{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133741,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133741,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3741","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Bewusstsein schaffen f\u00fcr Kindeswohlgef\u00e4hrdungen bei h\u00e4uslicher Gewalt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, mit geeigneten Massnahmen - vorzugsweise mit einer nationalen Kampagne - das Bewusstsein f\u00fcr Kindeswohlgef\u00e4hrdungen durch h\u00e4usliche Gewalt in der Bev\u00f6lkerung und bei Fachpersonen zu erh\u00f6hen.</p>","ReasonText":"<p>Der Bundesrat legt in seinem Bericht \"Gewalt und Vernachl\u00e4ssigung in der Familie\" von Juni 2012 dar, dass das Miterleben von elterlicher Paargewalt bei betroffenen Kindern zu kurz- und langfristigen Beeintr\u00e4chtigungen der Gesundheit und der kognitiven und sozialen Entwicklung, zu St\u00f6rungen des Sozialverhaltens sowie zu Bindungsst\u00f6rungen f\u00fchren kann. Zudem weist der Bundesrat darauf hin, dass Gewalt neben den gesundheitlichen und sozialen Folgen erhebliche gesamtgesellschaftliche Kosten verursacht.</p><p>Kinder sind meist in ein grosses soziales Netz eingebunden, das viele Ressourcen tr\u00e4gt. Wenn u. a. Nachbarn, Patentanten, Fussballtrainer und Trainerinnen, P\u00e4diater und P\u00e4diaterinnen, Erzieher und Erzieherinnen \u00fcber die verheerenden Auswirkungen von Gewalt zwischen erwachsenen Bezugspersonen Bescheid wissen, k\u00f6nnen sie eine wichtige Rolle bei der Vermittlung der Kinder ins professionelle Hilfesystem \u00fcbernehmen. Die breite Thematisierung und Problematisierung zu kindlicher Mitbetroffenheit bei h\u00e4uslicher Gewalt ist somit eine wichtige Voraussetzung, dass betroffene Kinder und Familien zu einem fr\u00fchen Zeitpunkt Zugang zu den in vielen Kantonen vorhandenen Unterst\u00fctzungsangeboten erhalten. </p><p>Nationale Kampagnen sind ein gutes Instrument, um in der Bev\u00f6lkerung ein Bewusstsein f\u00fcr eine Problematik und eine Verhaltens\u00e4nderung zu erzielen. Verschiedene Evaluationen und \u00dcberpr\u00fcfungen belegen die positive Wirkung von Kampagnen, wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die entsprechende Frage 13.5220 von Yvonne Feri festh\u00e4lt. </p><p>Der Bundesrat wird deshalb beauftragt, mit einer nationalen, fl\u00e4chendeckenden und gut sichtbaren Kampagne und/oder anderen geeigneten Massnahmen in der Bev\u00f6lkerung ein Bewusstsein f\u00fcr Kindeswohlgef\u00e4hrdungen durch h\u00e4usliche Gewalt zu schaffen. Das Thema Kindeswohlgef\u00e4hrdung bei h\u00e4uslicher Gewalt soll dabei als Schnittstellenthema zwischen Kindesschutz und \u00f6ffentlicher Gesundheit behandelt werden, um der im Bericht \"Gewalt in der Partnerschaft und Alkohol\" formulierten Empfehlung, h\u00e4usliche Gewalt auch als Thema der \u00f6ffentlichen Gesundheit anzuerkennen, Rechnung zu tragen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der am 22. Februar 2012 vom Bundesrat verabschiedete Zwischenbericht \"Gewalt in Paarbeziehungen\" (BBl 2012 2419) zieht eine Zwischenbilanz \u00fcber die Umsetzung der Massnahmen, die auf Bundesebene zur Bek\u00e4mpfung der Gewalt in Paarbeziehungen getroffen wurden. Er zeigt auf, dass im Bereich der Information, Sensibilisierung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit einiges erreicht werden konnte. Ausserdem nimmt der Fachbereich H\u00e4usliche Gewalt des Eidgen\u00f6ssischen B\u00fcros f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann auf nationaler Ebene eine zentrale Informations- und Koordinationsrolle wahr, indem er unter anderem regelm\u00e4ssige Treffen der kantonalen Interventions- und Fachstellen gegen h\u00e4usliche Gewalt organisiert. Diese besch\u00e4ftigen sich auch mit dem Thema der Kindeswohlgef\u00e4hrdungen durch das Miterleben elterlicher Paargewalt.</p><p>In seinem am 27. Juni 2012 verabschiedeten Bericht \"Gewalt und Vernachl\u00e4ssigung in der Familie: notwendige Massnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und der staatlichen Sanktionierung\" (in Erf\u00fcllung des Postulates Fehr Jacqueline 07.3725, \"Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Gewalt in der Familie\") hat sich der Bundesrat auch mit dem Thema der kindlichen Mitbetroffenheit bei h\u00e4uslicher Gewalt besch\u00e4ftigt. Er hat sich bereiterkl\u00e4rt, die Kantone beim Ausbau der Kinder- und Jugendhilfe verst\u00e4rkt zu unterst\u00fctzen, namentlich im Rahmen des per 1. Januar 2013 in Kraft getretenen Kinder- und Jugendf\u00f6rderungsgesetzes (KJFG, SR 446.1). Unter anderem k\u00f6nnen kantonale Programme zur Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendschutzes vom Bund mitfinanziert werden (Art. 26 KJFG). Das zust\u00e4ndige Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen wurde damit beauftragt, dem Bundesrat im Fr\u00fchjahr 2017 Bericht zu erstatten \u00fcber die Umsetzung dieser Massnahmen.</p><p>Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol unter anderem Projekte zur Pr\u00e4vention alkoholbedingter h\u00e4uslicher Gewalt und zur Unterst\u00fctzung von Kindern und Jugendlichen aus betroffenen Familien.</p><p>Schliesslich wird der Bundesrat (in Erf\u00fcllung des Postulates Feri 12.3206, \"Grundlagen f\u00fcr ein Screening zu innerfamili\u00e4rer Gewalt bei Kindern durch Gesundheitsfachpersonen\") einen Bericht zum Stand der Umsetzung von Screenings zu innerfamili\u00e4rer Gewalt bei Kindern im schweizerischen Gesundheitswesen verfassen und basierend darauf bei Bedarf Empfehlungen zur Umsetzung entwickeln. Ziel eines solchen Screenings ist die fr\u00fchzeitige Erfassung von betroffenen Kindern und deren Vermittlung ins professionelle Hilfesystem.</p><p>Angesichts dieser bereits laufenden und geplanten Massnahmen auf Bundesebene erachtet der Bundesrat die Durchf\u00fchrung einer zus\u00e4tzlichen nationalen Kampagne oder weiterer Massnahmen zurzeit als nicht angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1384300800000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1443139200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690527743790)\/","SubmissionDate":"\/Date(1379548800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}