{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134123,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134123,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4123","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Der duale Bildungsweg in Gefahr. Wie reagieren?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorzulegen, in dem insbesondere folgende Fragen beantwortet werden:</p><p>1. Wie sind die Entwicklungen im dualen Berufsbildungssystem (Lernendenzahlen, Anteil Lernender an der Anzahl Berufst\u00e4tiger, Zahl der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner usw.)?</p><p>2. Handelt es sich bei der Apothekenkette mit Sitz in Freiburg, die aus Spargr\u00fcnden auf die Ausbildung von Lernenden verzichtet, um einen Einzelfall? Wenn nein, auf wie hoch wird die Zahl solcher F\u00e4lle gesch\u00e4tzt, und wie viele Lehrstellen gehen dabei verloren?</p><p>3. Wie gedenkt der Bundesrat die Lehre wieder attraktiver zu machen?</p><p>4. Hat der Bundesrat festgestellt, dass die p\u00e4dagogischen Anforderungen, die an die Lehrbetriebe gestellt werden, zu einem Verlust an Lehrstellen f\u00fchren? Wenn ja, wie gedenkt er diesen Trend zu korrigieren?</p><p>5. Ist der Bundesrat bereit, dem Kriterium Lehrlingsausbildung bei der Vergabe von \u00f6ffentlichen Auftr\u00e4gen mehr Gewicht zu geben?</p>","ReasonText":"<p>Das duale Berufsbildungssystem tr\u00e4gt massgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz bei.</p><p>Anfang November hat eine grosse Apothekenkette mit Sitz in Freiburg bekanntgegeben, dass sie aus Spargr\u00fcnden auf die Ausbildung von Lernenden verzichten wird. Ein solches Verhalten ist unverantwortlich: einerseits mit Blick auf die Ausbildungsverantwortung des Unternehmens und andererseits mit Blick auf den Personalmangel, der in Zukunft auftreten k\u00f6nnte. Der Entscheid der Kette ist umso erstaunlicher, als es sich hier um eine Branche handelt, in der die Rentabilit\u00e4t mehr als gut ist.</p><p>Damit sich ein solches Verhalten nicht auf andere Unternehmen und Branchen ausbreitet, m\u00fcssen die Beh\u00f6rden schnell und angemessen reagieren. Zu diesem Zweck muss eine Bestandsaufnahme der gegenw\u00e4rtigen Situation sowie der Chancen und Risiken f\u00fcr die Zukunft gemacht werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat beantwortet die Fragen des Postulanten wie folgt:</p><p>1. Die Berufsbildung stellt in der Schweiz die bedeutendste Erstausbildung dar. Zwei Drittel der Jugendlichen entscheiden sich nach der obligatorischen Schulzeit f\u00fcr diesen Ausbildungsweg. Seit Inkrafttreten des Berufsbildungsgesetzes (BBG; SR 412.10) ist die Zahl der Abschl\u00fcsse der beruflichen Grundbildung gem\u00e4ss Bundesamt f\u00fcr Statistik kontinuierlich gestiegen: von 60 100 Abschl\u00fcssen im Jahr 2004 auf 69 400 im Jahr 2012. Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen ist erfreulich hoch. Untersuchungen der Universit\u00e4t Bern im Rahmen der Kosten-Nutzen-Erhebungen kommen zum Schluss, dass rund 42 Prozent der ausbildungsf\u00e4higen Betriebe in der Schweiz Lernende ausbilden. Die gesamtschweizerische Lehrstellensituation ist stabil. Seit zwei Jahren \u00fcbersteigt das Lehrstellenangebot der Unternehmen gem\u00e4ss den Hochrechnungen des Lehrstellenbarometers die Nachfrage der Jugendlichen.</p><p>2./4. Wie die Umfragen im Rahmen des Lehrstellenbarometers 2013 (August-Erhebung) zeigen, boten drei Viertel der Unternehmen gleich viele Lehrstellen an wie im Vorjahr. Der Hauptgrund, dass nicht jedes Jahr gleich viele Lehrstellen zur Verf\u00fcgung gestellt werden, liegt in innerbetrieblichen Schwankungen. Daneben wurden insbesondere Umstrukturierungen als Grund angegeben. Lediglich 7 Prozent der befragten Unternehmen nannten als Grund fehlende Berufsbildnerinnen und Berufsbildner. Dar\u00fcber hinaus ist die Ausbildung zur Berufsbildnerin bzw. zum Berufsbildner eine Zusatzqualifikation, die den Arbeitsmarktwert des Individuums steigert. Nicht zuletzt tragen die p\u00e4dagogischen Anforderungen zur Qualit\u00e4t der Schweizer Berufsbildung bei.</p><p>3. Die Universit\u00e4t Bern untersucht regelm\u00e4ssig die Kosten-Nutzen-Situation der ausbildenden Betriebe. Die Erhebungen zeigen, dass die produktiven Leistungen der Lernenden im Schnitt bereits w\u00e4hrend der Lehrzeit die Ausbildungskosten der Betriebe \u00fcbersteigen. Nicht zuletzt erm\u00f6glicht die duale Berufsbildung mit der hohen Praxisorientierung den Unternehmen, Nachwuchskr\u00e4fte nach ihren Bed\u00fcrfnissen auszubilden. Dies ist im Hinblick auf den Fachkr\u00e4ftebedarf zentral. Die in der Antwort auf Frage 1 erw\u00e4hnte Ausbildungsquote zeigt, dass sich die Unternehmen dieses Nutzens bewusst sind. Der Bund tr\u00e4gt mit diversen Massnahmen dazu bei, die Berufsbildung attraktiver zu machen: u. a. Berufsbildungskampagne, F\u00f6rdermassnahmen f\u00fcr unterschiedliche Begabungspotenziale und Mobilit\u00e4tsaktivit\u00e4ten. Zudem stehen jedes Jahr 10 Prozent s\u00e4mtlicher Bundesbeitr\u00e4ge f\u00fcr die Berufsbildung f\u00fcr Projekte und Leistungen Dritter zur Verf\u00fcgung (Art. 54 und 55 BBG).</p><p>5. In den eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten ist ein Erlassentwurf der Kommission f\u00fcr Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates h\u00e4ngig, der eine Anpassung des Bundesgesetzes \u00fcber das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen (SR 172.056.1) verlangt. Neu soll die Ausbildung von Lernenden der beruflichen Grundbildung in den Katalog der Zuschlagskriterien aufgenommen werden. Um ausl\u00e4ndische Anbieter nicht zu benachteiligen, w\u00fcrde der Bundesrat eine andere Regelung bevorzugen. Er hat deshalb in seiner Stellungnahme vom 3. Juli 2013 einen neuen Gesetzesartikel vorgeschlagen. Dieser besagt, dass der Bundesrat das zus\u00e4tzliche Zuschlagskriterium der Ausbildung von Lernenden in der beruflichen Grundbildung f\u00fcr alle \u00f6ffentlichen Beschaffungen regelt, mit Ausnahme von Beschaffungen, zu denen v\u00f6lkerrechtliche Vertr\u00e4ge ausl\u00e4ndischen Anbietern einen nichtdiskriminierenden Zugang gew\u00e4hrleisten.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass mit der Beantwortung der Fragen die Anliegen des Postulanten erf\u00fcllt sind. Ein Bericht wird keine weiteren Fakten aufzeigen k\u00f6nnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1392163200000)\/","SubmittedBy":"Buttet Yannick","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1395360000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690528650300)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386633600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}