren wird der interdepartementale Ausschuss Nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Vorarbeiten zur Erarbeitung der Strategie Nachhaltige Entwicklung des Bundesrates f\u00fcr die Jahre 2016 bis 2019 pr\u00fcfen, ob weitere Massnahmen im Bereich der sozialen Dimension der nachhaltigen Entwicklung notwendig sein werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1385683200000)\/","SubmittedBy":"Schenker Silvia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1386892800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690528985400)\/","SubmissionDate":"\/Date(1379462400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}