{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134037,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134037,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4037","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Unb\u00fcrokratisches Jawort","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Entwurf zur Vereinfachung der Trauungsfristen und -form (Art. 100 und 102 ZGB) vorzulegen, der namentlich folgende zwei Punkte umfasst:</p><p>1. Die zwingende Wartefrist von zehn Tagen zwischen Vorbereitungsverfahren und Trauung (Art. 100 ZGB) wird abgeschafft. Es steht den Verlobten also frei, ob sie die Trauung direkt im Anschluss an das Vorbereitungsverfahren vollziehen m\u00f6chten oder in einem separaten Akt innert der Dreimonatsfrist.</p><p>2. Das zwingende Erfordernis von zwei Trauzeugen (Art. 102 ZGB) wird aufgehoben. Es steht den Verlobten frei, ob sie wie heute zwei Zeugen beiziehen m\u00f6chten oder ob sie darauf verzichten m\u00f6chten.</p>","ReasonText":"<p>Das Verfahren zur Eheschliessung (Art. 97-103 ZGB) ist ein bedeutsames Verfahren. Es wird aber auch von der einen oder anderen b\u00fcrokratischen H\u00fcrde belastet, die heute nicht mehr notwendig w\u00e4re. Diese Motion bezweckt, die Verlobten von unn\u00f6tigen Verfahrenszw\u00e4ngen zu befreien und ihnen stattdessen mehr Wahlfreiheiten einzur\u00e4umen.</p><p>Die zwingende Wartefrist von zehn Tagen findet ihre Begr\u00fcndung im historischen Verk\u00fcndungsverfahren. Dieses gibt es nicht mehr. F\u00fcr diese Frist gibt es also keinen zwingenden Grund mehr. Entsprechend wurde auch im Partnerschaftsgesetz von 2004 (SR 211.231) f\u00fcr gleichgeschlechtliche Paare auf eine solche Bedenkfrist verzichtet. Ebenso kennen z. B. unsere Nachbarl\u00e4nder Deutschland und \u00d6sterreich keine solche Frist f\u00fcr den Eheschluss. In der Schweiz wiederum wurde f\u00fcr die Ehescheidung die Bedenkfrist mit Wirkung per 1. Februar 2010 abgeschafft.</p><p>Es soll Verlobten weiterhin freistehen, sich nach dem Vorbereitungsverfahren eine Wartezeit zu g\u00f6nnen. Aber Verlobte, die unmittelbar nach dem Vorbereitungsverfahren getraut werden wollen, sollen dies tun k\u00f6nnen. Gem\u00e4ss Praktikern entspricht eine solche unmittelbare Trauung f\u00fcr viele Verlobte einem Bed\u00fcrfnis.</p><p>Auch die beiden Trauzeugen haben keine rechtliche Funktion mehr. Sie dienen namentlich nicht als Beweismittel (Botschaft \u00fcber die \u00c4nderung des ZGB vom 15. November 1995, Ziff. 223.322; BBl 1996 75). Entsprechend verlangt das Partnerschaftsgesetz keine solchen Zeugen. Und auch in dieser Frage kennen Deutschland und \u00d6sterreich keine Pflicht.</p><p>Es soll den Verlobten unbenommen bleiben, sich wie heute durch Trauzeugen begleiten zu lassen. Auf den Zwang hierzu aber kann getrost verzichtet werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1392163200000)\/","SubmittedBy":"Caroni Andrea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1537142400000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"12|28","Category":null,"Modified":"\/Date(1750815736973)\/","SubmissionDate":"\/Date(1385942400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Recht Allgemein|Soziale Fragen"}}