{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133933,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133933,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3933","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Schaffung eines Klima-Ausgleichsfonds f\u00fcr die alpinen Regionen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie die Alpenkantone bei der Bew\u00e4ltigung des klimabedingten Strukturwandels und dem Schutz vor Naturgefahren st\u00e4rker unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. In diesem Zusammenhang soll auch die Schaffung eines Klima-Ausgleichsfonds f\u00fcr die alpinen Regionen gepr\u00fcft werden.</p>","ReasonText":"<p>Der Klimawandel trifft die \u00f6kologisch sensiblen Alpen st\u00e4rker als andere Regionen. Wenn sich das Klima wie vorhergesagt bis 2050 um 2 Grad erw\u00e4rmt, wird das grosse Auswirkungen auf Bergregionen haben. Zu diesem Schluss kommt das europ\u00e4ische ACQWA-Forschungsprojekt unter Genfer Leitung. \u00dcber 100 Forscher aus 8 L\u00e4ndern haben seit 2008 die Auswirkungen des Klimawandels auf alpine Einzugsgebiete modelliert, unter anderem auch auf das Rhonetal. Der Report fasst zusammen, wie sich die prognostizierte Erw\u00e4rmung von 2 Grad bis 2050 auf Regenf\u00e4lle, Schnee und Gletscher auswirken wird und welche Auswirkungen das auf Stromproduktion, Landwirtschaft, Natur und Tourismus haben k\u00f6nnte.</p><p>Die Alpenr\u00e4ume m\u00fcssen sich auf drastische Ver\u00e4nderungen gefasst machen, z. B. auf Wassermangel und eine Zunahme von Naturgefahren. Hochwasser und Murg\u00e4nge \"mit Intensit\u00e4ten, die \u00fcber historische Beobachtungen hinausgehen\" (ACQWA), d\u00fcrften sich mit dem Klimawandel h\u00e4ufen. Die Bew\u00e4ltigung dieses Strukturwandels und der Schutz vor Naturgefahren belasten die betroffenen Kantone stark. Allein f\u00fcr den Schutz vor Naturgefahren werden heute schweizweit j\u00e4hrlich 2,9 Milliarden Franken investiert. 1,2 Milliarden davon stammen von Bund, Kantonen und Gemeinden (Quelle: Planat).</p><p>Die betroffenen Kantone und Gemeinden tragen finanzielle Lasten, deren Ursachen sie nicht beeinflussen k\u00f6nnen. Es sind die dichtbewohnten Zentren, die den gr\u00f6ssten Verbrauch an fossilen Brenn- und Treibstoffen ausweisen und damit indirekt auch die Lebensqualit\u00e4t und die wirtschaftlichen Chancen der Bergregionen beeinflussen. In Anlehnung an bereits vorhandene Beispiele wie den Green Climate Found oder den \u00f6sterreichischen Klima- und Energiefonds soll deshalb f\u00fcr die Schweiz ein Solidarit\u00e4tsfonds speziell f\u00fcr die Anpassung der Bergregionen an die Auswirkungen des Klimawandels gepr\u00fcft werden. Dabei sollen verschiedene Finanzierungsmodelle evaluiert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Bei der Anpassung an den Klimawandel sind Fragen zu den Nutzen, den Kosten und der Finanzierung der Massnahmen von zentraler Bedeutung. Bei der Finanzierung der Anpassung d\u00fcrfen aber nicht bestimmte Regionen bevorzugt behandelt werden. Vielmehr sollte eine gesamtschweizerische L\u00f6sung basierend auf einer objektiven Einsch\u00e4tzung der klimabedingten Risiken und Kosten angestrebt werden.</p><p>Auf Bundesebene wird derzeit eine Strategie zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels erarbeitet. Der erste Teil mit den Zielen, Herausforderungen und Handlungsfeldern wurde am 2. M\u00e4rz 2012 verabschiedet. Der zweite Teil - ein Aktionsplan mit den Anpassungsmassnahmen der Departemente - wird demn\u00e4chst im Bundesrat behandelt.</p><p>Als Grundlage f\u00fcr die Anpassungsstrategie analysiert das Bafu die Chancen und Risiken des Klimawandels in den Grossregionen Jura, Mittelland, Voralpen, Alpen, S\u00fcdschweiz sowie in den grossen Agglomerationen. Erste Zwischenergebnisse zeigen, dass nicht nur das Berggebiet von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist, sondern auch in den \u00fcbrigen Regionen namhafte Risiken bestehen. Beispiele sind die zunehmende Hitzebelastung in den St\u00e4dten oder die sommerliche Trockenheit im Mittelland und in den alpinen Trockent\u00e4lern.</p><p>Bez\u00fcglich Kosten der Anpassung bestehen noch viele offene Fragen. Nur f\u00fcr wenige Massnahmen k\u00f6nnen die Kosten auf kantonaler Ebene und f\u00fcr Private abgesch\u00e4tzt werden. In den meisten F\u00e4llen ist die Anpassung in bestehende Massnahmen integriert, die innerhalb der Sektorpolitiken umgesetzt werden. Bei der Naturgefahrenpr\u00e4vention beispielsweise ist die Anpassung integraler Bestandteil der Planat-Strategie Naturgefahren, und die Schutzmassnahmen werden heute so konzipiert, dass sie auch in einem k\u00fcnftigen Klima wirkungsvoll sind. Ob und wie viel sie dadurch teurer werden, ist oft nicht bekannt.</p><p>Die Finanzierung vieler Massnahmen - insbesondere auch im Berggebiet - erfolgt heute \u00fcber bestehende Finanzierungsinstrumente im Rahmen der Sektorpolitiken. So werden Massnahmen im Bereich Wald, Erhaltung der \u00d6kosysteme oder Naturgefahren \u00fcber Programmvereinbarungen im Rahmen des NFA finanziert.</p><p>Um die Anpassungskosten umfassend zu analysieren, muss zun\u00e4chst der Aktionsplan des Bundesrates umgesetzt und der Handlungsbedarf auf kantonaler Ebene abgesch\u00e4tzt werden. Erst dann kann aufgezeigt werden, ob und in welchen Bereichen L\u00fccken bei der Finanzierung \u00fcber die bestehenden Finanzierungsinstrumente hinaus bestehen. Darauf basierend kann eine gesamtschweizerische L\u00f6sung f\u00fcr die Finanzierung der Anpassung diskutiert werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1384905600000)\/","SubmittedBy":"Rytz Regula","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1443139200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690529698263)\/","SubmissionDate":"\/Date(1380240000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt"}}