{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133925,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133925,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3925","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wolfsabschuss im Wallis. Wann werden die m\u00f6glichen Herdenschutzmassnahmen umgesetzt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Der Kanton Wallis hat im Jahr 2012 in Absprache mit dem Bafu eine \u00dcberpr\u00fcfung der Alpstrukturen in Auftrag gegeben. Liegen bereits erste (Teil-)Ergebnisse vor, und wann wird die Studie abgeschlossen? </p><p>2. Ist es richtig, dass diese Studie auch f\u00fcr das Goms technisch m\u00f6gliche, praktikable und finanzierbare Massnahmen zur Anpassung von Strukturen im Hinblick auf Herdenschutzmassnahmen empfiehlt?</p><p>3. Wurden im Goms bereits Massnahmen umgesetzt? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, warum kam es dennoch zu Rissen?</p><p>4. K\u00f6nnen Alpen, die heute als nicht sch\u00fctzbar gelten, durch betriebliche oder strukturelle Umstellungen gesch\u00fctzt werden? Wenn ja, warum wurde im Falle des Abschusses des Gommer Wolfs der (fehlende) Herdenschutz nicht als technisch m\u00f6glich, praktikabel und finanzierbar bezeichnet?</p><p>5. Werden Alpen, f\u00fcr die eine Empfehlung besteht, wie sie mit einer \u00c4nderung der Bewirtschaftungsstruktur Herdenschutzmassnahmen umsetzen k\u00f6nnen, als nicht sch\u00fctzbar bezeichnet?</p><p>6. Seit wann werden im Kanton Wallis vom Alpstrukturen-\u00dcberpr\u00fcfungsbericht empfohlene Massnahmen umgesetzt, und wann wird der Prozess abgeschlossen sein?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Nach jahrelangen Diskussionen zwischen dem Bafu und dem Kanton Wallis \u00fcber die Entwicklung des Herdenschutzes konnte Ende 2011 vereinbart werden, dass als Erstes eine \u00dcberpr\u00fcfung aller heute genutzten Schafalpen im Kanton betreffend die beweidbaren Fl\u00e4chen (gem\u00e4ss S\u00f6mmerungsbeitragsverordnung, S\u00f6BV; SR 910.133), die Bewirtschaftungsstrukturen sowie der M\u00f6glichkeiten zur Etablierung des Herdenschutzes durchgef\u00fchrt wird. Dieses Schafalpplanungsprojekt wird vom Kanton Wallis und vom Bund je h\u00e4lftig finanziert. W\u00e4hrend den beiden Sommersaisons 2012 und 2013 konnten alle Alpen besucht werden. Der Schlussbericht steht aber noch aus, sodass erst eine vorsichtige Zwischenbilanz \u00fcber die Resultate gezogen werden kann. Es zeigt sich, dass auf einigen Alpen Schafe auf Fl\u00e4chen stehen, die nach Artikel\u00a03 S\u00f6BV aus \u00f6kologischen Gr\u00fcnden nicht beweidet werden sollten. Ein Teil der Alpen ist bereits heute mit Umtriebsweidesystemen, st\u00e4ndiger Behirtung sowie dem Einsatz von Herdenschutzhunden vor Wolfs\u00fcbergriffen sch\u00fctzbar. Die Mehrheit der Alpen, insbesondere Alpen mit Standweiden, ist aber ohne Strukturanpassungen wie Alpzusammenlegungen oder die Umstellung der Bewirtschaftungsform auf das Umtriebsweidesystem heute nicht sch\u00fctzbar. Dem Herdenschutz auf der Umtriebsweide wird deshalb in der Agrarpolitik 2014-2017 und der k\u00fcrzlich revidierten Jagdverordnung (SR 922.01) besonders Rechnung getragen.</p><p>2. Der Schafalpplanungsbericht wird zuhanden des Kantons Wallis und der Alpbewirtschafter Empfehlungen f\u00fcr sinnvolle Strukturanpassungen machen.</p><p>3. Einige Alpbewirtschafter im Goms haben sich in den letzten Jahren in kooperativer Art und Weise in das Herdenschutzprogramm des Bundes integriert. Andere verweigern die Umsetzung von Herdenschutzmassnahmen. Auf den zwei im Sommer 2013 gesch\u00fctzten Alpen wurden denn auch keine Risse beobachtet. Alle Risse geschahen auf nichtgesch\u00fctzten oder ohne Strukturanpassungen nicht sch\u00fctzbaren Alpen.</p><p>4. Auf vielen der heute als nicht sch\u00fctzbar geltenden Alpen k\u00f6nnten tats\u00e4chlich in Zukunft durch Bewirtschaftungsstrukturanpassungen Herdenschutzmassnahmen etabliert werden. Nat\u00fcrlich muss der Aufwand daf\u00fcr ber\u00fccksichtigt werden. Gem\u00e4ss Konzept Wolf Schweiz k\u00f6nnen die Kantone in Absprache mit der Interkantonalen Kommission f\u00fcr das Grossraubtiermanagement (IKK) in begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen die Kriterien f\u00fcr einen Wolfsabschuss den lokalen und regionalen Gegebenheiten anpassen. Das Bafu ist f\u00fcr die beiden Projektjahre 2012 und 2013 dem Kanton Wallis entgegengekommen, indem auf den heute ohne Strukturanpassungen nichtsch\u00fctzbaren Alpen w\u00e4hrend des Schafalpplanungsprojekts Wolfsrisse f\u00fcr einen allf\u00e4lligen Abschuss eines einzelnen, schadenstiftenden Wolfs angerechnet werden k\u00f6nnen. Allerdings darf in einem solchen Fall nur die Fl\u00e4che der nicht sch\u00fctzbaren Alpen als Abschussperimeter definiert werden. Entsprechend hat die IKK die Situation in den beiden Jahren beurteilt. Ab 2014, nach Abschluss des Projekts, sind bei der Beurteilung der technisch m\u00f6glichen, praktikablen und finanzierbaren Massnahmen die Erkenntnisse und Empfehlungen des Alpplanungsprojekts zu ber\u00fccksichtigen.</p><p>5./6. Der Bundesrat erwartet, dass sich der Kanton Wallis f\u00fcr die Umsetzung der Empfehlungen des Alpplanungsprojekts engagiert und ab dem Jahr 2014 alle technisch m\u00f6glichen, praktikablen und finanzierbaren Massnahmen von den Alpbewirtschaftern einfordert.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1384905600000)\/","SubmittedBy":"Weibel Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1443139200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690529848367)\/","SubmissionDate":"\/Date(1380240000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}