{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133957,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133957,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3957","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Forschungsprojekt zur Erforschung der Wirkung von nichtionisierenden Strahlungen auf elektrosensible Personen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Forschungsprojekt zur Erforschung der Wirkung von nichtionisierenden Strahlungen auf elektrosensible Personen einzurichten. Dazu braucht es die Bezeichnung und den tempor\u00e4ren Schutz einer elektrosmogfreien oder -armen Gemeinde respektive eines Gebietes, um ein entsprechendes Projekt zu installieren. Der Bund soll sodann eine entsprechende Forschungsanlage einrichten und betreiben bis zum Abschluss des Forschungsprojekts und zum Vorliegen der Ergebnisse. Er zieht anschliessend aus den Ergebnissen die angezeigten Schl\u00fcsse und leitet die erforderlichen Massnahmen ein.</p>","ReasonText":"<p>Mit der zunehmenden Verbreitung der Mobiltelefonie, drahtloser Daten\u00fcbermittlung wie Wireless LAN, Stromleitungen, elektrischer Ger\u00e4te im Haushalt usw. klagen vermehrt Menschen \u00fcber Beschwerden, die sie den Begleiterscheinungen dieser Technologien zuschreiben. Sie klagen \u00fcber Kopfschmerzen, Schlafst\u00f6rungen und Konzentrationsst\u00f6rungen. Die bisherigen Forschungsprojekte erweisen sich als ungen\u00fcgend, und ihre Ergebnisse sind umstritten. Gemessen wurden nur Einzelfaktoren wie \"Krebsrisiko\" oder \"Ver\u00e4nderung der Hirnstr\u00f6me\", allerdings ohne abschliessende Erkenntnis wie z. B. das NFP 57 (http://www.nfp57.ch/d_index.cfm). Zudem zeigen die Telekommunikationsanbieter wenig Interesse an klaren Ergebnissen. Daher ist es notwendig, dass dieses Gebiet seri\u00f6s und mit unabh\u00e4ngigen Mitteln erforscht wird. Insbesondere sind nicht nur die mit heutigem Wissensstand messbaren Ver\u00e4nderungen zu dokumentieren, sondern auch, ob die Probandinnen und Probanden die Strahlenbelastung nachweislich sp\u00fcren k\u00f6nnen, auch wenn noch nicht eruierbar sein sollte, weshalb.</p><p>Es ist der Motion\u00e4rin bewusst, dass die technologische Entwicklung teilweise irreversibel ist. Es stellen sich im Zusammenhang mit der nichtionisierenden Strahlung jedoch diverse Fragen: K\u00f6nnen z. B. strahlungsarme Zonen und spezielle Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr elektrosensible Personen geschaffen werden? Wie kann die Frage allf\u00e4lliger Entsch\u00e4digungen geregelt werden? Um diese Fragen aber zu beantworten, bedarf es eines hieb- und stichfesten und vor allem unabh\u00e4ngigen Forschungsergebnisses.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Als elektrosensibel werden Menschen bezeichnet, die eigene gesundheitliche Symptome wie Schlafst\u00f6rungen, Kopfschmerzen, Nervosit\u00e4t, M\u00fcdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten auf elektromagnetische Felder zur\u00fcckf\u00fchren. Der Bundesrat hat sich zu dieser Thematik bereits in seiner Antwort auf die Motion Zisyadis 09.3222, \"Massnahmen bei Elektrosensibilit\u00e4t\", ge\u00e4ussert. Er erachtet es als wichtig, daf\u00fcr zu sorgen, dass diese Personen sich ganzheitlich untersuchen lassen k\u00f6nnen. Seit Jahren unterst\u00fctzen deshalb die zust\u00e4ndigen Bundes\u00e4mter (Bundesamt f\u00fcr Gesundheit und Bundesamt f\u00fcr Umwelt) Projekte und Initiativen zu spezifischen umweltmedizinischen Beratungsstellen.</p><p>Das NFP 57, \"Nichtionisierende Strahlung - Umwelt und Gesundheit\", hat einen wichtigen Beitrag geleistet, offene Fragen \u00fcber gesundheitliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit des Menschen zu kl\u00e4ren. Besonderes Gewicht legten die Wissenschaftler des NFP 57 auf die Erforschung der grundlegenden Mechanismen, die erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, wie sich elektromagnetische Felder auf biologische Systeme auswirken. So ist es den Forschenden gelungen, Effekte auf der Ebene der einzelnen Zellen und des Gehirns nachzuweisen und in der Folge m\u00f6glichen Wirkmechanismen nachzugehen. Insgesamt hat die Forschung des NFP 57 keine alarmierenden neuen Tatbest\u00e4nde zutage gef\u00f6rdert, welche ein sofortiges Handeln seitens der Beh\u00f6rden notwendig erscheinen lassen. Aber noch ist nicht klar, ob die nachgewiesenen Effekte im Gehirn und in den Zellen f\u00fcr die Gesundheit eines Lebewesens von Bedeutung sind. Angesichts der Resultate aus dem NFP 57 sind daher Folgestudien \u00fcber die Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf Hirnfunktionen und den DNS-Stoffwechsel in der Zelle weiterhin besonders wichtig.</p><p>Das Ph\u00e4nomen der Elektrosensibilit\u00e4t wird seit Jahren diskutiert und erforscht. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt hat im Jahr 2012 einen Synthesebericht \"Elektromagnetische Hypersensibilit\u00e4t\" herausgegeben, welcher den Stand der Forschung zum Thema darlegt und bewertet. Diesem zufolge gibt es f\u00fcr Elektrosensibilit\u00e4t keine anerkannte medizinische Diagnose, und es wird aus wissenschaftlicher Sicht als unwahrscheinlich betrachtet, dass kurzfristige Belastungen mit nichtionisierender Strahlung f\u00fcr die genannten Symptome verantwortlich sind. Es bleiben jedoch offene Fragen zu allf\u00e4lligen langfristigen Auswirkungen, die durch weitere Forschung gekl\u00e4rt werden sollten.</p><p>Der Bundesrat anerkennt einen gewissen Forschungsbedarf. Es ist jedoch fraglich, ob erfolgversprechende Untersuchungsmethoden heute zur Verf\u00fcgung stehen. Auch die von der Motion\u00e4rin vorgeschlagene Einrichtung einer strahlungsarmen Zone gew\u00e4hrleistet noch nicht, dass die gew\u00fcnschten Ergebnisse tats\u00e4chlich erzielt werden k\u00f6nnen. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass zurzeit kein zus\u00e4tzlicher Handlungsbedarf besteht. Zudem haben Forschende jederzeit die M\u00f6glichkeit, wissenschaftliche Projekte zu Einzelfragen in diesem Themenbereich beim Schweizerischen Nationalfonds einzureichen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1384905600000)\/","SubmittedBy":"Kiener Nellen Margret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1443139200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690529268330)\/","SubmissionDate":"\/Date(1380240000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}