{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134058,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134058,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4058","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Mehrsprachigkeit. Stellenausschreibung des EDI","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Ausschreibung des EDI f\u00fcr die Stelle \"Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Gesch\u00e4ftsfeld Familie, Generationen und Gesellschaft\" (15067) legt in Bezug auf die Sprachkenntnisse folgende Anforderungen fest: \"sehr gute schriftliche wie m\u00fcndliche Kenntnisse in Deutsch, Franz\u00f6sisch und gute Kenntnisse in Englisch\".</p><p>1. Welche Aufgaben dieser Funktion erfordern \"sehr gute Kenntnisse\" in diesen beiden Amtssprachen und \"gute Kenntnisse\" in Englisch, nicht aber in der dritten Amtssprache?</p><p>2. Die Italienischsprachigen sind im EDI untervertreten (5,2 Prozent im Jahr 2012). Warum wurde in der Stellenausschreibung nicht darauf hingewiesen, dass Bewerbungen aus dieser Sprachgemeinschaft besonders erw\u00fcnscht sind, so, wie es Ziffer 813 der Weisungen des Bundesrates zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung (Mehrsprachigkeitsweisungen, BBl 2003 1441) vorschreibt?</p><p>3. Ist der Bundesrat der Auffassung, dass diese Stellenausschreibung im Einklang steht mit dem Sprachengesetz und dessen Umsetzungserlassen?</p><p>4. Gem\u00e4ss den Mehrsprachigkeitsweisungen k\u00f6nnen die \u00c4mter Mehrsprachigkeitsbeauftragte einsetzen, welche die F\u00fchrungskr\u00e4fte in praktischen Fragen der Mehrsprachigkeit unterst\u00fctzen. Gibt es in der Direktion der Verwaltungseinheit, die diese Stellenausschreibung ver\u00f6ffentlicht hat, eine solche Person? Wird sie bei der Formulierung von Stellenausschreibungen zu Aspekten der Mehrsprachigkeit konsultiert?</p>","ReasonText":"<p>Mit der Annahme der Motion 05.3186 hat das Parlament den Bundesrat beauftragt, \"jegliche Diskriminierung der italienischen Sprache bei der Ausschreibung von Bundesstellen zu beseitigen\". Diskriminierend und auf jeden Fall den Grunds\u00e4tzen der Mehrsprachigkeit zuwiderlaufend sind insbesondere Stellenausschreibungen, bei denen das verlangte Sprachprofil spezifische Anforderungen einschliesst, die sich nicht aufgrund der Aufgaben der betreffenden Funktion rechtfertigen lassen oder die auf biografischen statt funktionalen Kriterien gr\u00fcnden (z. B. muss die Anforderung von Sprachkompetenzen auf \"muttersprachlichem\" Niveau in fast allen F\u00e4llen als diskriminierend betrachtet werden). Den Grunds\u00e4tzen der Mehrsprachigkeit zuwider laufen auch Stellenausschreibungen, die nicht jenen Kandidatinnen und Kandidaten den Vorzug geben, die so viele Amtssprachen wie m\u00f6glich beherrschen. Es ist zu w\u00fcnschen, dass die Mehrsprachigkeitsweisungen und die \"Leitlinien zu Personalfragen - Leitfaden F\u00f6rderung Mehrsprachigkeit\" des EPA vollumf\u00e4nglich erf\u00fcllt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) nimmt die Anliegen der Mehrsprachigkeit sehr ernst und bem\u00fcht sich, die Anforderungen der Diversit\u00e4t zu erf\u00fcllen. Sowohl die HR-Verantwortlichen wie auch die Direktorinnen und Direktoren aller EDI-\u00c4mter wurden noch einmal schriftlich auf die Wichtigkeit der Einhaltung geltender Bestimmungen aufmerksam gemacht.</p><p>Auch dem Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) ist die angemessene Vertretung der Sprachgemeinschaften, die F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit und der kulturellen Vielfalt sehr wichtig. Die erw\u00e4hnte Stellenausschreibung wird diesbez\u00fcglich von der Interpellantin zu Recht kritisiert. Es wurden bereits Massnahmen ergriffen, dass sich diese Situation in Zukunft nicht wiederholt.</p><p>1. Im Rahmen des Nationalen Programms zur Pr\u00e4vention und Bek\u00e4mpfung von Armut werden Fragestellungen mit Akteuren des Bundes, der Kantone und weiterer externer Partner aus verschiedenen Sprachregionen bearbeitet. Die Zusammenarbeit im Programm ist mehrsprachig und interkulturell und erfordert deshalb von den Mitarbeitenden des BSV sehr gute m\u00fcndliche und schriftliche Sprachkenntnisse f\u00fcr die Begleitung der Projektauftr\u00e4ge und die Betreuung der Forschungsmandate. Bei den Anforderungen in der Stellenausschreibung des BSV h\u00e4tte anstelle der Sprachen Deutsch und Franz\u00f6sisch korrekterweise der Ausdruck \"zwei Amtssprachen\" verwendet werden sollen. Bei der Sprache Englisch gibt es sachliche Gr\u00fcnde f\u00fcr das BSV, welche die Anforderung rechtfertigen. Ein grosser Teil der verf\u00fcgbaren Informationen zu Armut und zu Massnahmen zur Armutsbek\u00e4mpfung im internationalen Kontext sowie der Forschungsliteratur ist nur in Englisch verf\u00fcgbar. Deshalb sind gute Englischkenntnisse f\u00fcr die ausgeschriebene Funktion \"Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in\" unabdingbar.</p><p>2. Die Quote der Italienischsprachigen im BSV betr\u00e4gt 6,9 Prozent (Stand Ende 2013). Dies entspricht nahezu dem verlangten Prozentsatz von 7 Prozent gem\u00e4ss Artikel\u00a07 der Sprachenverordnung (SpV; SR 441.11).</p><p>Gem\u00e4ss Ziffer 813 der Mehrsprachigkeitsweisungen muss erw\u00e4hnt werden, dass Bewerbungen einer untervertretenen Sprachgruppe besonders erw\u00fcnscht sind. Demnach h\u00e4tte in der erw\u00e4hnten Stellenausschreibung darauf hingewiesen werden m\u00fcssen.</p><p>3. Mit der genannten Stellenausschreibung ist der Grundsatz der Gleichbehandlung der Sprachgemeinschaften gem\u00e4ss Sprachengesetz nicht gew\u00e4hrleistet.</p><p>4. Wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation Regazzi 13.3360, \"Stellenausschreibungen und Mehrsprachigkeit\", sowie auf die Interpellation Quadri 13.3359, \"Stellenausschreibungen und Mehrsprachigkeit\", festgehalten hat, braucht der/die Delegierte f\u00fcr Mehrsprachigkeit zur Frage der Mehrsprachigkeit bei der Formulierung von Stellenausschreibungen nicht systematisch konsultiert zu werden.</p><p>Das BSV verf\u00fcgt seit mehreren Jahren \u00fcber die Funktion \"Delegierte/r f\u00fcr Mehrsprachigkeit\". Die Linienverantwortlichen des BSV sind jedoch angehalten, Stellenausschreibungen insbesondere wegen der Chancengleichheit durch die Personalbereichsleitenden des BSV pr\u00fcfen zu lassen. Die Personalbereichsleitenden und die Delegierte f\u00fcr Mehrsprachigkeit des BSV sind gemeinsam mit den Linienvorgesetzten bestrebt, die Kriterien der Personalauswahl nach den Weisungen des Bundesrates und des Leitfadens des EPA zu erf\u00fcllen. Das EDI hat das BSV daran erinnert, dass es die definierten Prozesse bei allen involvierten Stellen im Amt einfordern muss.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1393372800000)\/","SubmittedBy":"Pantani Roberta","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1395360000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690528692530)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386028800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Kultur"}}