{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20133981,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20133981,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.3981","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gleichbehandlung aller Kantone bei der Umsetzung des Wolfskonzeptes Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Seit wann hat es im Wallis und speziell im Goms W\u00f6lfe?</p><p>2. Wie viele Schafe wurden im Wallis, insbesondere im Goms, diesen Sommer vom Wolf gerissen? Wie viele davon waren mit gen\u00fcgend Herdenschutzmassnahmen vor dem Wolf gesch\u00fctzt? </p><p>3. Seit 2012 ist eine \u00dcberpr\u00fcfung der Bewirtschaftungsstrukturen im Wallis im Gange. Zu welchen Erkenntnissen kam diese \u00dcberpr\u00fcfung bis jetzt bez\u00fcglich Sch\u00fctzbarkeit? Mit welchen Massnahmen sind die von den Sch\u00e4den betroffenen Alpen im Wallis, insbesondere im Goms, sch\u00fctzbar?</p><p>4. Gem\u00e4ss Wolfskonzept Schweiz werden vom Wolf gerissene Schafe f\u00fcr einen Wolfsabschuss nur anerkannt, wenn die Schafe gesch\u00fctzt waren und die Schutzmassnahmen technisch m\u00f6glich, praktikabel und finanzierbar sind. Wurden diese Kriterien in diesen F\u00e4llen angewendet? </p><p>5. Nicht nur im S\u00f6mmerungsgebiet, sondern auch in der landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che gab es Sch\u00e4den in Schafherden. W\u00e4re es m\u00f6glich gewesen, die Schafe in der landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che zu sch\u00fctzen?</p><p>6. Wie gedenkt der Bundesrat zu gew\u00e4hrleisten, dass alle Kantone gleich behandelt werden und alle zumutbaren Herdenschutzmassnahmen umsetzen, bevor W\u00f6lfe geschossen werden k\u00f6nnen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der erste Wolf wanderte 1995 \u00fcbers Val Ferret ins Wallis. Im Goms tauchte der erste Wolf 1998 auf.</p><p>2. Bis Ende August 2013 wurden im Goms mindestens 64 Schafe gerissen. Nur zwei Risse davon geschahen in Situationen mit gen\u00fcgendem Herdenschutz. Die insgesamt in der Saison 2013 im Wallis gerissenen Schafe sind dem Bund erst bei der Rechnungsstellung der Sch\u00e4den durch den Kanton Ende Jahr bekannt.</p><p>3. Nach langj\u00e4hrigen Diskussionen zwischen dem Bafu und dem Kanton Wallis konnte Ende 2011 die Vereinbarung getroffen werden, dass als Erstes eine \u00dcberpr\u00fcfung aller heute genutzten Schafalpen im Kanton betreffend die beweidbaren Fl\u00e4chen (gem\u00e4ss S\u00f6mmerungsbeitragsverordnung, S\u00f6BV; SR 910.133), die Bewirtschaftungsstrukturen sowie die M\u00f6glichkeiten zur Etablierung des Herdenschutzes durchgef\u00fchrt wird. Dieses Schafalpplanungsprojekt wird vom Kanton Wallis und vom Bund je h\u00e4lftig finanziert. W\u00e4hrend den beiden Sommersaisons 2012 und 2013 konnten alle Alpen besucht werden. Der Schlussbericht steht aber noch aus, sodass erst eine vorsichtige Zwischenbilanz \u00fcber die Resultate gezogen werden kann. Es zeigt sich, dass auf einigen Alpen Schafe auf Fl\u00e4chen stehen, die nach Artikel\u00a03 der S\u00f6BV aus \u00f6kologischen Gr\u00fcnden nicht beweidet werden sollten. Ein Teil der Alpen ist bereits heute mit Umtriebsweidesystemen, st\u00e4ndiger Behirtung sowie dem Einsatz von Herdenschutzhunden vor Wolfs\u00fcbergriffen sch\u00fctzbar. Die Mehrheit der Alpen, insbesondere Alpen mit Standweiden, ist aber ohne Strukturanpassungen wie Alpzusammenlegungen oder die Umstellung der Bewirtschaftungsform auf das Umtriebsweidesystem heute nicht sch\u00fctzbar. Dem Herdenschutz auf der Umtriebsweide wird deshalb in der Agrarpolitik 2014-2017 und der k\u00fcrzlich revidierten Jagdverordnung (JSV; SR 922.01) besonders Rechnung getragen.</p><p>4. Gem\u00e4ss Konzept Wolf Schweiz k\u00f6nnen die Kantone in Absprache mit der Interkantonalen Kommission f\u00fcr das Grossraubtiermanagement (IKK) in begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen im angemessenen Rahmen die Kriterien f\u00fcr einen Wolfsabschuss den lokalen und regionalen Gegebenheiten anpassen. Der Kanton Wallis und das Bafu haben f\u00fcr die beiden Projektjahre 2012 und 2013 vereinbart, dass auf den heute ohne Strukturanpassungen nichtsch\u00fctzbaren Alpen gem\u00e4ss Schafalpplanungsprojekt Wolfsrisse f\u00fcr einen allf\u00e4lligen Abschuss eines einzelnen, schadenstiftenden Wolfs angerechnet werden. Allerdings darf in einem solchen Fall nur die Fl\u00e4che der nicht sch\u00fctzbaren Alpen als Abschussperimeter definiert werden. Entsprechend hat die IKK die Situationen in den beiden Jahren beurteilt.</p><p>5. Auf den landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4chen k\u00f6nnen die Schafe allermeist durch die Elektrifizierung von bestehenden Z\u00e4unen wirksam gesch\u00fctzt werden. Wie die Verst\u00e4rkung der Z\u00e4une sinnvollerweise ausgestaltet werden sollte, wird in einem 2006 erschienenen und 2013 \u00fcberarbeiteten Merkblatt der Agridea erkl\u00e4rt.</p><p>6. Der Bundesrat weist in Artikel\u00a010bis der eidgen\u00f6ssischen Jagdverordnung (JSV; SR 922.01) das Bafu an, Konzepte zu erstellen, welche die Grunds\u00e4tze \u00fcber den Schutz der Grossraubtierarten, die \u00dcberwachung der Best\u00e4nde, die Verh\u00fctung und Ermittlung von Sch\u00e4den, die F\u00f6rderung und Entsch\u00e4digung von Verh\u00fctungsmassnahmen, den Abschuss von schadenstiftenden Einzeltieren usw. darlegen. Diese Konzepte sind f\u00fcr den Wolf, den Luchs und den B\u00e4r erstellt und entsprechen Vollzugshilfen des Bundes. Sie gew\u00e4hrleisten einerseits ein grosses Mass an Rechtsgleichheit, andererseits erm\u00f6glichen sie im Einzelfall flexible und angepasste L\u00f6sungen. Ber\u00fccksichtigen die Vollzugsbeh\u00f6rden der Kantone diese Vollzugshilfen, so kann davon ausgegangen werden, dass sie das Bundesrecht rechtskonform vollziehen. Andere L\u00f6sungen sind nicht ausgeschlossen, gem\u00e4ss Gerichtspraxis muss jedoch nachgewiesen werden, dass auch sie rechtskonform sind. Mit der am 6. November 2013 beschlossenen Revision der Jagdverordnung wird der Bundesrat den Herdenschutz per 1. Januar 2014 explizit regeln. Mit der Oberaufsicht des Vollzugs dieser neuen Regeln wird das Bafu betraut.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1384905600000)\/","SubmittedBy":"Gasser Josias Florian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1386892800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763102290473)\/","SubmissionDate":"\/Date(1380240000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}