{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133760,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133760,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3760","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Auslastung von Zweitwohnungen. Verl\u00e4sslichkeit der Zahlen des ARE","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Communaut\u00e9 d'int\u00e9r\u00eat touristique des Alpes vaudoises (Citav, Gemeinschaft f\u00fcr Touristikinteressen der Waadtl\u00e4nder Alpen) hat am 13. August 2013 die Ergebnisse einer Erhebung ver\u00f6ffentlicht, bei der Eigent\u00fcmerinnen und Eigent\u00fcmer von Zweitwohnungen aus den Gemeinden Gryon, Ollon (Villars), Ormont-Dessus (Les Diablerets), Aigle, Leysin, Ormont-Dessous (Les Mosses), Ch\u00e2teau-d'Oex, Rossini\u00e8re und Rougemont befragt wurden. Diese Erhebung hat ergeben, dass Zweitwohnungen durchschnittlich nahezu 80 Tage im Jahr genutzt werden. Diese Zahl ist deutlich h\u00f6her als der j\u00e4hrliche Durchschnitt von 40 Logiern\u00e4chten pro Bett, auf die das Bundesamt f\u00fcr Raumentwicklung (ARE) in seiner Planungshilfe Zweitwohnungen 2010 (S. 38) kommt. Die Differenz zwischen den Zahlen der Citav und des ARE ist beachtlich, und zwar selbst dann, wenn man beachtet, dass pro Zweitwohnung in den Waadtl\u00e4nder Alpen im Schnitt 5,1 Betten zur Verf\u00fcgung stehen, w\u00e4hrend der Schweizer Durchschnitt bei 3,5 Betten liegt.</p><p>Angesichts dessen stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Wie erkl\u00e4rt er die Differenz zwischen den Angaben des ARE und denjenigen der Citav \u00fcber die Auslastung von Zweitwohnungen?</p><p>2. Sollte er nicht angesichts der gegenw\u00e4rtigen politischen und \u00f6konomischen Herausforderungen in Bezug auf Zweitwohnungen die Zahlen \u00fcber deren Auslastung regelm\u00e4ssig auf den neuesten Stand bringen, gegebenenfalls aufgegliedert nach den verschiedenen Landesregionen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Berechnung in der Planungshilfe Zweitwohnungen 2010 st\u00fctzt sich auf verschiedene Studien, unter anderem der Universit\u00e4t St. Gallen (2005), von Arcalpin (Umfragen in Kurorten Crans-Montana, Verbier und La Tsoumaz, 2004-2006) und des Bundesamtes f\u00fcr Raumentwicklung (ARE; Auswertung Mikrozensus 2005). Auf der Grundlage dieser Studien und weiterer Hinweise sch\u00e4tzt das Bundesamt f\u00fcr Raumentwicklung, dass die durchschnittliche Auslastung einer Zweitwohnung bei rund 50 bis 60 Tagen pro Jahr liegt. Diese Durchschnittswerte beziehen sich auf die Gesamtzahl der Zweitwohnungen, welche sowohl die bewirtschafteten wie auch die nichtbewirtschafteten Zweitwohnungen umfasst. Die vom Interpellanten erw\u00e4hnte Zahl von durchschnittlich 40 Logiern\u00e4chten pro Bett ist etwas tiefer, da davon ausgegangen wird, dass nicht immer alle Betten einer Zweitwohnung belegt sind.</p><p>In der vom Interpellanten erw\u00e4hnten Studie der Communaut\u00e9 d'int\u00e9r\u00eat touristique des Alpes vaudoises (Citav) wird auf Seite 13 eine durchschnittliche Belegung pro Bett von rund 50 Tagen ausgewiesen. Die durchschnittliche Belegung einer Zweitwohnung liegt bei rund 80 Tagen. Damit weist diese Studie eine etwas h\u00f6here Belegung der Betten als auch der Zweitwohnungen aus, als sie in der Planungshilfe des Bundesamtes f\u00fcr Raumentwicklung festgehalten ist.</p><p>Eine plausible Erkl\u00e4rung k\u00f6nnte sein, dass die Waadtl\u00e4nder Alpen in der N\u00e4he von mehreren Agglomerationen liegen und damit die Zweitwohnungen, neben den \u00fcblichen Ferienzeiten, auch an den Wochenenden h\u00e4ufiger benutzt werden.</p><p>2. Der Bundesrat erachtet es als wichtig, die statistischen Grundlagen im Tourismus auf nationaler Ebene zu verbessern. Neben der Beherbergungsstatistik Hesta, welche die Hotellerie und ein Teil der Parahotellerie erfasst, soll deshalb die Parahotellerie statistisch besser erfasst werden.</p><p>Seit 2003 gibt es keine schweizweiten statistischen Erhebungen zu den \u00dcbernachtungen der Parahotellerie mehr, wobei auch diese Zahlen keine pr\u00e4zisen Angaben zur Auslastung von Zweitwohnungen erlaubten.</p><p>Mit der Einf\u00fchrung von \"Pasta light\" hat der Schweizerische Tourismusverband (STV) jedoch ein neues Monitoring geschaffen, bei dem Ferienwohnungen erfasst werden. Ergebnisse sind erstmals im Jahre 2012 publiziert worden. Im Vergleich zur 2003 letztmals erhobenen Gesamtzahl der Logiern\u00e4chte d\u00fcrfte \"Pasta light\" rund einen Drittel aller Logiern\u00e4chte von Ferienwohnungen abbilden. Eine umfassendere Statistik zur Parahotellerie ist vom Bundesamt f\u00fcr Statistik f\u00fcr das Jahr 2015 vorgesehen. Sie wird Angaben \u00fcber die kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen und die Kollektivunterk\u00fcnfte erfassen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1384905600000)\/","SubmittedBy":"Feller Olivier","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1386892800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1690529434270)\/","SubmissionDate":"\/Date(1379894400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Raumplanung und Wohnungswesen"}}