{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133968,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133968,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3968","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Beschaffungswesen des Bundes bei ICT-Projekten. Beurteilung der Bundesinformatikverordnung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Steuerverwaltung (Insieme), \u00dcberwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (ISS), Datenzugang f\u00fcr Umweltdaten (DaZu), F\u00fchrungs-Informationssystem (FIS) Heer: ICT-Projekte des Bundes sorgen departements\u00fcbergreifend und kontinuierlich f\u00fcr negative Schlagzeilen, insgesamt wurden Dutzende Millionen Franken verschleudert. Der Kern der Missst\u00e4nde liegt, mindestens bei den genannten F\u00e4llen, im Projektmanagement und -controlling.</p><p>Demgegen\u00fcber hat der Bundesrat geltend gemacht, er habe die F\u00fchrung der Informatik mit der Bundesinformatikverordnung neu geregelt und gest\u00e4rkt, strategisches Controlling eingef\u00fchrt und Massnahmen zur St\u00e4rkung und Verbesserung der ICT-Projektf\u00fchrung ergriffen.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Er hat die F\u00fchrung der Informatik mit der Bundesinformatikverordnung neu geregelt und gest\u00e4rkt. Wie beurteilt er deren Wirksamkeit?</p><p>2. Er setzt auf strategisches ICT-Controlling. Das operative Controlling hat aber in der j\u00fcngsten Vergangenheit mehrfach versagt, ebenso wie das Projektmanagement. Welche Konsequenzen zieht er?</p><p>3. Welche Massnahmen sind eingeleitet, um die Ausbildung der Projektauftraggebenden und -leitenden zu verbessern? Wie weit sind diese umgesetzt?</p><p>4. Wie weit ist der Aufbau eines Pools von ICT-Grossprojekt-Leitenden gediehen? Wo ist der Pool angesiedelt? Wie wird er gef\u00fchrt, ausgebildet und finanziert?</p><p>5. Wie ist der unabh\u00e4ngige Pr\u00fcfprozess f\u00fcr ICT-Schl\u00fcsselprojekte ausgestaltet?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Ende 2013 - zwei Jahre nach Inkraftsetzung der neuen Bundesinformatikverordnung - ist eine fundierte, auf Fakten gest\u00fctzte Beurteilung der Wirksamkeit nicht m\u00f6glich. Die Umsetzung erfolgt schrittweise, noch sind nicht alle geplanten Massnahmen zur St\u00e4rkung der IKT-Steuerung und -F\u00fchrung realisiert. Der erste strategische IKT-Controllingbericht vom 16. April 2013 zeigt jedoch auf, dass die IKT-Strategie des Bundes umgesetzt wird. Mit dem zweiten Bericht im April 2014 wird eine erste Beurteilung m\u00f6glich.</p><p>2. Das strategische IKT-Controlling beantwortet dem Bundesrat strategische Kernfragen der IKT und dient ihm zur Steuerung der IKT. Dazu geh\u00f6rt auch eine \u00dcbersicht \u00fcber den Stand der IKT-Schl\u00fcsselprojekte. Probleme in grossen IKT-Projekten haben unterschiedliche Ursachen. Mit seinen Weisungen f\u00fcr IKT-Schl\u00fcsselprojekte hat der Bundesrat wirksame Massnahmen ergriffen, die u. a. auch das operative Controlling und das Risikomanagement Bund st\u00e4rken. Die F\u00fchrungspersonen der Departemente und \u00c4mter haben seither die Kontrolle \u00fcber ihre IKT-Projekte verst\u00e4rkt und nehmen ihre F\u00fchrungsverantwortung besser wahr. Auch haben mehrere Departemente ihre IKT-Steuerung ausgebaut. Mit dem Aufbau eines \u00fcbergreifenden IKT-Portfolios Bund bis Ende 2014 soll zudem die Informationslage \u00fcber IKT-Projekte und Anwendungen in der Bundesverwaltung deutlich ausgebaut werden. Das bestehende bundesweite Werkzeug \"Cockpit IKT\" wird abgel\u00f6st. Das neue Werkzeug unterst\u00fctzt neben dem Portfoliomanagement auf allen Stufen auch das operative IKT-Projektcontrolling, schafft eine \u00fcbergreifende Datenbasis und vereinfacht die periodische Aktualisierung der Daten. Das IKT-Portfolio Bund wird die Zuweisung der zentralen IKT-Mittel verbessern, das IKT-Berichtswesen st\u00e4rken und die Auswahl der IKT-Schl\u00fcsselprojekte sowie die \u00fcbergreifende Abstimmung der Projekte unterst\u00fctzen. Insgesamt sorgen die internen Massnahmen f\u00fcr eine Minimierung der IKT-Risiken und eine St\u00e4rkung der IKT-Steuerung und -F\u00fchrung.</p><p>3. F\u00fcr die erneuerte Projektf\u00fchrungsmethode des Bundes (Hermes 5) hat das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) ein erweitertes Ausbildungsangebot aufgebaut. Es ist Teil des Angebots des Ausbildungszentrums des Bundes (AZB), umfasst mehrere Kursmodule und ist sowohl f\u00fcr Projektauftraggebende, -leitende wie auch -mitarbeitende ausgelegt. Die Ausbildung erm\u00f6glicht den Erwerb von Hermes-Personenzertifikaten. Im Rahmen der Einf\u00fchrung von Hermes 5 wurden bereits \u00fcber 400 Personen geschult. In allen Departementen und der Bundeskanzlei wurden die Leitungsgremien mit Pr\u00e4sentationen und Diskussionen zur Projektf\u00fchrung und Rolle der Auftraggebenden sensibilisiert. Das AZB bietet zudem Kurse f\u00fcr die Zertifizierung gem\u00e4ss der International Project Management Association an, die 2012/13 von rund 200 Personen besucht wurden. Ferner sind im AZB auch erg\u00e4nzende Kurse zur Entwicklung von F\u00fchrungs-, Sozial- und Fachkompetenzen verf\u00fcgbar.</p><p>4. Der Bundesrat wird bis Dezember 2013 \u00fcber das Konzept eines Pools von Informatikprojektleitenden beschliessen. Im Pool vorgesehen ist eine Anzahl interner und externer Projektleitender. Die externen Projektleitenden sollen nach entsprechenden Ausschreibungen \u00fcber zentrale Rahmenvertr\u00e4ge von den Auftraggebenden f\u00fcr die Projekte verpflichtet werden k\u00f6nnen.</p><p>5. Kernelemente des Pr\u00fcfprozesses der Eidgen\u00f6ssischen Finanzkontrolle (EFK) sind die Pr\u00fcfungen an Checkpunkten der IKT-Schl\u00fcsselprojekte. Die EFK legt die Checkpunkte unter Ber\u00fccksichtigung der Phasenentscheidungspunkte, des Projektfortschritts und der Risikoentwicklung fest. Sie pr\u00fcft an den Checkpunkten den Projektstand und die Risiken hinsichtlich der Zielerreichung. Dabei bleibt die Verantwortung f\u00fcr das IKT-Schl\u00fcsselprojekt und dessen Kontrolle uneingeschr\u00e4nkt bei der Projektsteuerung sowie bei der dem IKT-Schl\u00fcsselprojekt \u00fcbergeordneten verantwortlichen Linie. Die Pr\u00fcfberichte stellt die EFK den f\u00fcr das Projekt verantwortlichen Personen sowie dem im Finanzkontrollgesetz festgelegten Empf\u00e4ngerkreis und weiteren Stellen wie dem ISB zu. Nach Behandlung durch die Finanzdelegation werden die Berichte ver\u00f6ffentlicht.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1384905600000)\/","SubmittedBy":"Maier Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1395187200000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690529065790)\/","SubmissionDate":"\/Date(1380240000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation"}}