{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134002,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134002,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4002","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Mehrsprachigkeit. Stellenausschreibung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In einem Stelleninserat f\u00fcr \"eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter\" im Bereich \"Erweiterungsbeitrag/Koh\u00e4sion\" des Seco werden folgende Sprachkenntnisse verlangt: ausgezeichnete Kenntnisse des Deutschen, Franz\u00f6sischen und Englischen; Italienischkenntnisse von Vorteil.</p><p>1. Welche Aufgaben sind mit dieser Stelle verbunden, die ausgezeichnete Kenntnisse von zwei bestimmten Amtssprachen verlangen, nicht aber der dritten?</p><p>2. Steht diese Stellenausschreibung im Einklang mit dem Wortlaut und dem Geist des Sprachengesetzes, der Sprachenverordnung, den Mehrsprachigkeitsweisungen des Bundesrates und dem \"Leitfaden F\u00f6rderung Mehrsprachigkeit\" des Eidgen\u00f6ssischen Personalamtes?</p><p>3. Die Mehrsprachigkeitsweisungen des Bundesrates legen den \u00c4mtern nahe, Mehrsprachigkeitsbeauftragte zu ernennen, die die Gesch\u00e4ftsleitung bei praktischen Sprachenfragen unterst\u00fctzen. Verf\u00fcgt die Verwaltungseinheit, die diese Stelle ausgeschrieben hat, \u00fcber eine solche Person? Wenn ja, wird sie bei der Formulierung von Anforderungen an die Sprachkenntnisse in Stellenausschreibungen beigezogen?</p>","ReasonText":"<p>Die vom Parlament \u00fcberwiesene Motion 05.3186 beauftragt den Bundesrat, \"jegliche Diskriminierung der italienischen Sprache bei der Ausschreibung von Bundesstellen zu beseitigen\". Diskriminierend oder zumindest im Widerspruch zu den Grunds\u00e4tzen der Mehrsprachigkeit sind insbesondere Stellenausschreibungen, bei denen das darin verlangte Sprachenprofil sich nicht durch die mit der Funktion verbundenen Aufgaben rechtfertigen l\u00e4sst, oder Ausschreibungen, die sich auf pers\u00f6nliche Eigenschaften beziehen und nicht auf Anforderungen, die sich aus der Funktion ergeben. Die Grunds\u00e4tze der Mehrsprachigkeit werden zudem verletzt in Stellenausschreibungen, die nicht so formuliert sind, dass Personen, die m\u00f6glichst viele Amtssprachen beherrschen, der Vorzug gegeben wird. Es ist zu hoffen, dass die Weisungen des Bundesrates zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung und der \"Leitfaden F\u00f6rderung Mehrsprachigkeit\" des EPA voll und ganz eingehalten werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Stelleninhaber bzw. die Stelleninhaberin ist f\u00fcr die Umsetzung des Erweiterungsbeitrags der Schweiz an die neuen EU-Mitgliedstaaten verantwortlich. In dieser Funktion steht er bzw. sie in regelm\u00e4ssigem Kontakt sowohl mit Vertretern der Europ\u00e4ischen Union als auch mit Vertretern von Regierungsbeh\u00f6rden mittel- und osteurop\u00e4ischer Staaten. Hieraus ergibt sich das in der Stellenausschreibung enthaltene funktionale Sprachprofil: W\u00e4hrend f\u00fcr eine reibungslose Kommunikation mit den EU-Beh\u00f6rden insbesondere gute Englisch-, Franz\u00f6sisch- und Deutschkenntnisse erforderlich sind, da diese Sprachen von der EU-Kommission in der Regel als Verfahrenssprachen verwendet werden, dominiert im Verkehr mit den Beh\u00f6rden Mittel- und Osteuropas neben der englischen insbesondere die deutsche Sprache, da diese in der Region als Fremdsprache sehr stark verankert ist. Die im Stelleninserat enthaltenen Sprachanforderungen f\u00fcr Deutsch, Franz\u00f6sisch und Englisch sind somit funktionaler Natur im Sinne von Ziffer 812 der Weisungen des Bundesrates vom 22. Januar 2003 zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung (nachfolgend \"Mehrsprachigkeitsweisungen\"; BBl 2003 1441). Die geforderten Sprachkenntnisse sollen eine reibungslose, effiziente Kommunikation mit den Verhandlungspartnern und somit eine optimale Wahrnehmung der Schweizer Interessen im internationalen Kontext sicherstellen. Auch Ziffer 3.2.1 des EPA-Leitfadens \"Mehrsprachigkeit\" h\u00e4lt entsprechend fest, dass in Stellenausschreibungen die erforderlichen Sprachkenntnisse erw\u00e4hnt sein m\u00fcssen.</p><p>Da das Seco \u00fcber die funktionalen Anforderungen hinaus aus personalpolitischen Gr\u00fcnden - namentlich zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit innerhalb des Amtes - die Rekrutierung von Mitarbeitenden anstrebt, welche Kenntnisse in allen drei Amtssprachen aufweisen, wird im vorliegenden Inserat zus\u00e4tzlich die W\u00fcnschbarkeit von Italienischkenntnissen hervorgehoben, wenngleich diese in einer ausschliesslich funktionsbezogenen Betrachtungsweise der Stelle nicht zwingend erforderlich sind. Die vom Seco angestrebte Rekrutierung von m\u00f6glichst mehrsprachigen Mitarbeitenden ergibt sich aus der Umsetzung von Artikel\u00a02 Buchstabe\u00a0c sowie Artikel\u00a020 Absatz\u00a01 des Sprachengesetzes (SR 441.1) ebenso wie aus Artikel\u00a06 der Sprachenverordnung (SR 441.11) sowie aus den Mehrsprachigkeitsweisungen, insbesondere deren Ziffern 12 und 13. Sie ist Teil eines breiteren Kanons von Massnahmen, welche das Seco zur F\u00f6rderung der italienischen Sprache ergriffen hat.</p><p>2. Aus den in der Antwort zu Frage 1 genannten Gr\u00fcnden ist der Bundesrat der Ansicht, dass die Stellenausschreibung den geltenden Vorgaben entspricht.</p><p>3. Die F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit wird im Seco als Teil des Diversity Managements begriffen. Dieses wird von der Leitung des Ressorts Personal federf\u00fchrend koordiniert und im Sinne des Mainstreamings bereichs\u00fcbergreifend von den f\u00fcr eine Aufgabe bzw. einen Prozess jeweils verantwortlichen Akteuren umgesetzt. Im Sinne dieses Ansatzes hat das Seco auf die Benennung eines bzw. einer Mehrsprachigkeitsbeauftragten verzichtet. Bei der Formulierung von Stellenausschreibungen vollzieht das Ressort Personal des Seco in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Linienvorgesetzten die sprachenrechtlichen und sprachenpolitischen Vorgaben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1384300800000)\/","SubmittedBy":"Abate Fabio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1385337600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690529481067)\/","SubmissionDate":"\/Date(1380240000000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4910,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Kultur"}}