{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133814,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133814,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3814","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Schulplanung angesichts der steigenden Geburtenrate","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Jahr 2012 sind in der Schweiz 13 Prozent mehr Kinder zur Welt gekommen als vor zehn Jahren. Die kantonalen Unterschiede bei den Geburtenraten sind allerdings gross. W\u00e4hrend z. B. im Kanton Z\u00fcrich ein Anstieg von 23 Prozent zu verzeichnen ist, hat im Jura die Geburtenrate in den letzten zehn Jahren um 10 Prozent abgenommen.</p><p>Die steigende Geburtenrate ist sehr erfreulich. Die Geburtenrate von heute hat aber immer eine direkte Auswirkung auf das Bildungswesen in f\u00fcnf Jahren. Dann kommen die heute geborenen Kinder in den Kindergarten, zwei Jahre sp\u00e4ter in die Primarschulen. Ein Anstieg oder eine Abnahme von 10 bis 20 Prozent bei den Geburtenraten hat eine direkte Auswirkung auf die Infrastruktur und den Bedarf an Lehrpersonen, Heilp\u00e4dagogen usw.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Ist der Bundesrat der Ansicht, dass die Kantone auf den Anstieg der Sch\u00fclerzahlen vorbereitet sind?</p><p>2. Wird beispielsweise die zu erwartende Nachfrage nach Fachpersonen und Schulr\u00e4umlichkeiten gedeckt werden k\u00f6nnen?</p><p>3. Wie wird sich das Verh\u00e4ltnis zwischen der Anzahl der Sch\u00fcler und der Anzahl der Lehrkr\u00e4fte entwickeln?</p><p>4. Wird dabei den anstehenden Pensionierungen von Lehrkr\u00e4ften Rechnung getragen?</p><p>5. Wie k\u00f6nnte der Bundesrat die Kantone dabei unterst\u00fctzen, die Bildungsqualit\u00e4t in der Schweiz auf dem heutigen Niveau zu halten?</p><p>6. Zieht der Bundesrat ein nationales Monitoring der Geburtenrate und von deren Auswirkungen auf das Bildungssystem in Betracht?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich des Anstiegs der Geburtenrate in der Schweiz, wie er sich f\u00fcr das Jahr 2012 feststellen l\u00e4sst, sehr wohl bewusst. Dabei sind je nach Kanton sowohl Zuw\u00e4chse als auch R\u00fcckg\u00e4nge zu verzeichnen. Der Feststellung der Interpellantin, dass sich daraus Auswirkungen auf den zuk\u00fcnftigen Bedarf an Lehrkr\u00e4ften und auf die Erfordernisse der Infrastruktur im Schulwesen ergeben, stimmt die Landesregierung zu.</p><p>Vor diesem Hintergrund beantwortet der Bundesrat die Fragen wie folgt:</p><p>1.-4. Generell ist zun\u00e4chst festzuhalten, dass der Kindergarten und die obligatorische Schule in die Zust\u00e4ndigkeit von Kantonen und Gemeinden fallen. Ihnen obliegt es somit auch, sich auf die Folgen vorzubereiten, die sich aus den Entwicklungen der entsprechenden Sch\u00fclerzahlen personell und infrastrukturell f\u00fcr sie ergeben.</p><p>Zudem ist darauf hinzuweisen, dass gem\u00e4ss Angaben der EDK Kantone und Gemeinden \u00fcber ein Instrumentarium verf\u00fcgen, welches die Anzahl Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr die verschiedenen Schulstufen und Schulh\u00e4user prognostiziert. Dabei werden in der Regel die jeweils aktuelle Anzahl Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die erwartete Anzahl Geburten und der Wanderungssaldo, die voraussehbare Baut\u00e4tigkeit sowie allenfalls sich ver\u00e4ndernde Vorgaben wie beispielsweise die maximale Anzahl Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler pro Klasse ber\u00fccksichtigt. Damit wird bezweckt, die n\u00f6tige Schulinfrastruktur langfristig zu planen und sicherzustellen.</p><p>Aufgrund der vom Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) ver\u00f6ffentlichten Szenarien f\u00fcr das Bildungssystem (siehe Frage 6) ist schliesslich auch die Entwicklung der Pensionierungen von Lehrkr\u00e4ften weitgehend bekannt. Dabei geht das BFS davon aus, dass die Zahl der Pensionierungen auf der Primarstufe 2017 ihren H\u00f6hepunkt erreichen wird und dass f\u00fcr die Jahre 2013 bis 2017 landesweit mit einer Zunahme der notwendigen Rekrutierungen von Lehrpersonen zu rechnen ist. Die Kantone sind sich dieser Problematik bewusst. Sie haben denn auch bereits entsprechende Massnahmen ergriffen oder geplant. So hat die EDK, die f\u00fcr die gesamtschweizerische Anerkennung der Diplome von Lehrpersonen zust\u00e4ndig ist, 2012 Regelungen f\u00fcr die Aufnahme von berufserfahrenen Personen (Quereinsteigende) in die Lehrerausbildung festgelegt. Was die einzelnen Kantone anbetrifft, so ist auf gezielte Vorkehrungen ihrerseits beispielsweise bei der Lohnentwicklung der Lehrkr\u00e4fte, auf die Schaffung von Anreizen zur Erh\u00f6hung des Pensums von teilzeitlich besch\u00e4ftigten Lehrpersonen oder auf Wiedereinstiegsangebote hinzuweisen. Als erfreulich zu werten ist die Tatsache, dass die Anzahl Studierender an den p\u00e4dagogischen Hochschulen zwischen 2008 und 2012 um \u00fcber 40 Prozent zugenommen hat.</p><p>5./6. Bez\u00fcglich der Bildungsqualit\u00e4t und der Auswirkungen der Geburtenrate auf das Bildungssystem als Ganzes ist auf das nationale Bildungsmonitoring zu verweisen, das von Bund und Kantonen gemeinsam getragen wird. Der daraus hervorgehende nationale Bildungsbericht, der alle vier Jahre publiziert wird, gibt detailliert Auskunft \u00fcber das Bildungswesen in der Schweiz. Der n\u00e4chste Bildungsbericht wird voraussichtlich in den ersten Monaten des kommenden Jahres erscheinen.</p><p>Zu erw\u00e4hnen sind auch hier die vom BFS herausgegebenen Szenarien (siehe Fragen 1-4) f\u00fcr das Bildungssystem. Sie behandeln f\u00fcr einen Zeitraum von jeweils zehn Jahren die Entwicklung der Best\u00e4nde der Lernenden, der Studierenden, der Abschl\u00fcsse und der Lehrkr\u00e4fte f\u00fcr den gr\u00f6ssten Teil des Schweizer Bildungssystems. Die dabei ber\u00fccksichtigten Entwicklungsfaktoren sind die Demografie, Trends bei der Wahl der Ausbildungen sowie die Wirtschaftslage. Aktuell liegen die Szenarien 2013-2022 vor. Sie bieten eine solide Planungsgrundlage.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1383696000000)\/","SubmittedBy":"Bulliard-Marbach Christine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1443139200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690529418017)\/","SubmissionDate":"\/Date(1380153600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}